Zentralausschuss für allgemeinbildende Pflichtschulen in Kärnten

Gesetzes ABC

  • Abfertigung

    Abfertigung für pragmatisierte LehrerInnen (§ 26 GG)
    Abfertigung für VertragslehrerInnen (VBG § 35,84)


    1. Pragmatisierte LehrerInnen und VertragslehrerInnen haben Anspruch auf Abfertigung, wenn sie

    - innerhalb von sechs Monaten nach der Eheschließung oder
    - innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt eines Kindes
    - ein Kinde angenommen hat, das das zweite Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder
    - ein Kind in unentgeltliche Pflege übernimmt, das das zweite Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder
    - spätestens drei Monate nach Ablauf des Mutterschutz- bzw. Elternkarenzurlaubes ihren vorzeitigen Austritt aus dem Dienstverhältnis erklären, oder
    - wärend einer Teilzeitbeschäftigung nach dem Mutterschutz- bzw. Elternkarenzurlaubsgesetz kündigen.
    innerhalb von sechs Monaten nach der Eheschließung oder innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt eines Kindes ein Kinde angenommen hat, das das zweite Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder ein Kind in unentgeltliche Pflege übernimmt, das das zweite Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder spätestens drei Monate nach Ablauf des Mutterschutz- bzw. Elternkarenzurlaubes ihren vorzeitigen Austritt aus dem Dienstverhältnis erklären, oder

    Die Abfertigung kann nur jeweils ein Ehepartner geltend machen.

    Außerdem haben VertragslehrerInnen Anspruch auf Abfertigung, wenn der Vertragslehrer das 65. Lebensjahr, die Vertragslehrerin das 60. Lebensjahr vollendet hat und das Dienstverhältnis mindestens zehn Jahre gedauert hat.
    Wird das Dienstverhältnis durch den Tod gelöst, so tritt an die Stelle der Abfertigung ein Sterbekostenbeitrag in halber Höhe. Dies gebührt nur den gesetzlichen Erben, zu deren Erhaltung der Erblasser gesetzlich verpflichtet war. Sind solche nicht vorhanden, so kann der Sterbekostenbeitrag ganz oder teilweise jenen Personen gewährt werden, die erwiesenermaßen die Begräbniskosten aus eigenen Mitteln bestritten oder den Verstorbenen in seiner letzten Krankheit vor dem Tod gepflegt haben.

    2. Die Höhe der Abfertigung beträgt bei einer ruhegenussfähigen Gesamtdienstzeit von

    3 Jahren das Zweifache 15 Jahren das Sechsfache
    5 Jahren
    das Dreifache 20 Jahren das Neunfache
    10 Jahren das Vierfache 25 Jahren das Zwölffache
    3 Jahren das Zweifache 15 Jahren das Sechsfache
    5 Jahren
    das Dreifache 20 Jahren das Neunfache 10 Jahren das Vierfache 25 Jahren das Zwölffache

    des Monatsbezuges.

    3. Bei Wiederaufnahme eines Dienstverhältnisses zu einer inländischen Gebietskörperschaft ist die Abfertigung innerhalb von 6 Monaten zurückzuerstatten.

    4. Keine Abfertigung gebührt

    - wenn das Dienstverhältnis während der Probezeit gelöst wird
    - bei freiwilligem Austritt (Ausnahme siehe Punkt 1)
    - Entlassung durch ein Disziplinarerkenntnis
    - bei Ausscheiden kraft Gesetz oder durch Tod
    wenn das Dienstverhältnis während der Probezeit gelöst wird bei freiwilligem Austritt (Ausnahme siehe Punkt 1) Entlassung durch ein Disziplinarerkenntnis bei Ausscheiden kraft Gesetz oder durch Tod

    5. NEU!
    Für alle nach dem 1.1.2003 in den Dienst tretenden VertragslehrerInnen gilt das betriebliche Mitarbeitervorsorgegesetz (BMVG) (= Abfertigun neu)

    Ab dem 2. Beschäftigungsmonat zahlt der Dienstgeber 1,53% des monatlichen Entgelds in eine Mitarbeitervorsorgekasse ein.
    Für Zeiten der Kindererziehung, der Familienhospiz, Zivil- und Präsenzdienst wird die Höhe des Kinderbetreuungsgesetzes als Bemessungsgrundlage herangezogen.
    Die Mitarbeitervorsorgekassen verwalten die eingezahlten Beträge und legen sie an. (keine Zinsgarantie!)
    Alle Arbeitsverhältnisse werden in das Abfertigungssystem einbezogen.'Unter drei Jahre Beschäftigungsdauer wird der Anspruch ins nächste Dienstverhältnis mitgenommen., danach kann der Arbeitnehmer über Ansparung oder Auszahlung selbst entscheiden.









  • Absetzbeträge

    Absetzbeträge

    Absetzbeträge gehören unmittelbar zum Einkommenssteuertarif.
    Absetzbeträge vermindern im Gegensatz zu Freibeträgen nicht die Steuerbemessungsgrundlage, sondern die tatsächlich zu leistende Steuerschuld.
    Es gibt folgende Absetzbeträge:

    • Allgemeiner Absetzbetrag
    • Arbeitnehmerabsetzbetrag
    • Verkehrsabsetzbetrag
    • Alleinverdienerabsetzbetrag bzw. Alleinerzieherabsetzbetrag
    • Pensionistenabsetzbetrag
    • Kinderabsetzbetrag
    • Unterhaltsabsetzbetrag


    Den aktuellen Stand der Absetzbeträge entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Steuerbuch des Finanzministeriums unter
    www.bmf.gv.at

  • Abzüge

    Abzüge

    siehe Monatsbezug
  • Alleinerzieherabsetzbetrag

    Alleinerzieherabsetzbetrag

    Dieser steht zu, wenn man
    • mehr als 6 Monate nicht in einer ehelichen Gemeinschaft oder eheähnlichen Gemeinschaft lebt und
    • den Kinderabsetzbetrag für mindestens ein Kind erhält.
    Die aktuellen Höhe der Alleinerzieherabsetzbetrages entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Steuerbuch des Finanzministeriums unter www.bmf.gv.at
  • Alleinverdienerabsetzbetrag

    Alleinverdienerabsetzbetrag

    Alleinverdiener ist:
    • wer mehr als sechs Monate im Kalenderjahr verheiratet ist und
      von seinem unbeschränkt steuerpflichtigen Ehegatten nicht dauernd
      getrennt lebt
    • wer mehr als sechs Monate im Kalenderjahr mit einem Lebensgefährten in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt und einer der beiden für mindestens ein Kind den Kinderabsetzbetrag erhält.
    In beiden Fällen dürfen die Einkünfte des (Ehe-)Partners bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Der Alleinverdienerabsetzbetrag steht aber immer nur einem Partner zu. Wenn beide Partner (z. B. Studentenpaar mit Kind) die Voraussetzungen erfüllen, dann steht er dem Partner mit den höheren Einkünften zu. Haben beide Partner keine oder gleich hohe Einkünfte, steht der Absetzbetrag der Frau zu, ausgenommen der Mann führt überwiegend den Haushalt.

    Über die aktuelle Höhe des Alleinverdienerabsetzbetrages und die Einkommensgrenzen informieren Sie sich bitte im jeweiligen Steuerbuch des Finanzministeriums unter
    www.bmf.gv.at
  • Alternative Leistungsbeurteilung

    Alternative Leistungsbeurteilung in der Volksschule und der Sonderschule

    Nach § 18 Abs. 2 SCHUG können in der Grundstufe I nach Beschluss des Klassenforums oder des Schulforums zusätzlich zu Noten die Leistungen beschrieben werden.
    Bis zu 25 % der Klassen aller öffentlichen Schulen können im Rahmen von Schulversuchen (§ 78a SCHUG) alternative Leistungsbeurteilung anwenden.

    Verbale Beurteilung: Meist als persönlicher kindgerechter Brief gestaltet. Stärken können hervorgehoben werden. Die erreichten Ziele werden schriftlich festgehalten.

    Kommentierte direkte Leistungsvorlage: Sammeln einzelner Lernzielkontrollen - in ausführlichem Elterngespräch (oft gemeinsam mit Kindern) werden die erreichten Leistungen besprochen.

    Lernzielkataloge (Pensenbücher): Erziehung zur Selbstbewertung, Selbstevulation. Wenn der Schüler das Lernziel erreicht hat, wird dieses im Pensenbuch notiert. Mindestens 2 mal jährlich müssen die Aufzeichnungen im Elterngespräch erläutert werden. Es bietet auch Möglichkeiten, soziale Lernfortschritte aufzuzeigen. Außerdem wird über den persönlichen Lernzuwachs unmittelbar Feedback gegeben.

    ergänzende differenzierte Leistungsbeschreibung (edL): Die erg&aumlnzende differenzierte Leistungsbeschreibung ist in der 5., 6. und 7. Schulstufe zusätzlich zum Jahreszeugnis auszuhändigen. In der 8. Schulstufe ist diese edL bei der Schulnachricht und zum Jahreszeugnis zu formulieren.
    Dabei ist zu beachten, dass sie immer und in allen Aussagen beschreibenden Charakter hat - nie wertend wird und dass ausschließlich Stärken beschrieben werden. Es dürfen keine zusätzlichen Kommentare zu diversen Fachkompetenzen festgehalten werden.

    Die Eltern können bei allen alternativen Beurteilungsformen im Jahreszeugnis eine Ziffernbenotung verlangen.

  • Alternative Pflichtgegenstände

    Alternative Pflichtgegenstände

    sind jene Unterrichtsgegenstände, deren Besuch zur Wahl gestellt wird und die wie Pflichtgegenstände gewertet werden.

  • Amtshaftung

    Amtshaftung

    § 1 - 5 Amtshaftungsgesetz (LehrerIn beschädigt z.B. die Brille eines Schülers)
    Der Bund, die Länder und die Gemeinden haften nach den Bestimmungen des bürgerlichen Rechts für den Schaden am Vermögen oder an der Person, den die als ihre Organe handelnden Personen in Vollziehung der Gesetze durch ein rechtswidriges Verhalten wem immer schuldhaft zugefügt haben.
    Dem Geschädigten haftet das Organ nicht. Der Schaden ist nur in Geld zu ersetzen.
    Es kann daher kein Schadenersatz von Lehrerinnen durch den Geschädigten (z.B. Eltern) verlangt werden. Schadenersatzansprüche sind daher grundsätzlich abzuwehren und an den Bund, an das Land oder an die Gemeinde zu richten.
    Ein Rückersatz von der Lehrerin kann durch den Dienstgeber grundsätzlich nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz verlangt werden.

    Organhaftpflichtgesetz (LehrerIn beschädigt z.B. den Overhead-Projektor)
    Personen, die als Organe des Bundes, eines Landes oder einer Gemeinde handeln, haften nach den Bestimmungen des bürgerlichen Rechts für den Schaden am Vermögen, den sie dem Rechtsträger, als dessen Organe sie gehandelt haben, in Vollziehung der Gesetze durch ein schuldhaftes und rechtswidriges Verhalten unmittelbar zugefügt haben. Der Schaden ist nur in Geld zu ersetzen. 
    Keine Rückersatzforderung kann bei Handlungen gestellt werden, die auf einer entschuldbaren Fehlleistung beruhen oder auf Weisung eines Vorgesetzten erfolgen. Bei leichter Fahrlässigkeit (Versehen) kann das Gericht den Ersatz mäßigen bzw. ganz erlassen.
  • Amtstitel

    Volksschullehrer/Volksschullehrerin - Volksschuloberlehrer/Volksschuloberlehrerin

    Lehrer/Lehrerin an der Neuen Mittelschule - Oberlehrer/Oberlehrerin an der Neuen Mittelschule

    Sonderschullehrer/Sonderschullehrerin - Sonderschuloberlehrer/Sonderschuloberlehrerin

    Lehrer/Lehrerin der Polytechnischen Schule - Oberlehrer/Oberlehrerin der Polytechnischen Schule

    Lehrer/Lehrerin für Werkerziehung - Oberlehrer/Oberlehrerin für Werkerziehung

    Religionslehrer/Religionslehrerin - Religionsoberlehrer/Religionsoberlehrerin,

    Volksschul-,  Sonderschuldirektor/in 

    Direktor/in an der Neuen Mittelschule

    Direktor/in der Polytechnischen Schule

    Leiter/in des Pädagogischen Beratungszentrums

  • Amtsverschwiegenheit

    Amtsverschwiegenheit

    Dienstgeheimnis: 
    Strengstes Stillschweigen über alle in Ausübung des Dienstes bekannt gewordenen Angelegenheiten, die im Interesse des Staates, der Schule oder der beteiligten Personen Geheimhaltung erfordern oder ausdrücklich als vertraulich bezeichnet worden sind (Bestimmungen: § 33 LDG). 

    Ausnahmen: 
    Verpflichtungen zu dienstlichen Meldungen, gerichtlichen Aussagen, Zeugenaussagen.
    Bei Zweifel an der Pflicht zur Amtsverschwiegenheit an den Dienstgeber wenden.

    Die Pflicht zur Amtsverschwiegenheit besteht auch nach Beendigung des Dienstverhältnisses.
  • Anonyme Anzeigen

    Anonyme Anzeigen

    Handelt es sich um ein Privatanklagedelikt (z.B.Ehrenbeleidigung), so hat die Behörde keine Anzeigepflicht.
    Gleiches gilt für Ermächtigungsdelikte (z.B.Beleidigung einer Beamtin in Bezug auf ihre Berufshandlungen; § 117, Abs. 2 StGB), wenn die Betroffene die Ermächtigung zur Verfolgung nicht erteilt. Ermächtigungsdelikte sind zwar vom öffentlichen Ankläger, jedoch nur mit Zustimmung der Betroffenen zu verfolgen.

    Für Offizialdelikte (vom öffentlichen Ankläger von Amts wegen zu verfolgende Delikte) besteht uneingeschränkt die Anzeigepflicht nach § 84 StPO.

    Jede Beamtin hat die ihr amtlich bekannt gewordenen strafbaren Handlungen (ausgenommen Privatanklagedelikte) der Leiterin des Amts zu melden, damit diese die Anzeige erstattet. Ist sie selbst Leiterin, hat sie namens des Amts die Anzeige zu erstatten. Zu den "öffentlichen Behörden" gehören auch Schulen.

  • Arbeitnehmerveranlagung

    Arbeitnehmerveranlagung

    Die Arbeitnehmerveranlagung wird üblicherweise als Jahresausgleich bezeichnet.
    Pflichtveranlagung für Lohnsteuerpflichtige besteht, wenn im Kalenderjahr

    - andere Einkünfte bezogen wurden,die einen jährlich neu festgelegten Betrag übersteigen
    - zumindest zeitweise gleichzeitig zwei oder mehr lohnsteuerpflichtige Einkünfte bezogen wurden
    - Bezüge aus der gesetzlichen Krankenversicherung zugeflossen sind
    - Zufluss von Gebühren nach dem Heeresgebührengesetz erfolgt ist
    - in einem Freibetragsbescheid berücksichtigte besondere Verhältnisse (Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen) nicht in ausgewiesener Höhe zustehen
    - der Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag berücksichtigt wurde, aber die Voraussetzungen nicht vorlagen
    andere Einkünfte bezogen wurden,die einen jährlich neu festgelegten Betrag übersteigen zumindest zeitweise gleichzeitig zwei oder mehr lohnsteuerpflichtige Einkünfte bezogen wurden Bezüge aus der gesetzlichen Krankenversicherung zugeflossen sind Zufluss von Gebühren nach dem Heeresgebührengesetz erfolgt ist in einem Freibetragsbescheid berücksichtigte besondere Verhältnisse (Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen) nicht in ausgewiesener Höhe zustehen der Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag berücksichtigt wurde, aber die Voraussetzungen nicht vorlagen

    Die Frist für den Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung beträgt fünf Jahre.

    Nähere Details entnehmen Sie dem jeweiligen Steuerbuch des Finanzministeriums unter www.bmf.gv.at

  • Arbeitslosengeld

    Arbeitslosengeld

    Wer?
    Anspruchsberechtigt ist grundsätzlich jede Person, die unter anderem die Grundvoraussetzungen der Arbeitsfähigkeit, Arbeitswilligkeit und Arbeitslosigkeit erfüllt. Darüber hinaus muss man der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen - also eine Beschäftigung aufnehmen bzw. ausüben können und dürfen.

    Der gleichzeitige Bezug von Kinderbetreuungsgeld und Arbeitslosengeld ist grundsätzlich möglich. Hier besteht der Anspruch auf Arbeitslosengeld jedoch nur für Personen, die dem Arbeitsmarkt ohne wesentliche Einschränkung zur Verfügung stehen. Bei Bezug von Kinderbetreuungsgeld ist dies nur der Fall, wenn das Kind nachweislich durch andere geeignete Personen im Familienkreis oder außerhalb (zB im Rahmen von Einrichtungen, wie Kinderkrippen und Kindergärten oder von einer Tagesmutter) betreut wird.
    Anspruchsvoraussetzung ist ebenfalls, dass eine gewisse Mindestdauer arbeitslosenversicherungspflichtiger Beschäftigung nachgewiesen werden kann und und die Bezugsdauer nicht erschöpft ist.
    Die Mindestbeschäftigungsdauer für den Erwerb eines Anspruches beträgt:

    • bei erstmaliger Inanspruchnahme einer Leistung nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz 52 Wochen an arbeitslosenversicherungspflichtiger Beschäftigung innerhalb der letzten 2 Jahre vor der Geltendmachung des Anspruches,
    • bei weiteren Inanspruchnahmen des Arbeitslosengeldes 28 Wochen an arbeitslosenversicherungspflichtiger Beschäftigung innerhalb des letzten Jahres vor der Geltendmachung des Anspruches.
    Wird das Arbeitslosengeld vor Vollendung des 25. Lebensjahres beantragt, genügt auch bei erstmaliger Geltendmachung des Anspruchs das Vorliegen von 26 Wochen arbeitslosenversicherungspflichtiger Beschäftigung innerhalb der letzten 12 Monate, um den Anspruch zu begründen. Dies gilt allerdings nur unter der Voraussetzung, daß das Arbeitsmarktservice dieser Person auch unter weitestmöglichem Einsatz von Förderungsmitteln binnen 4 Wochen weder eine Arbeitsaufnahme noch den Eintritt in eine geeignete arbeitsmarktpolitische Maßnahme ermöglicht.
    Wieviel?
    Das Arbeitslosengeld besteht aus
    • dem Grundbetrag und
    • möglichen Familienzuschlägen sowie
    • einem allfälligen Ergänzungsbetrag.
    Der Grundbetrag richtet sich bei Geltendmachung von 1. Jänner bis 30. Juni des jeweiligen Jahres nach der beim Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger gespeicherten Jahresbeitragsgrundlage aus arbeitslosenversicherungspflichtigem Entgelt des vorletzten Jahres. Wenn Sie zwischen 1. Juli und 31. Dezember des jeweiligen Jahres Arbeitslosengeld beantragen, richtet sich der Grundbetrag des Arbeitslosengeldes nach der Jahresbeitragsgrundlage des letzten Kalenderjahres. Liegen keine Jahresbeitragsgrundlagen des letzten bzw. vorletzten Kalenderjahres vor, so ist die letzte vorliegende Jahresbeitragsgrundlage eines vorhergegenden Kalenderjahres heranzuziehen. Sind noch keine Jahresbeitragsgrundlagen von Ihnen vorhanden, so richtet sich die Festsetzung der Höhe des Grundbetrages nach dem Entgelt der letzten sechs Kalendermonate vor der Geltendmachung.
    Diese Bruttobemessungsgrundlage ist in einen Nettowert umzurechnen. Abgezogen werden dabei die zum Zeitpunkt der Geltendmachung für einen alleinstehenden Angestellten maßgeblichen sozialen Abgaben und die Einkommenssteuer (unter Berücksichtigung nicht antragspflichtiger Freibeträge). Als Grundbetrag des Arbeitslosengeldes gebührt ein Tagsatz in der Höhe von 55 % so ermittelten täglichen Nettoeinkommens.

    Zusätzlich gebühren Familienzuschläge für Angehörige, zu deren Unterhalt Sie wesentlich beitragen. Für den/die EhepartnerIn gebührt der Familienzuschlag nur dann, wenn auch für minderjährige Kinder ein Familienzuschlag zusteht. Mit minderjährigen Kindern gleichgestellt sind in diesem Zusammenhang auch volljährige Kinder, für die Familienbeihilfe wegen Behinderung bezogen wird.

    Durch den Ergänzungsbetrag wird das Arbeitslosengeld (Grundbetrag und Familienzuschläge) jedenfalls auf die Höhe des Ausgleichszulagenrichtsatzes aufgestockt . Voraussetzung dafür ist jedoch, dass durch diese Erhöhung der Leistung

    • Arbeitslose, denen kein Familienzuschlag zusteht, nicht mehr erhalten als maximal 60% des täglichen Nettoeinkommens laut Bemessungsgrundlage bzw.
    • Arbeitslose, denen Familienzuschläge zuzuerkennen sind nicht mehr erhalten als 80% des täglichen Nettoeinkommens laut Bemessungsgrundlage.
    Wie lange?
    Das Arbeitslosengeld wird grundsätzlich für 20 Wochen zuerkannt. Es wird für 30 Wochen gewährt, wenn in den letzten 5 Jahren arbeitslosenversicherungspflichtige Beschäftigungen von 156 Wochen vorliegen.
    Besuchen Sie eine Schulungsmaßnahme im Rahmen einer Arbeitsstiftung, verlängert sich die Bezugsdauer um maximal 3 bzw. 4 Jahre.
    Wie?
    Die Geltendmachung des Arbeitslosengeldes ist nur persönlich bei Ihrer zuständigen regionalen Geschäftsstelle möglich. Dort erhalten Sie das notwendige Antragsformular, dessen Rückgabe persönlich innerhalb einer festgesetzten Frist erfolgen muss – beachten Sie unbedingt Datum bzw. Frist, die von Ihrem/r Berater/in am Antragsformular vermerkt werden. Nur wenn Sie aus zwingenden Gründen verhindert sind, den Antrag persönlich abzugeben, kann die Abgabe auch durch VertreterInnen erfolgen.
    über die Zuerkennung des Arbeitslosengeldes erhalten Sie eine Mitteilung, bei Ablehnung Ihres Antrages einen Bescheid.
  • Aufbewahrungsfristen

    Aufbewahrungsfristen

    1. Schülerstammkarten  60 Jahre
    Schülerstammblätter nach der letzten Eintragung
    2. Gesundheitsblätter  3 Jahre
    Gesundheitsbögen  nach Beendigung des Schulbesuches
    3. Handkataloge 3 Jahre
    Klassenbücher  nach Beendigung des Schuljahres
    4. Verhandlungsschriften
    (z.B. Konferenzprotokolle)
    Lehrfächerverteilungen 5 Jahre
    Stundenpläne  nach Beendigung des Schuljahres
    5. PrüfungsprotokolIe gem. SCHUG:
    § 3 Einstufung 3 Jahre
    §§ 6 bis 8 Aufnahmsprüfung, Eignungsprüfung 3 Jahre
    § 20 Feststellungsprüfung, Nachtragsprüfung 3 Jahre
    § 23 Wiederholungsprüfung 3 Jahre
    § 26 Überspringen von Schulstufe 3 Jahre
    § 42 Abs.1 erfolgreicher Besuch einer Schulstufe 60 Jahre
    Abs.2 Beherrschung des Lehrstoffes 30 Jahre
    nichterfolgreiche Prüfung 3 Jahre
    § 71 Berufung, kommissionelle Prüfung 3 Jahre
    6. Die Aufzeichnungen einer Pflichtschule, die aufgelassen wird, sind von jener Pflichtschule in deren Schulsprengel die aufzulassenden Schule im überwiegenden Ausmaß liegt, aufzubewahren.
    7. Schulbuchaufzeichnungen
    Interne Belege, Erlagscheine  7 Jahre

    8.

    Schulpflichtmatrik 10 Jahre nach der letzten Eintragung
    9. Diensteinteilung incl. Jahresnorm 7 Jahre

    8.

  • Auflösung des Dienstverhältnisses

    Auflösung des Dienstverhältnisses - § 16 LDG Das Dienstverhältnis wird aufgelöst durch:

    - Austritt durch schriftliche Erklärung

    - Kündigung des provisorischen Dienstverhältnisses

    - Begründung eines öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses zu einer anderen Gebietskörperschaft

    - Entlassung

    - Amtsverlust gemäß § 27 Abs. 1 Strafgesetzbuch

    - Tod

  • Aufnahme in berufsbildende Schulen

    Aufnahme in eine berufsbildende Schule - Aufnahmsprüfung

    Aufnahmsprüfung in berufsbildende mittlere Schulen:
    Ausgangsschule Aufnahmsprüfung
    - AHSnein
        
    - Neue Mittelschule: 
    - Vertiefte Allgemeinbildung in allen 3 Pflichtgegenständen *) oder
    grundlegende Allgemeinbildung bis
    "Befriedigend"
    nein
    - Grundlegende Allgemeinbildung in 1 Pflichtgegenstand *) mit "Genügend"ja (außer bei Konferenzbeschluss der Klassenkonferenz)
    - Grundlegende Allgemeinbildung in 1 bis 3 Pflichtgegenständen *) mit "Genügend"ja
        
    - Polytechnische Schule:nein **)

    Aufnahmsprüfung in berufsbildende höhere Schulen:
    Ausgangsschule Aufnahmsprüfung
    - AHS:nein
        
    - Neue Mittelschule: 
    - Vertiefte Allgemeinbildung in allen 3 Pflichtgegenständen *)nein
    - Grundlegende Allgemeinbildung in 1 Pflichtgegenstand *)nein (außer bei Konferenzbeschluss der Klassenkonferenz)
    - Grundlegende Allgemeinbildung in 2 bis 3 Pflichtgegenständen *)ja
        
    - Polytechnische Schule:nein
        
     
    *)  Pflichtgegenstände Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache
    **)  allenfalls Übertritt in die 2. Klasse möglich

     

  • Aufsichtserlass

    Begleitpersonen bei Schulveranstaltungen

    Der Aufsichtserlass wurde mit 20. August 1997 an die geltende Rechtslage angepasst. Er stellt eine Zusammenfassung und Erläuterung der für die Aufsichtsführung durch die Lehrerin/den Lehrer sowie durch andere Aufsichtspersonen im Sinne des § 44a SchUG wesentlichen geltenden Rechtsvorschriften dar.

    § 44 a SchUG:
    Die Beaufsichtigung von Schülern in der Schule, bei Schulveranstaltungen oder schulbezogenen Veranstaltungen kann auch durch andere geeignete Personen als durch Lehrer oder Erzieher erfolgen, wenn dies

    1) zur Gewährleistung der Sicherheit für die Schüler erforderlich ist und

    2) im Hinblick auf die Erfüllung der Aufgaben der Schule zweckmäßig ist.

    Diese Personen (z.B. Erziehungsberechtigte, unterrichtende Akademiestudenten, Austauschlehrer,...) werden funktionell als Bundesorgane tätig, das heisst, dass eine Haftung gegenüber dem Geschädigten (z.B. Schüler) ausgeschlossen ist, außer es liegt fahrlässiges Verhalten vor.
    Oben genannter Personenkreis ist durch den Schulleiter/die Schulleiterin hinsichtlich seiner/ihrer Eignung auszuwählen. Außerdem ist auf den Aufsichtserlass ausdrücklich hinzuweisen
    Empfehlung des ZA: nachweisliche Kenntnisnahme!

  • Aufsichtspflicht

    Aufsichtspflicht

    Die Aufsichtspflicht der Lehrerin richtet sich nach dem Erlass des BMUK Z.10 361 / 5 -III / 4 / 90 vom 21. November 1990 (abgedruckt im VOBl. BMUK vom 1. Februar 1991, 27. Erlass). Aktualisierte Fassung August 1997, MVOBl. Nr. 109/1997.

    Die Aufsichtspflicht orientiert sich an folgenden gesetzlichen Grundlagen:

    Schulrechtliche Bestimmungen:
    Zeitlicher und örtlicher Geltungsbereich der Aufsichtspflicht gemäß § 51 Abs. 3 SchUG

    • je nach Diensteinteilung,
    • 15 Minuten vor Beginn des Unterrichts Unterrichtspausen; Ausnahme zwischen Vormittags- und Nachmittagsunterricht,
    • beim Verlassen des Schulgebäudes,
    • in den Freistunden
    • bei allen Schulveranstaltungen und schulbezogenen Veranstaltungen innerhalb oder außerhalb des Schulhauses.

    Die Beaufsichtigung richtet sich nach dem Alter und der Reife der Schülerinnen. Eine Beaufsichtigung darf nur für Schülerinnen ab der 9. Schulstufe entfallen, wenn sie im Hinblick auf die körperliche und geistige Reife der Schülerinnen entbehrlich ist. Besondere Bestimmungen für Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen:
    Lehrerinnen und Begleitpersonen haben bei Schulveranstaltungen, an denen sie teilnehmen, 15 Minuten vor Beginn bis zum Ende der Schulveranstaltung die Aufsichtspflicht.

    Persönlicher Geltungsbereich:
    Träger der Aufsichtspflicht sind Lehrerinnen und Personen, die in Vollziehung des SchUG und der auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen funktionell als Lehrerin tätig werden, wie zum Beispiel Unterrichtspraktikantinnen, Austauschlehrerinnen, Fremdsprachenassistentinnen, Lehrbeauftragte, an Besuchs- und Übungsschulen unterrichtende Akademiestudentinnen, sonstige Begleitpersonen bei Schulveranstaltungen und schulbezogenen Veranstaltungen.
    Veranstaltungen, die Lehrerinnen als Privatpersonen durchführen, wie z. B. abendliche Theaterbesuche, Wochenend-, Schiausflüge u.a. unterliegen nicht dem SchUG. Lehrerinnen haften hiebei nach den Bestimmungen des Zivilrechtes. Es empfiehlt sich die nachweisliche Erklärung der Eltern.

    Dienst- und disziplinarrechtliche Aspekte:
    § 51 Abs. 3 SchUG - Die Lehrerin hat nach der jeweiligen Diensteinteilung die Schüler zu beaufsichtigen. Die Aufsichtspflicht gehört zu den sonstigen aus der lehramtlichen Stellung der Lehrerin sich ergebenden Obliegenheiten. 
    § 29 LDG - Die Lehrerin ist verpflichtet, die ihr obliegenden Unterrichts-, Erziehungs- und Verwaltungsaufgaben unter Beachtung der geltenden Rechtsordnung treu, gewissenhaft und unparteiisch mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln aus eigenem zu besorgen.
    Eine Handlung (Unterlassung) von Lehrerinnen ist bloß dann zu ahnden, wenn die Dienstpflichtverletzung der Lehrerin vorgeworfen werden kann. Dies ist dann der Fall, wenn die Lehrerin voll zurechnungsfähig ist, vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat und ihr zugemutet werden konnte, sich rechtmäßig zu verhalten

  • Aufsteigen in die nächste Klasse

    Aufsteigen in die nächste Klasse (§ 25 SchUG)

    § 25. (1) Ein Schüler ist zum Aufsteigen in die nächsthöhere Schulstufe berechtigt, wenn er die Schulstufe erfolgreich abgeschlossen hat. Eine Schulstufe ist erfolgreich abgeschlossen, wenn das Jahreszeugnis in allen Pflichtgegenständen eine Beurteilung aufweist und in keinem Pflichtgegenstand die Note ,,Nicht genügend`` enthält. Eine Schulstufe gilt auch dann als erfolgreich abgeschlossen, wenn bei Wiederholen von Schulstufen das Jahreszeugnis in höchstens einem Pflichtgegenstand die Note ,,Nicht genügend`` enthält und dieser Pflichtgegenstand vor der Wiederholung der Schulstufe zumindest mit ,,Befriedigend`` beurteilt wurde.

    (2) Ein Schüler ist ferner zum Aufsteigen in die nächsthöhere Schulstufe berechtigt, wenn das Jahreszeugnis zwar in einem Pflichtgegenstand die Note ,,Nicht genügend`` enthält, aber
    a) der Schüler nicht auch schon im Jahreszeugnis des vorhergegangenen Schuljahres in demselben Pflichtgegenstand die Note ,,Nicht genügend`` erhalten hat,
    b) der betreffende Pflichtgegenstand - ausgenommen an Berufsschulen - in einer höheren Schulstufe lehrplanmäßig vorgesehen ist und
    c) die Klassenkonferenz feststellt, daß der Schüler auf Grund seiner Leistungen in den übrigen Pflichtgegenständen die Voraussetzungen zur erfolgreichen Teilnahme am Unterricht der nächsthöheren Schulstufe im Hinblick auf die Aufgabe der betreffenden Schulart aufweist.

    (3) Schüler von Volksschulen und Sonderschulen sind ohne Rücksicht auf die Beurteilung in den Pflichtgegenständen Musikerziehung, Bildnerische Erziehung, Schreiben, Werkerziehung (Technisches Werken, Textiles Werken), Ernährung und Haushalt sowie Leibesübungen zum Aufsteigen berechtigt. Abs. 2 lit. a ist auch hinsichtlich der übrigen Pflichtgegenstände an den Volksschulen und Sonderschulen nicht anzuwenden.

    (4) Schüler der 1. Schulstufe sind ohne Rücksicht auf die Beurteilungen im Jahreszeugnis berechtigt, in die 2. Schulstufe aufzusteigen.

    (5) Schüler, die in leistungsdifferenzierten Pflichtgegenständen ein ,,Nicht genügend`` in einer anderen als der niedrigsten Leistungsgruppe erhalten haben, sind berechtigt, in die nächsthöhere Schulstufe aufzusteigen, in der sie jedoch den betreffenden Pflichtgegenstand in der nächstniedrigeren Leistungsgruppe zu besuchen haben.
    (5a) Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinen Schulen sind berechtigt, in die nächsthöhere Schulstufe aufzusteigen, wenn dies für den Schüler insgesamt eine bessere Entwicklungsmöglichkeit bietet; hierüber hat die Klassenkonferenz gemäß § 20 Abs. 6 zu entscheiden.
    (5b) Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind berechtigt, im 9. Schuljahr nach dem Lehrplan des Berufsvorbereitungsjahres unterrichtet zu werden, wenn dies für den Schüler insgesamt eine bessere Entwicklungsmöglichkeit bietet; hierüber hat die Klassenkonferenz gemäß § 20 Abs. 6 zu entscheiden.

    (6) Schüler von Sonderschulen für schwerstbehinderte Kinder und von Sonderschulen für mehrfach behinderte Kinder sind berechtigt, in die nächsthöhere Lehrplanstufe aufzusteigen, wenn sie nach der Entscheidung der Schulkonferenz gemäß § 20 Abs. 8 hiefür geeignet sind.

    (7) Einem Zeugnis im Sinne der vorstehenden Absätze ist die erfolgreiche Ablegung einer Prüfung über den zureichenden Erfolg der Teilnahme an einem gleichwertigen Unterricht im Sinne des Schulpflichtgesetzes 1985 gleichzuhalten.

    (8) In berufsbildenden Schulen und Anstalten der Lehrerbildung und der Erzieherbildung, in denen der Lehrplan Pflichtpraktika und Praktika außerhalb des schulischen Unterrichtes vorsieht, ist der Schüler zum Aufsteigen in die nächsthöhere Schulstufe nicht berechtigt bzw. kann die lehrplanmäßig letzte Schulstufe nicht erfolgreich abschließen, wenn er das vor dem abgelaufenen Schuljahr vorgeschriebene Pflichtpraktikum oder Praktikum nicht zurückgelegt hat. Diese Rechtsfolgen treten im Falle des § 11 Abs. 10 nicht ein.

    (9) Bei der Entscheidung über das Aufsteigen in die nächsthöhere Schulstufe gilt ein nachgewiesener mindestens fünfmonatiger und längstens einjähriger fremdsprachiger Schulbesuch im Ausland als erfolgreicher Schulbesuch in Österreich.

    Ausnahmeregelungen für Volks-/Sonderschulen

    Für Volks- und Sonderschulen gibt es hinsichtlich des Aufsteigens in die nächste Schulstufe einige Ausnahmeregelungen:

    Schülerinnen der ersten Schulstufe sind immer berechtigt, in die zweite Schulstufe aufzusteigen. § 25 Abs. 4 SchUG 

    Schülerinnen von Volks- und Sonderschulen sind ohne Rücksicht auf die Beurteilung in den Pflichtgegenständen Musikerziehung, Bildnerische Erziehung, Schreiben, Werkerziehung, Hauswirtschaft und Leibesübungen zum Aufsteigen berechtigt. § 25 Abs. 3 SchUG

    An Volks- und Sonderschulen sind keine Wiederholungsprüfungen möglich. § 23 Abs. 1 SchUG.

  • Ausgezeichneter Erfolg

    Ausgezeichneter Erfolg

    Der ausgezeichnete Erfolg SchUG § 22 Abs. 2 (ausgen. VS und ASO) liegt vor, wenn der/die Schüler/in in mindestens der Hälfte der Pflichtgegenstände mit "Sehr gut" und in den übrigen Pflichtgegenständen mit "Gut" beurteilt wurde, wobei Beurteilungen mit "Befriedigend" diese Feststellung nicht hindern, wenn dafür gleich viele Beurteilungen mit "Sehr gut" über die Hälfte der Pflichtgegenstände hinaus vorliegen (Anm.: Aus diesem Wortlaut ergibt sich, dass z.B. bei 7 "Sehr gut", 5 "Gut" und 1 "Befriedigend" kein ausgezeichneter Erfolg vorliegt, da die Hälfte der Pflichtgegenstände 6,5 ist, und der Schüler daher mit 7 "Sehr gut" nicht eine ganze Beurteilung mit "sehr gut" über die Hälfte der Pflichtgegenstände hat.).

    In der NMS setzt die Feststellung des ausgezeichneten Erfolges in der 7. und 8. Schulstufe eine entsprechende Beurteilung in der Vertiefung sämtlicher differenzierter Pflichtgegenstände voraus.

    An Schularten mit Leistungsgruppen ist hiebei ein "Befriedigend" in der höchsten Leistungsgruppe als "Gut" bzw. ein "Gut" als "Sehr gut" zu bewerten.

    An Schularten mit drei Leistungsgruppen ist diese Feststellung nur zu treffen, wenn

    1.die Schülerin im nächsten Unterrichtsjahr in allen leistungsdifferenzierten Pflichtgegenständen die 1. Leistungsgruppe besuchen wird
    2.die Schülerin in keinem leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstand den Unterricht am Ende des Unterrichtsjahres in der niedrigsten Leistungsgruppe besucht hat.
    3.Eine Schülerin der 4. Klasse Hauptschule erhält auch dann einen ausgezeichneten Erfolg zugesprochen, wenn sie in leistungsdifferenzierten Pflichtgegenständen die zweite Leistungsgruppe besucht, in dieser aber keine schlechtere Beurteilung als "Gut" erhalten hat und die übrigen Bedingungen erfüllt.

     

  • Ausschluss von Schulveranstaltungen

    Ausschluss von einer Schulveranstaltung

    Vor der Veranstaltung
    Laut § 13 SCHUG kann der Schulleiter nach Anhörung der Klassenkonferenz eine Schülerin/ einen Schüler von der Teilnahme an einer Schulveranstaltung oder schulbezogenen Veranstaltung ausschließen, wenn auf Grund ihres/seines bisherigen Verhaltens eine Gefährdung mit großer Wahrscheinlichkeit zu befürchten ist.

    Bei der Veranstaltung
    Schulveranstaltungenverordnung 1995 § 10 (5)

    Stört eine Schülerin den geordneten Ablauf einer mehrtägigen Schulveranstaltung in schwerwiegender Weise oder wird durch ihr Verhalten die eigene oder die körperliche Sicherheit der anderen Teilnehmerinnen gefährdet, so kann die Leiterin der Schulveranstaltung die Schülerin vom Kurs ausschließen. In diesem Falle sind die Schulleiterin und die Erziehungsberechtigten der Schülerin unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Die Erziehungsberechtigten sind vor der Durchführung der Schulveranstaltung verpflichtet, eine Erklärung darüber abzugeben, ob sie im Falle des Ausschlusses ihres Kindes mit dessen Heimfahrt ohne Begleitung einverstanden sind oder für eine Beaufsichtigung während der Heimfahrt Sorge tragen.

  • Außergewöhnliche Belastungen

    Außergewöhnliche Belastungen

    Geltend zu machen bei der Arbeitnehmerveranlagung!

    Außergewöhnliche Belastungen unter Berücksichtigung des Selbstbehaltes:

    - Krankheitskosten
    - Kosten einer Kur (nur im Zusammenhang mit einer Krankheit oder aus medizinischen Gründen),
    Spitalskosten, Entbindungskosten
    - Prothesen, Seh- und Hörhilfen (z.B. Brillen, Hörapparate,...)
    - Kosten für ein Pflegeheim
    - Unterhaltskosten (z.B. ein naher unterhaltsberechtigter Angehöriger wird krank, Besuchskosten in einem auswärtigen Krankenhaus, Telefonkosten etc.)
    - Kosten des Begräbnisses, wenn sie durch den Nachlass nicht gedeckt sind
    - Kosten für den Grabstein
    - Privatschulbesuche, wenn sich am Wohnort oder in der Umgebung keine gleichartige öffentliche Schule befindet.

    Höhe des Selbstbehaltes richtet sich nach der Höhe des Einkommens.

    Der Selbstbehalt vermindert sich um je ein Prozent beim Alleinverdienerabsetzbetrag sowie für jedes Kind, für das für mehr als sechs Monate der Kinderabsetzbetrag oder der Unterhaltsabsetzbetrag zusteht.

    Außergewöhnliche Belastungen ohne Berücksichtigung des Selbstbehalts:

    - Kosten einer zwangsläufigen auswärtigen Berufsausbildung des Kindes
    - Mehraufwendungen für Kinder, für die erhöhte Familienbeihilfe bezogen wird (abzüglich Pflegegeldleistungen )
    - Mehraufwendungen für Kinder, für die keine erhöhte Familienbeihilfe zusteht, die aber mehr als 25% behindert sind. (abzüglich der Pflegegeldleistung)
    - Aufwendungen zur Beseitigung von Katastrophenschäden, wenn nicht Versicherungen den Schaden abdecken.
    - Krankheitskosten bei Erwerbsminderung von mindestens 25%.

    Nähere Details entnehmen sich dem jeweiligen Steuerbuch des Finanzministeriums unter www.bmf.gv.at

    Höhe des Selbstbehaltes richtet sich nach der Höhe des Einkommens.

    Der Selbstbehalt vermindert sich um je ein Prozent beim Alleinverdienerabsetzbetrag sowie für jedes Kind, für das für mehr als sechs Monate der Kinderabsetzbetrag oder der Unterhaltsabsetzbetrag zusteht.

    Außergewöhnliche Belastungen ohne Berücksichtigung des Selbstbehalts:

    www.bmf.gv.at
  • Außerordentliche Schüler

    Außerordentliche Schüler

    Die Aufnahme als außerordentliche Schülerin nach § 4 SchUG gilt im besonderen für schulpflichtige ausländische Kinder, die nicht über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen, um als ordentliche Schülerinnen aufgenommen zu werden. Die grundsätzliche Voraussetzung zur Aufnahme als außerordentliche Schülerin ist, dass die Schülerin nach Alter und geistiger Reife zur Teilnahme am Unterricht geeignet ist. Die Aufnahme als außerordentliche Schülerin ist höchstens für die Dauer von 12 Monaten zulässig, wobei im Falle einer Aufnahme während des zweiten Semesters diese Frist erst mit dem folgenden 1. September zu laufen beginnt. Die Entscheidung liegt bei der Schulleiterin.

    Die Aufnahme für weitere 12 Monate kann bewilligt werden, wenn die Voraussetzungen für die Aufnahme als außerordentliche Schülerin weiter vorliegen und das ausreichende Erlernen der Unterrichtssprache ohne Verschulden der Schülerin nicht möglich war. Nach Ablauf dieses Zeitraumes ist die Schülerin auf jeden Fall als ordentliche Schülerin aufzunehmen. Schulpflichtige Kinder, die wegen mangelnder Kenntnis der Unterrichtssprache als außerordentliche Schülerinnen aufgenommen wurden, haben alle Pflichtgegenstände zu besuchen; sie können jedoch auch auf Ansuchen der Erziehungsberechtigten vom Besuch einzelner Pflichtgegenstände befreit werden, wenn sie mangels entsprechender Vorkenntnisse dem Unterricht in diesen Gegenständen nicht zu folgen vermögen. Werden die für die Aufnahme als ordentliche Schülerin fehlenden Voraussetzungen nachträglich erfüllt und hat die Schülerin am Unterricht in allen Unterrichtsgegenständen erfolgreich teilgenommen, dann wird der außerordentliche Schulbesuch als ordentlicher Schulbesuch angerechnet.

    Schülerinnen, die das 8. Jahr der Schulpflicht auf der 7. Schulstufe absolvieren, wird empfohlen, das 9. Schuljahr für den Hauptschulabschluss und nicht für den Besuch der Polytechnischen Schule zu nützen.
    Schülerinnen, die bereits schulmündig sind, dürfen nicht für ein 10. oder 11. Schuljahr aufgenommen werden, wenn sie vorher keine österreichische Schule besucht haben. Schulnachrichten sind auch für außerordentliche Schülerinnen auszustellen. Am Jahresende erhalten sie eine Schulbesuchsbestätigung (kein Zeugnis).

  • Austritt

    Austritt aus dem Dienstverhältnis (§ 17 LDG)

    Pragmatisierte Lehrerinnen können jeweils zum Ende eines Monats ihren Austritt aus dem Dienstverhältnis erklären. Liegen die Voraussetzungen für eine Abfertigung vor, so besteht darauf ein Rechtsanspruch. In allen anderen Fällen werden die eingezahlten Beiträge für die Pensionsversicherung an die Pensionsversicherungsanstalt für Angestellte überwiesen.

    siehe Abfertigung

  • Auswahlverfahren

    Pflichtschulleiter Auswahlverfahren (Kärnten)

    Ernennung von Schulleitern

    Das vor der Auswahl und Reihung durchzuführende Verfahren ist in vier Schritten durchzuführen:
    1. die Beurteilung der vorgegebenen Kriterien durch die Landesregierung (biografischer Parameter)
    2. die Beurteilung auf Grund der Ergebnisse von psychologischen Eignungstests durch einen Psychologen (Psychologisches Testverfahren)
    3. die Beurteilung auf Grund der Ergebnisse einer biografischen Analyse durch fünf Bewerter (Biografie)
    4. die Beurteilungen auf Grund des Ergebnisses der Lösungen von Aufgaben eines Assessmentcenters (bei freigestellten Leitern) bzw. die Beurteilungen auf Grund des Ergebnisses eines strukturierten Interviews (bei nicht freigestellten Leitern) durch fünf Bewerter.
    Für die Verfahrensschritte 2), 3) und 4) ist ein Psychologe (Schulpsychologe) als Moderator zu bestimmen.

    Bewerter:

    Die fünf Bewerter sind aus den Bewerterlisten (Erstellung der Bewerterlisten durch den Leiter der Bezirksverwaltungsbehörde für jeweils zwei Kalenderjahre) durch Los zu ermitteln und vom Moderator zu schulen:
    Bewerterliste Wirtschaft,
    Bewerterliste Eltern,
    Bewerterliste Lehrer,
    Bewerterliste Schulleiter und Inspektoren
    Bewerterliste Schulberater (Mitglieder des BSR mit beratender Stimme)

    Verfahrensauswertung:

    Für jeden Bewerber wird der Rangplatz im biografischen Parameter mit 2 multipliziert (20% Gewichtung),
    der Rangplatz im psychologisches Testverfahren mit 3 multipliziert (30% Gewichtung),
    der Rangplatz in der Biografie mit 2 multipliziert (20% Gewichtung),
    der Rangplatz im Assessmentcenter bzw. im strukturierten Interview mit 3 multipliziert (30% Gewichtung)

    Die Summe der gewichteten Rangplätze des Bewerbers ergibt den Rangplatz des Bewerbers im Auswahlverfahren. Der Bewerber mit dem niedrigsten Rangplatz im Auswahlverfahren ist an die erste Stelle zu reihen.

    Die Ergebnisse aller Bewertungen und Reihungen sind dem Kollegium der zuständigen Schulbehörde des Bundes, die den Dreiervorschlag zu erstellen hat, in einem Amtsvortrag zu übermitteln.

    Stand: März 2001

  • Berufsorientierung

    Berufsorientierung


    Auf Grund der im Sommer 1998 beschlossenen Schulorganisationsnovelle wurde die „Berufsorientierung in der 7. und 8. Schulstufe“ mit dem BGBL. Teil II, Nr. 280/1998 als verbindliche Übung im Lehrplan verordnet und ist mit 1. September 1998 in Kraft getreten. (siehe BMBWK mit Lehrplänen und Ansprechpartnern)

    Die verbindliche Übung „Berufsorientierung“ ist integrativ zu führen, ohne dass es zu einer Ausweitung des Stundenausmaßes kommt.

    Sie wird nicht als ein isoliertes Additivum betrachtet, sondern als ein Teil des Gesamtcurriculums, dessen Umsetzung fächerübergreifend gestaltet werden soll. Die jeweils 32 Jahresstunden in der 7. und 8. Schulstufe können auch in Form von Projekten umgesetzt werden.

    Damit wird die Prozesshaftigkeit, die die „Berufsorientierung“ ausmacht und fordert, gewährleistet. Durch eine ganzheitliche Betrachtungsweise dieser besonderen Aufgabenstellung ergeben sich eine Vielzahl von Lernfeldern und Lernmöglichkeiten, die den SchülerInnen zu einem Entwicklungsstand verhelfen sollen, verantwortungsbewusst in die Berufswelt einsteigen zu können.

  • Berufstitel

    Berufstitel -Richtlinien zur Verleihung

    Gemäß Art. 65 Abs. 2 lit. b B-VG steht dem Bundespräsidenten das Recht zur Verleihung von Berufstiteln zu. Nach Art. 67 Abs. 1 B-VG übt er dieses Recht über Vorschlag der Bundesregierung oder eines von ihr ermächtigten Bundesministers aus.

    Der Antrag auf Verleihung des Berufstitels ist unter Verwendung des hierfür vorgesehenen Formulars zu verfassen. Das Original des Antragsformulars ist vom Leiter der Zentralstelle persönlich zu fertigen.

    Neben der Darstellung der Verdienste, welche die Auszeichnungswürdigkeit erweisen soll, sind die Verleihungsdaten (Datum der Entschließung) aller allenfalls vorher vom Bundespräsidenten verliehenen Auszeichnungen (Ehrenzeichen, Berufstitel, höherer Amtstitel, höhere Verwendungsbezeichnung, Dank und Anerkennung des Bundespräsidenten) anzuführen.

    Die für die Antragstellung zuständige Stelle hat zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Verleihung gemäß den vorliegende Richtlinien gegeben sind.

    1. Die Verleihung eines Berufstitels darf sich nur auf hervorragende Vertreter ihres Bedarfes erstrecken.
    2. Sofern in den Anlagen zu diesen Richtlinien eine „besondere Leistung“ gefordert ist, ist darunter zumindest das Leistungskalkül des Arbeitserfolges der durch besondere Leistung erheblich überschritten wird, im Sinne des BDG bzw. anderer gesetzlicher Bestimmungen, sowie der ausgezeichnete Verwendungserfolg bei Bundesbediensteten, bei denen eine derartige Leistungsfeststellung nicht möglich bzw. nicht vorgesehen ist, zu verstehen.
    3. Die Verleihung eines Berufstitels soll grundsätzlich erst nach Vollendung des 50. Lebensjahres erfolgen.
    4. Zwischen den Verleihungen von Auszeichnungen des Bundes soll grundsätzlich ein Zeitraum von 5 Jahren (Interkalarfrist) liegen. Soll die Verleihung aus Anlass der Pensionierung erfolgen, verkürzt sich dieser Zeitraum auf 4 Jahre.
    5. Die Verleihung eines Berufstitels soll nicht vor Vollendung einer im öffentlichen Dienst tatsächlich zurückgelegten 15-jährigen Dienstzeit erfolgen.
    6. Die Annahmebereitschaft des Auszuzeichnenden muss gesichert sein.
    7. Ein Antrag soll spätestens vor Ablauf eines Jahres nach Ende der zu würdigenden Tätigkeit gestellt werden.

    Oberschulrat/Oberschulrätin

    • Direktoren von Berufs-, Haupt- und Sonderschulen sowie Polytechnischen Schulen nach mindestens 6-jähriger Funktionsdauer, wobei Zeiten der provisorischen Leitung bzw. Betrauung mit der Leitung, wenn sie unmittelbar vor der Bestellung gelegen sind, eingerechnet werden können. Bei Direktoren von Berufsschulen können zusätzlich Zeiten, die als ernannter Stellvertreter erbracht wurden, für die geforderte Funktionsdauer Berücksichtigung finden.
    • Direktorstellvertreter von Berufsschulen und Direktoren von Volksschulen nach mindestens 8-jähriger Funktionsdauer. Provisorische Leiterzeiten können analog Punkt 1 berücksichtigt werden.
    • Lehrer der Verwendungsgruppe L 2 für fachpraktische Unterrichtsgegenstände an Universitäten, Akademien und Pädagogische Institute sowie an mittleren und höheren Schulen nach einer Gesamtdienstzeit von 28 Jahren, hievon effektiv mindestens 10 Jahre im Lehrdienst.

    Schulrat/Schulrätin

    • Lehrer der Verwendungsgruppe L 2 an Berufs-, Haupt- und Sonderschulen bzw. an Polytechnischen Schulen nach einer Gesamtdienstzeit von mindestens 26 Jahren.
    • Lehrer an Volksschulen und Kindergärtner bzw. Kindergärtnerinnen an Übungs- bzw. Besuchskindergärten nach einer Gesamtdienstzeit von mindestens 28 Jahren.
    • Lehrer der Verwendungsgruppe L 3 nach einer Gesamtdienstzeit von 32 Jahren.
      Soweit Vertragslehrer für die Verleihung eines Titels in Frage kommen, sind die vorstehenden Richtlinien sinngemäß anzuwenden. Zeiten, die in einem Dienstverhältnis mit einer gesetzlich anerkannten Kirche oder Religionsgemeinschaft als Religionslehrer zurückgelegt wurden, können Berücksichtigung finden, wenn die Übernahme in ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis unmittelbar darauf erfolgte, und beim Wechsel die Tätigkeit unverändert geblieben ist.
  • Berufung

    Berufung

    Sie ist ein ordentliches Rechtsmittel gegen Bescheide, die nach dem allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetz erlassen wurden. Berufungen sind aber auch im Leistungsfeststellungs- und Disziplinarverfahren möglich. Im Dienstrechtsverfahren haben Berufungen keine aufschiebende Wirkung, sofern nicht in Gesetzen oder Verordnungen die aufschiebende Wirkung anerkannt oder durch den Bescheid die aufschiebende Wirkung ausgesprochen wird.

    Die Berufungsfrist beträgt 14 Tage und ist schriftlich oder telegrafisch bei der Behörde einzubringen, die den Bescheid in erster Instanz erlassen hat. Die Berufung hat einen begründeten Berufungsantrag zu enthalten.

    Berufung gegen ________________________________________________________

    Gegen den Bescheid des _______________ ZI _________v ___________  betreffend
    bringe ich innerhalb offener Frist die Berufung ein.

    Begründung: ___________________________________________________________

    Ich stelle daher den Berufungsantrag, den angefochtenen Bescheid
    vom _______________ aufzuheben / dahingehend abzuändern,

    dass__________________________________________________________________

    Unterschrift: _____________________________________________

    Berufungen sind möglich:

    Bei Versetzung gemäß § 19 Abs. 6 LDG:
    Eine Berufung hat aufschiebende Wirkung. Die aufschiebende Wirkung kann, wenn die sofortige Zuweisung der Lehrerin aus Gründen der Aufrechterhaltung des Unterrichtes notwendig ist, im Bescheid ausgeschlossen werden. Über die Berufung gegen einen solchen Bescheid ist binnen vier Wochen zu entscheiden.

    Bei Suspendierung, Bezugskürzung: (§ 80 LDG)
    Gegen eine vorläufige Suspendierung ist kein Rechtsmittel zulässig. 
    Gegen eine Suspendierung bzw. Bezugskürzung ist eine Berufung zulässig. Sie hat keine aufschiebende Wirkung.

    Bei Leistungsfeststellungsbescheid (§ 67 LDG)
    Gegen einen Leistungsfeststellungsbescheid kann innerhalb von zwei Wochen Berufung eingelegt werden (Leistungsfeststellungsoberkommission). Gegen die Entscheidung über die Berufung steht kein ordentliches Rechtsmittel zu.

    Gegen ein Disziplinarerkenntnis (§ 129 BDG)
    Auf Grund einer von der Lehrerin erhobenen Berufung darf das Disziplinarerkenntnis nicht zu ihren Ungunsten abgeändert werden. Gegen Rechtshandlungen des Dienstgebers stehen der Vertragslehrerin die Arbeitsgerichte zur Verfügung. Gegen Bescheide der letzten Instanz kann innerhalb von sechs Wochen ab Zustellung eine Beschwerde an den Verwaltungs- oder Verfassungsgerichtshof erhoben werden. Sie muss von einem Rechtsanwalt unterschrieben sein.
  • Bescheid

    Bescheid

    Bescheide sind Erledigungen der Verwaltungsbehörden (nach dem SchUG auch der Schule). Positive Erledigungen nach dem SchUG können auch mündlich mitgeteilt werden.
    Durch eine Berufung kann eine obere Instanz angerufen werden. Gegen eine Berufung der letzten Instanz ist die Beschwerde an den Verwaltungs- oder Verfassungsgerichtshof möglich.
    Gemäß § 73 AVG sind die Behörden verpflichtet über Anträge und Berufungen spätestens nach sechs Monaten den Bescheid zu erlassen.

    • Anstellungsdekret bzw. Dienstvertrag
    • Bescheid über Vorrückungsstichtag (Anrechnung von Vordienstzeiten)
    • Bescheid über die Definitivstellung
    • Ernennung auf einen bestimmten Dienstposten z.B. zur Hauptschullehrerin
      (Verleihung des Amtstitels - Hauptschullehrerin)
    • Bescheid über Anrechnung des Mutterschaftskarenzurlaubs
    • Bescheid über gespeicherte Nebengebührenwerte
    • Verständigung über Verleihung einer schulfesten Stelle
    • Auszeichnungen
    • Bescheid über die Leistungsfeststellung
  • Beschwerde

    Beschwerde

    Außerordentliches Rechtsmittel, das nach Erschöpfung der ordentlichen Rechtsmittel an den Verwaltungsgerichtshof oder an den Verfassungsgerichtshof gerichtet werden kann. Rechtsschutz der Gewerkschaft möglich.

  • Besondere Vorfälle

    Besondere Vorfälle

    Besondere Vorfälle an der Schule

    - Katastrofenfälle
    - Unglücksfälle
    - Vorfälle krimineller Art und
    - alle Vorfälle, die besonderes Interesse in der Öffentlichkeit erregen können
    sind sofort dem/der PSI (Pflichtschulinspektor/in) und gleichzeitig dem AKL zu melden.

    Bei Vorfällen, die eine Gefährdung der Sicherheit der in der Schule anwesenden SchülerInnen und LehrerInnen zur Folge haben könnten, ist zusätzlich unverzüglich die zuständige Polizeidienststelle zu verständigen.

    Feuerwehr 122
    Polizei 133
    Rettung 144

    Eine ausführliche schriftliche Meldung ist auf dem Dienstweg nachzubringen.

  • BesuchsschullehrerInnen

    Besuchsschullehrerinnen

    Voraussetzungen sind:

    - mindestens 6 effektive Dienstjahre
    - ausgezeichnete Dienstbeurteilung
    - Besuch entsprechender Ausbildungsveranstaltungen (PA)

    Die Ernennung zum Besuchsschullehrerin erfolgt durch die Pädagogische Akademie im Einvernehmen mit dem BSI und der Mitwirkung der Personalvertretung. Die organisatorische Planung der Schulpraxis obliegt der Pädagogischen Akademie.
    Jeder eingesetzten Besuchsschullehrerin gebührt eine Dienstzulage (§ 59aGG) und grundsätzlich eine Mehrdienstleistung zur Abhaltung der Besprechungsstunde mit der Studentengruppe.
  • Betrauung mit der Schulleitung

    Betrauung mit einer Schulleitung

    Die Betrauung einer Landeslehrerin / eines Landeslehrers mit der Leitung einer Schule zählt gem. § 27 Abs. 2 LDG zu den lehramtlichen Pflichten und ist durch den zuständigen Bezirksschulinspektor nach zweimonatiger Verhinderung des Schulleiters / der Schulleiterin bei der Landesregierung zu beantragen, wenn zu diesem Zeitpunkt das Ende der Verhinderung nicht innerhalb eines weiteren Monats mit Sicherheit zu erwarten ist.
    Sie ist unverzüglich zu beantragen, wenn zu erwarten ist, dass die Verhinderung der Leiterin / des Leiters länger als drei Monate dauern wird oder wenn die Leiterstelle frei geworden ist.

    Eine tatsächlich erfolgte Betrauung bleibt so lange aufrecht, bis sie widerrufen wird. Die betraute Leiterin / der betraute Leiter erhält eine Dienstzulage in der Höhe der Leiterzulage.

  • Bezugskürzung bei langer Krankheit

    Bezugskürzungen wegen langer Krankheit oder Unfall § 13c GG

    Ist der Beamte durch Unfall (ausgenommen Dienstunfall) oder durch Krankheit an der Dienstleistung verhindert, gebührt dem Beamten ab einer Dauer der Dienstverhinderung in der Höhe von 182 Kalendertagen der Monatsbezug in der Höhe von 80% des Ausmaßes, das dem Beamten ohne diese Dienstverhinderung gebührt hätte. Die Kinderzulage ist von einer solchen Kürzung ausgenommen.

    Tritt innerhalb von sechs Monaten nach Wiederantritt des Dienstes abermals eine Dienstverhinderung durch Krankheit oder infolge desselben Unfalls ein, gilt sie als Fortsetzung der früheren Dienstverhinderung.

    Anmerkungen zu den Konsequenzen der Novellierung:

    • Die Bezugskürzung tritt ab dem 183. Tag der Dienstverhinderung ein.
    • Sie beträgt 20% des Monatsbezuges
    • Tritt innerhalb von 182 Tagen nach Wiedereintritt des Dienstes eine neuerliche Dienstverhinderung ein, so gilt sie als Fortsetzung der ersten.
    • Wir empfehlen allen Kolleginnen und Kollegen, genaue Aufzeichnungen über alle Krankenstände und Gesundmeldungen zu machen.
    • Je länger der Krankenstand vor der fristauslösenden Gesundmeldung ist, desto größer ist die Gefahr einer Bezugskürzung
    • Schwerkranke sind die Leidtragenden dieser Regelung

    DIE MITGLIEDER DES ZENTRALAUSSCHUSSES BIETEN BEI DER KOMPLIZIERTEN HANDHABUNG DIESES GESETZES SELBSTVERSTÄNDLICH IHRE HILFE AN.

  • Bezugsvorschuss

    Anträge auf Gewährung des Bezugsvorschusses sind mit diesem Formular im Dienstweg einzureichen.

    Voraussetzung für die Gewährung des Bezugsvorschusses ist ein pragmatisiertes oder unbefristetes vertragliches Dienstverhältnis zum Land Kärnten.

    Bezugsvorschüsse werden gewährt für:

    Schaffung und Sanierung von Wohnraum:

    • Saldierte Rechnungen, die nicht älter als ein halbes Jahr sind, sind dem Antrag beizulegen.
    • Die Höhe des Bezugsvorschusses beträgt € 4.400.-
    • Die Rückzahlungsrate beträgt mindestens € 80.- pro Monat

    Anschaffung eines Computers:

    • Saldierte Rechnungen, die nicht älter als ein Monat sind, sind dem Antrag beizulegen.
    • Die Höhe des Bezugsvorschusses beträgt maximal € 1.000.-
    • Die Rückzahlungsrate beträgt mindestens € 50.- pro Monat

    Neuerliche Ansuchen, welche früher als drei Jahre nach Zahlung der letzten Rate eines gewährten Bezugsvorschusses eingebracht werden, werden zurückgewiesen.

    Die Reihung der Bezugsvorschüsse erfolgt grundsätzlich nach dem Datum des Einlangens des Ansuchens bei der Dienstbehörde.

    Besonders berücksichtigungswürdige Gründe (Notfälle) werden im Einzelfall unter Mitwirkung des Zentralausschusses behandelt und nach Maßgabe der finanziellen Mittel vorgezogen.

    Die Rückzahlung der Raten während eines außerordentlichen Karenzurlaubes ist von den LehrerInnen wahrzunehmen.

    Im Falle des Ausscheidens aus dem Kärntner Schuldienst wird ein noch aushaftender Vorschussrest zur Gänze fällig und ist noch vor dem Ausscheiden zurückzuerstatten.

  • Bildungsförderungsbeitrag

    Bildungsförderungsbeitrag für Gewerkschaftsmitglieder

    Anspruch auf den Bildungsförderungsbeitrag besteht für alle Kurse und Ausbildungen, deren Inhalte der beruflichen Tätigkeit des Mitgliedes entsprechen.
    Der Besuch von Freizeit- und Hobbykursen begründet daher keinen Anspruch auf den Bildungsförderungsbeitrag.

    Staffelung des BFB nach der Dauer des Kurses:

    € 30,00 für Kurse und Ausbildungen mit einer Dauer von bis zu zwei Wochen.

    € 45,00 für Kurse und Ausbildungen mit einer Dauer von über zwei Wochen bis zu sechs Monaten.

    € 60,00 für Kurse und Ausbildungen mit einer Dauer von über sechs Monaten bis ein Jahr und

    € 75,00 für Kurse und Ausbildungen mit einer Dauer von mehr als einem Jahr.

    € 180,00 für Kurse und Ausbildungen mit einer Dauer von mehr als drei Jahren.

    Der Anspruch auf den Bildungsförderungsbeitrag besteht ab einjähriger Dauer der Mitgliedschaft und Erfüllung der Beitragswahrheit.

    Die neu erstellten Richtlinien gelten bezüglich ihrer Anwendung wie bisher. Das heißt, dass bei Eigenleistungen für den Kursbesuch nur die reinen Kurskosten für die Berechnung des BFB herangezogen werden. Aufwendungen für Fahrt, Verpflegungs- und Quartierkosten sowie für Arbeitsmittel (Bücher, Kopien, CD, Liftkarten, Ausrüstung, etc.) werden nicht berücksichtigt

    Der BFB beträgt 50% der reinen Kurskosten, höchstens jedoch die angegebenen Beträge.

    Antragsformular zum Herunterladen: https://goed.at/service/downloadbereich/

  • Bildungskarenz

    Bildungskarenz nur für VertragslehrerInnen

    Eine Bildungskarenz kann zwischen Arbeitgeberin/Arbeitgeber und Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer ab dem siebenten Arbeitsmonat gegen Entfall des Arbeitsentgeltes für die Dauer von mindestens zwei Monaten bis maximal einem Jahr vereinbart werden. Die Bildungskarenz kann auch in Teilen angetreten werden, wobei ein Teil mindestens zwei Monate dauern muss und die Gesamtdauer der einzelnen Teile ein Jahr nicht überschreiten darf. Eine neuerliche Bildungskarenz kann frühestens nach Ablauf von vier Jahren ab Beginn der letzten Bildungskarenz (Rahmenfrist) angetreten werden.

    Während der Bildungskarenz besteht Anspruch auf Weiterbildungsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes, sofern die Anwartschaft auf dieses erfüllt und die Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme von mindestens 20 Wochenstunden nachgewiesen wird. Für Personen mit Kindern bis zum vollendeten 7. Lebensjahr reduziert sich das Ausmaß auf 16 Wochenstunden.

    Voraussetzungen:

    Eine (schriftliche) Vereinbarung zwischen Arbeitgeberin/Arbeitgeber und Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer
    Formular: Bildungskarenz – Bescheinigung zum Nachweis
    Dauer der Beschäftigung vor Antritt der Bildungskarenz:
    Ununterbrochenes Arbeitsverhältnis über mindestens sechs Monate bei derselben Arbeitgeberin/demselben Arbeitgeber
    Nachweis der Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme
    Eine (schriftliche) Vereinbarung zwischen Arbeitgeberin/Arbeitgeber und Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer
    Formular: Bildungskarenz – Bescheinigung zum Nachweis
    Dauer der Beschäftigung vor Antritt der Bildungskarenz:
    Ununterbrochenes Arbeitsverhältnis über mindestens sechs Monate bei derselben Arbeitgeberin/demselben Arbeitgeber
    Nachweis der Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme


    Zuständige Behörde:
    Das Arbeitsmarktservice (AMS) des Hauptwohnsitzes der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers

    Informationen zum Weiterbildungsgeld finden Sie auch auf den Seiten des AMS.

  • Computeranschaffung - Bezugsvorschuss

    BEZUGSVORSCHUSS FÜR DEN ANKAUF EINES COMPUTERS

    Der Zentralausschuss konnte erreichen, dass im Rahmen der zum Zwecke der Wohnraumbeschaffung zur Verfügung stehenden Geldmittel ab 1.3.2004 die Möglichkeit besteht, auch für die Anschaffung eines Computers einen Bezugsvorschuss zu beantragen.

    Vereinbarte Regelung:

    - Vorliegen einer saldierten Rechnung, die nicht älter als ein Monat sein darf

    - Höhe des Bezugsvorschusses: maximal € 1.000,-

    - Rückzahlungsrate: € 50,-

  • Computerbrille - Kostenersatz

    Computerbrille - Kostenersatz für spezielle Arbeitsbrillen

    Für den Kauf spezieller Computerbrillen – Arbeitsbrillen leistet das AKL einen Kostenersatz in der Höhe von maximal € 220,-.

    Anspruchsberechtigt sind SchulleiterInnen, EDV-Kustoden, InformatiklehrerInnen sowie ITA BetreuerInnen

    Voraussetzung für die Gewährung eines Kostenersatzes ist ein formloser Antrag unter Beilage eines fachärztlichen Attests aus dem hervorgeht, dass es sich um eine spezielle Bildschirmbrille handelt, die den o.a. Anforderungen entspricht, sowie die Vorlage einer saldierten Rechnung, die nicht älter als einen Monat sein darf.

  • Dienstalterszulage DAZ

    Dienstalterszulage §56 GG

    Der Lehrperson gebührt nach zwei Jahren, die sie in der jeweils höchsten Gehaltsstufe verbracht hat, eine ruhegenussfähige Dienstalterszulage („kleine Daz“). Die Dienstalterszulage erhöht sich nach vier in der jeweils höchsten Gehaltsstufe verbrachten Jahren („große Daz“).

  • Dienstantritt

    Dienstantritt

    Dienstantritt bzw. Dienstaustritt sind unbedingt am selben Tag mittels entsprechendem Formblatt an das Amt der Kärntner Landesregierung zu melden.

  • Dienstauftrag

    Dienstauftrag

    Als Dienstaufträge sind alle an einen oder mehrere Lehrer gerichteten ausdrücklichen oder verbindlichen Anordnungen (auch als Aufträge, Weisungen, Anweisungen, Ersuchen, Einladungen, Anleitungen u.ä. bezeichnet) des zuständigen Vorgesetzten oder der zuständigen Dienstbehörde zu verstehen, die sowohl allgemeine, lehramtliche und besondere Dienstpflichten betreffen können. Die Nichtbefolgung eines Dienstauftrages kann als Dienstpflichtverletzung disziplinäre Konsequenzen nach sich ziehen.

  • Dienstpflichten

    Dienstpflichten der LandeslehrerInnen

    § 29 LDG Allgemeine Dienstpflichten
    § 30 LDG Dienstpflichten gegenüber Vorgesetzten
    § 31 LDG Lehramtliche Pflichten
  • Dienstpflichtverletzung

    Dienstpflichtverletzung

    Die Dienstpflichten der Lehrerinnen finden sich in den

    -allgemeinen Dienstpflichten(§ 29 LDG)
    -Pflichten der Lehrerinnen(§ 51 SchUG)
    -Dienstpflichten gegenüber Vorgesetzten(§ 30 LDG)
    -lehramtlichen Pflichten (§ 31 LDG)
    -Dienstpflichten der Schulleiterin(§ 32 LDG)
    -Pflichten der Schulleiterinnen(§ 56 SchUG)
    -Amtsverschwiegenheit (§ 33 LDG)
    -Pflichten der Landeslehrerin im Ruhestand(§ 42 LDG)
    -Befangenheit (§ 34 LDG)
    -Abwesenheit vom Dienst(§ 35 LDG)
    -ärztliche Untersuchung(§ 36 LDG)
    -Meldepflichten(§ 37 LDG)
    -Dienstweg(§ 38 LDG)
    -Wohnsitz und Dienstort (§ 39 LDG)
    -Nebenbeschäftigung(§ 40 LDG)
    -Geschenkannahme(§ 41 LDG)

    Für pragmatisierte Lehrerinnen findet das Disziplinarrecht Anwendung, nicht aber für Vertragslehrerinnen.

    Nur gravierende Dienstpflichtverletzungen sind schriftlich zu melden.

    Grundsätzlich sollten zunächst alle Möglichkeiten der bezirksinternen Maßnahmen (Belehrungen, Ermahnungen) ausgeschöpft werden.

  • Dienstrecht Gegenüberstellung NEU vs. ALT

  • Dienstrecht FAQ

  • Dienstreise

    Dienstreise - Reisekostenvergütung
    Tages- und Nächtigungsgebühren
    TAGESGEBÜHRENNächtigungsgebühr
    TARIF I
    (außerhalb des Bezirkes)
    TARIF II
    (innerhalb des Bezirkes)
    Kann bis zu 600% überschritten werden, maximal 105€
    3/3 über 12-24 Std.
    2/3 über 8-12 Std.
    1/3 über
    5-8 Std.
    3/3 über
    12-24 Std.
    2/3 über 8-12 Std.
    1/3 über
    5-8 Std.
     
    26,40€
    17,60€
    8,80€
    19,80€
    13,20€
    6,60€
    15€
    Kilometergeld: Pkw 0,42€ / km, Mitfahrer 0,05€ / km

    Der Anspruch auf Reisegebühren erlischt, wenn er vom Beamten nicht innerhalb von sechs Kalendermonaten, beginnend mit dem Kalendermonat, in den das Ende der Dienstreise, der Dienstverrichtung im Dienstort, einer Reise nach §§ 15, 24, 35, 35c, 35i, 35j oder einer Übersiedlung fällt, bei seiner Dienststelle geltend gemacht wird.

     

  • Dienststellenausschuss

    Dienststellenausschuss - Bezirkspersonalvertretung

    Die Personalvertretung hat dafür einzutreten, dass geltende Gesetze, Verordnungen und Erlässe eingehalten und durchgeführt werden.

    Die Personalvertretung ist nach Maßgabe des Personalvertretungsgesetzes (PVG) berufen, die beruflichen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Interessen der LehrerInnen zu wahren und zu fördern.

    Sie hat in Erfüllung dieser Aufgaben dafür einzutreten, dass die zu Gunsten der LehrerInnen geltenden Gesetze, Verordnungen, Verträge, Dienstordnungen, Erlässe und Verfügungen eingehalten und durchgeführt werden.

    Die bei den Personalvertretungswahlen gewählten LehrervertreterInnen eines Inspektionsbezirkes bilden den Dienststellenausschuss, er hat die Aufgaben der Personalvertretung im Bereich des Bezirks zu erfüllen.

    Der Dienststellenausschuss hat Mitwirkungsrechte (§9 Abs. 1 PVG):

    • Dienstnehmerschutz
    • Pragmatisierung
    • Aus- und Fortbildung
    • Gesundheit der Bediensteten
    • Vorschüsse, Aushilfen, Belohnungen
    • Sonderurlaub
    • Mehrdienstleistungen
    • Auflösung eines Dienstverhältnisses
    • Versetzung in den Ruhestand
    • Untersagung einer Nebenbeschäftigung
    • Ersatz von Übergenüssen bzw. Schadenersatz

    Mit dem Dienststellenausschuss ist das Einvernehmen herzustellen (39 Abs. 2 und § 10 Abs. 2 PVG):

    • Allgemeine Personalangelegenheiten
    • Erstellung und Änderung des Dienstplanes und der Diensteinteilung

    Dem Dienststellenausschuss ist schriftlich mitzuteilen (§ 9 Abs. 3 PVG):

    • Dienstzuteilungen, Versetzungen
    • Erstattung einer Disziplinaranzeige
    • Ausschreibungen
    • die gewährten Belohnungen u.a.m.

    Dem Dienststellenausschuss obliegt weiters:

    • Anregungen geben
    • Vertretung in Einzelpersonalangelegenheiten
    • Vorschläge erstatten
    • Besichtigung von Dienststellen u.a.m.
  • Dienststellenversammlung

    Dienststellenversammlung

    Einberufung

    - Der Dienststellenausschuss kann die Lehrerinnen seines Dienststellenbereichs (Bezirk) im Bedarfsfall zu einer Dienststellenversammlung einladen.

    - Eine Dienststellenversammlung ist binnen zwei Wochen auch einzuberufen, wenn mehr als ein Drittel der Lehrerinnen oder ein Drittel der Mitglieder des Dienststellenausschusses, jedoch mindestens zwei Mitglieder, unter Angabe des Grundes die Einberufung verlangen (§ 6 Abs. 2 PVG).

    - Zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Lehrerinnen erforderlich (oder Wartezeit von einer halben Stunde). Die einfache Mehrheit entscheidet.

    Aufgaben

    - Behandlung von Berichten des Dienststellenausschusses und Beschlussfassung über die Enthebung des Dienststellenausschusses.

    - Resolutionen der Dienststellenversammlung dürfen nur an den Dienststellenausschuss, nicht aber unmittelbar an den Leiter der Dienststelle oder den Zentralausschuss gerichtet werden.

  • Dienstunfall

    Dienstunfall

    Ein Unfall gilt laut § 90 (B-KUVG) als Dienstunfall, wenn die Verletzung

    - in der Schule (Schulgebäude, Schulgelände),

    - auf dem direkten Weg vom Wohnort zur Schule oder retour,

    - bei Fahrten und Aktivitäten die im dienstlichen Interesse liegen (Schulveranstaltungen, wettkampfmäßig betriebene Sportarten, Lehrerfortbildungsveranstaltungen, Organisation von Lehrmitteln, Dienstzuteilung an mehreren Schulen...)

    - NEU: Auf dem Weg von oder zur Dienststelle mit dem Zweck, ein Kind zu einer Tagesbetreuung in fremde Obhut oder zu einer Schule zu bringen oder von dort abzuholen, sofern ihr/ihm für das Kind eine Aufsichtspflicht zukommt

    passiert.

    Jeder Dienstunfall ist unverzüglich - fünftägige Meldefrist - auf dem Dienstweg mit den Formblättern der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) bzw. bei Vertragslehrerinnen, deren Dienstverhältnis vor dem 1.1.2001 gegründet wurde, der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) anzuzeigen.

    Die Unfallmeldung sollte Unfalldatum, -zeit, -ort, vorgesehenen Dienstbeginn und vorgesehenes Dienstende am Unfalltag enthalten und ist von der Schulleiterin / dem Schulleiter zu unterzeichnen und zu stempeln.

  • Dienstverhältnis - befristet

    Dienstverhältnis, befristetes

    Vertragslehrerinnen, die nur zur Vertretung oder zur vorübergehenden Verwendung aufgenommen werden, sind in das Entlohnungsschema II L einzureihen. II L Verträge müssen jeweils nach Zeitablauf verlängert werden. Eine beliebig häufige Verlängerung von Verträgen ist unzulässig.

  • Dienstverhinderung

    Dienstverhinderung

    Eine Dienstverhinderung ist der Schulleitung ehestens zu melden.

    Bei Erkrankungen von mehr als drei Tagen ist eine ärztliche Bestätigung vorzulegen (Vordruck verwenden). Der Krankheitsgrund ist nicht anzuführen.

    Bei einer Dienstverhinderung von mehr als zwei Monaten ist die Einleitung der amtsärztlichen Untersuchung vorgesehen.

    Bei wiederholten, länger dauernden Erkrankungen mit nur kurzfristig dazwischenliegenden Dienstleistungen, bei gehäuften, tageweisen Erkrankungen oder bei Verdacht einer ungerechtfertigten Abwesenheit kann die Einschaltung der Amtsärztin auch früher erfolgen.

    Bei einer Dienstverhinderung, die länger als 182 Kalendertage dauert, kommt es zu einer Kürzung des Monatsbezugs auf 80%. (§ 13c Gehaltsgesetz)

    Ansprüche bei Dienstverhinderung - Krankengeld

  • Dienstweg

    Dienstweg

    Alle Ansuchen und Meldungen an die Dienstbehörde müssen auf dem Dienstweg eingebracht werden.

    Die Lehrerin kann auch verlangen, dass ein Schriftstück verschlossen weitergegeben wird.

    - Der Lehrer / die Lehrerin verfasst die Meldung bzw. das Ansuchen.

    - Die Schulleitung überprüft auf Vollständigkeit, nimmt wenn erforderlich Stellung und protokolliert die Weiterleitung.

    - Die Bezirksbehörde prüft ob im eigenen Wirkungsbereich eine Entscheidung zu treffen ist, oder ob nach Protokollierung das Schreiben weiter geleitet wird.

    - Das Amt der Kärntner Landesregierung erledigt das schriftlich eingebrachte Anliegen.

    - Fälle, die die Kompetenz des AKL überschreiten, werden dem bm:ukk weiter geleitet.

    Von der Einbringung im Dienstweg kann Abstand genommen werden, wenn Gefahr in Verzug ist oder die Einhaltung des Dienstweges dem Lehrer / der Lehrerin nicht zumutbar ist.

  • Dienstzulagen

    Dienstzulagen

    Die Anspruchsberechtigung und die Höhe der für die pragmatisierten Lehrerinnen in Frage kommenden Dienstzulagen sind in den § 56 bis 60 des Gehaltsgesetzes enthalten (Vertragslehrerinnen: VBG).

    Die Dienstzulagen können

    ruhegenussfähig sein - dann ist ein Pensionsbeitrag zu bezahlen,

    überhaupt nicht ruhegenussfähig sein - in diesem Fall wird auch kein Pensionsbeitrag eingehoben.

    Die Dienstzulagen der Vertragslehrerinnen sind um 5 % höher als die der pragmatisierten LehrerInnen, da andere Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten sind.

    Lehrerinnen der Verwendungsgruppe L2a1, die an Haupt-, Sonderschulen oder Polytechnischen Schule verwendet werden, erhalten eine Zulage, die nicht ruhegenussfähig ist.

    Dienstzulagen für die Dauer einer bestimmten Verwendung

    - Abteilungsunterricht an Volks- und Sonderschulen

    - BesuchsschullehrerInnenzulage

    - Dienstzulagen für Lehrerinnen für Werkerziehung, Fremdsprachenlehrerinnen

    Je nach Einstufung erhalten sie eine Dienstzulage bei Verwendung an Haupt-, Sonderschulen bzw. Polytechnischen Schulen.

    - Zulage für den leistungsdifferenzierten Unterricht an Hauptschulen und Polytechnischen Schulen.

    - Zulage für LeiterInnen einer Hauptschule, einer Sonderschule, die nach dem Lehrplan einer Hauptschule geführt wird, eines Polytechnischen Lehrganges (als selbstständig geführte Schule) sowie für Lehrerinnen, die mit der Leitung einer solchen Schule betraut sind.

    Der Anspruch besteht auch während des Beobachtungszeitraumes.

    Bei Verhinderung bis zu einem Monat bleibt der Zulagenanspruch aufrecht. Bei einer länger als einen Monat dauernden Verhinderung hat eine andere Lehrerin Anspruch auf die Zulage (pragmatisierte Lehrerinnen ab nächstfolgendem Monatsersten, VertragslehrerInnen ab nächstfolgendem 15. eines Monats). Sobald feststeht, dass die Verhinderung mindestens zwei Monate dauert, ist die Dienstzulage einzustellen.

    Die Dienstzulagen für I L-Vertragslehrerinnen richten sich nach den oben angeführten Kriterien.

    Für II L-Vertragslehrerinnen sind die Zulagen taxativ aufgezählt (§ 44a, b VBG).

  • Disziplinarbehörden

    Disziplinarbehörden

    Disziplinarbehörden sind

    - das Amt der Kärntner Landesregierung als Dienstbehörde: Disziplinaranzeige, vorläufige Suspendierung, Erlassung von Disziplinarverfügungen, Vollzug von Disziplinarstrafen,

    - die Disziplinarkommission beim Amt der Kärntner Landesregierung: Einleitung des Disziplinarverfahrens, Durchführung in erster Instanz,

    - die Disziplinaroberkommission beim Amt der Kärntner Landesregierung: Berufung gegen Disziplinarerkenntnisse und Verfügungen der Disziplinarkommission.

    Die Disziplinarkommission setzt sich aus drei DienstgebervertreterInnen und zwei LehrervertreterInnen zusammen.

    Die Disziplinaroberkommission setzt sich aus drei DienstgebervertreterInnen und zwei LehrervertreterInnen zusammen.

  • Disziplinarrecht

    Disziplinarrecht

    Voraussetzung für eine disziplinäre Verantwortlichkeit ist die schuldhafte Verletzung der Dienstpflichten

    Disziplinarstrafen sind:

    - der Verweis,

    - die Geldbuße bis zu einem halben Monatsbezug (ohne Kinderzulage),

    - die Geldbuße bis zu 5 Monatsbezügen (ohne Kinderzulage),

    - die Entlassung.

    Disziplinarverfügungen sind:

    - der Verweis,

    - die Geldbuße bis zur Höhe von 10 % des Monatsbezuges (ohne Haushaltszulage).

    Verjährung

    Ein/e LehrerIn darf wegen einer Dienstpflichtverletzung nicht mehr bestraft werden, wenn nicht innerhalb von sechs Monaten nach Kenntniserlangung oder nicht innerhalb von drei Jahren nach Begehung der Dienstpflichtverletzung eine Disziplinarverfügung erlassen oder ein Disziplinarverfahren eingeleitet wurde. Hemmung dieser Fristen durch strafgerichtliches Verfahren. Grundsätzlich soll keine Doppelbestrafung erfolgen.

  • Elternsprechtag/KEL-Gespräch

    Elternsprechtage / KEL Gespräche (SchUG §19)

    (1) Pro Schuljahr sind zwei Elternsprechtage durchzuführen. Bezüglich der Durchführung haben das Klassen- bzw. das Schulforum ein Mitwirkungsrecht.

    (1a) An der NMS sind darüber hinaus regelmäßige Gespräche zwischen Lehrer, Erziehungsberechtigten und Schüler vorzusehen, in denen die Leistungsstärken und der Leistungsstand des Schülers, auf der 7. und 8. Schulstufe insbesondere auch in Hinblick auf das Bildungsziel der vertieften Allgemeinbildung, gemeinsam zu erörtern sind (KEL - Gespräch).

  • Elternverein

    Elternverein

    Die Teilnahme der LehrerInnen an Sitzungen des Elternvereinsausschusses erfolgt freiwillig (Einladung des Elternvereines).

    Die Teilnahme von Mitgliedern des Elternvereinsausschusses zu einzelnen Punkten der LehrerInnenkonferenz ist möglich, bedarf jedoch des Beschlusses der Schulkonferenz.

    Alle Elternvereine haben eine Rechtsschutzversicherung. Falls ein Elternverein eine freiwillige Haftpflichtversicherung abschließt, sind alle TeilnehmerInnen an Elternvereinsaktivitäten (nicht länger als einen Tag) haftpflichtversichert.

    Österreichischer Verband der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen

  • Entfall von

    Entfall von Stunden

    Die Schulleiterin / der Schulleiter hat, wenn dies aus didaktischen oder anderen wichtigen Gründen (z. B. bei Verhinderung einer Lehrerin / eines Lehrers) erforderlich ist, vorübergehende Änderungen des Stundenplanes anzuordnen (Stundentausch, Fachsupplierung, Supplierung, Entfall von Unterrichtsstunden).

    Anmerkung: Die in Klammer aufgelisteten Möglichkeiten müssen nicht unbedingt in der Reihenfolge der Auflistung zur Anwendung kommen, obwohl die Reihenfolge dennoch eine gewisse Gewichtung verdeutlichen soll. Vielmehr kann es zweckmäßig sein, den Entfall von Unterrichtsstunden anzuordnen, wenn keine Fachsupplierung oder Stundentausch möglich ist.

    Die SchülerInnen sind von jeder Änderung des Stundenplanes rechtzeitig in Kenntnis zu setzen. Wenn der Entfall von Unterrichtsstunden von der Schulleiterin / dem Schulleiter angeordnet werden muss, hat sie / er für die Beaufsichtigung der Schüler bis zum stundenplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsende zu sorgen, soweit eine Gefährdung der SchülerInnen durch ein vorzeitiges Unterrichtsende zu befürchten ist.

  • Entlassung LDG § 18

    Entlassung (LDG § 18)

    Erfolgt zweimal aufeinanderfolgend die Feststellung über den nicht erbrachten Arbeitserfolg ist mit Rechtskraft der zweiten Feststellung die Entlassung des Lehrers/der Lehrerin auszusprechen. (VertragslehrerInnen VBG § 34)

  • Entlassung der Schüler nach Schulveranstaltungen

    Entlassung von SchülerInnen nach dem Unterricht
    bzw. nach Schulveranstaltungen

    (Auszug aus dem „Aufsichtserlass“, Verordnungsblatt des BMBWK vom 1. 10. 1997, Nr. 109, ER: 210)

    „Wenn anschließend an einen in der Schule stattfindenden Unterricht Unterrichtsstunden, Schulveranstaltungen oder schulbezogene Veranstaltungen an einem anderen Ort als in der Schule (disloziert) stattfinden, so sind die SchülerInnen unter Aufsicht eines Lehrers/einer Lehrerin an diesen Ort und zurückzuführen.

    SchülerInnen ab der 9. Schulstufe können, wenn es ihre körperliche und geistige Reife zulässt, auch ohne Aufsicht an den betreffenden Ort und zurückgeschickt werden.

    Findet ein solcher Unterricht, eine Schulveranstaltung oder schulbezogene Veranstaltung in der letzten Unterrichtsstunde statt, so können alle oder einzelne SchülerInnen, auch wenn sie noch nicht die 9. Schulstufe besuchen, gleich vom Ort dieses Unterrichts, der Schulveranstaltung oder schulbezogenen Veranstaltung nach Hause geschickt werden, wenn dies zweckmäßig erscheint (so z.B., wenn der Unterricht, die Schulveranstaltung, die schulbezogene Veranstaltung in der Nähe der Wohnung des Schülers/der Schülerin stattfindet, der Rückweg in die Schule einen Umweg bedeuten würde, der/die SchülerIn mit der Umgebung gut vertraut ist und damit kein zusätzliches Sicherheitsrisiko für den/die SchülerIn entsteht) und die Erziehungsberechtigten von SchülerInnen, die die 9. Schulstufe noch nicht besuchen, sich einverstanden erklärt haben.

    Findet der Unterricht, die Schulveranstaltung oder schulbezogene Veranstaltung an einem anderen Ort als in der Schule in der ersten Unterrichtsstunde (Vormittagsunterricht oder Nachmittagsunterricht) statt, so kann, wenn dies zweckmäßig und für die Erziehungsberechtigten zumutbar erscheint, ein anderer Treffpunkt als die Schule bestimmt werden. Hievon sind die Erziehungsberechtigten rechtzeitig zu verständigen.“

    Um den praktischen Gegebenheiten Rechnung zu tragen, wurde vereinbart, dass SchülerInnen auf dem Rückweg den Klassenverband aufgrund einer schriftlichen Erklärung der Erziehungsberechtigten verlassen dürfen.

    Zur rechtlichen Absicherung der LehrerInnen wird weiters empfohlen:

    - die unterschriebene Einverständniserklärung aufzuheben;

    - die grundsätzliche Sorgepflicht des Lehrers/der Lehrerin für die SchülerInnen bleibt aufrecht. Das bedeutet, dass ein Kind trotz Einverständniserklärung der Eltern zur Schule zurückzuführen ist, wenn es sich z.B. im Verlauf der Schulveranstaltung verletzt hat und eine weitere Betreuung erforderlich ist;

    - der/die LehrerIn muss gemäß den Bestimmungen des entsprechenden Erlasses auf jeden Fall zur Schule zurückkehren;

    - für den Bereich der Sonderschule ist für die Entscheidung über die vorzeitige Entlassung die geistige und persönliche Reife der SchülerInnen in besonderem Maße zu beachten.

  • Erfolg

  • Ermahnung

    Ermahnung oder Belehrung §109 Abs.2 BDG

    Den LandeslehrerInnen, welche schuldhaft ihre Dienstpflichten verletzen, soll eine Ermahnung oder Belehrung durch den Dienstvorgesetzten nachweislich zur Kenntnis gebracht werden.

    Diese Ermahnung weist darauf hin, dass im Wiederholungsfalle Disziplinaranzeige bei der Disziplinarkommission erstattet werden muss.

    Sie darf nach Ablauf von drei Jahren ab Mitteilung an den/die LandeslehrerIn zu keinen dienstlichen Nachteilen führen, wenn der/die LandeslehrerIn in diesem Zeitraum keine weitere Dienstpflichtverletzung begangen hat.

  • Ernennung zum Schulleiter

    Ernennung von SchulleiterInnen §26a Abs.2 LDG

    Ernennungen zu Schulleitern sind zunächst auf einen Zeitraum von vier Jahren wirksam. In diesen Zeitraum sind bis zu einem Höchstausmaß von zwei Jahren Zeiten einzurechnen, die bereits auf einer Planstelle eines Schulleiters oder auf Grund einer Betrauung mit einer solchen Funktion zurückgelegt worden sind.

    Voraussetzung für den Entfall der zeitlichen Begrenzung nach Abs.2 ist die Bewährung als Schulleiter und die erfolgreiche Teilnahme an Schulmanagementkursen.

  • Erste Hilfe

    Erste Hilfe

    Bei Unfällen oder schweren Erkrankungen von SchülerInnen während des Unterrichts, einer Unterrichtsveranstaltung oder schulbezogenen Veranstaltung sind alle erforderlichen Maßnahmen, wie z.B. Zuziehung eines Arztes, Transport ins Krankenhaus unverzüglich zu treffen.

    Ebenso sind der/die SchulleiterIn und die Erziehungsberechtigten zu verständigen.

    Es wird jedoch ausdrücklich betont, dass die Erste-Hilfe-Leistung für eine Lehrerin als medizinische Laiin zumutbar sein muss. Im Zweifel wird auf jeden Fall die Rettung zu verständigen sein. Sollte in so einem Fall trotzdem für das Kind ein Schaden eintreten, ist ein/eine LehrerIn, der/die die ihm/ihr zumutbare Erste Hilfe geleistet hat, im Rahmen der Amtshaftung für Schadensansprüche abgesichert.

  • Erziehungsmittel

    Erziehungsmittel

    Im Rahmen der Mitwirkung der Schule an der Erziehung der SchülerInnen sind folgende der Erziehungssituation angemessene persönlichkeits- und gemeinschaftsbildende Erziehungsmittel anzuwenden:

    • bei positivem Verhalten der SchülerInnen: Ermutigung, Anerkennung, Lob, Dank;
    • bei einem Fehlverhalten der SchülerInnen: Aufforderung, Zurechtweisung, Erteilung von Aufträgen zur nachträglichen Erfüllung versäumter Pflichten, beratendes bzw. belehrendes Gespräch mit dem Schüler allein oder unter Beiziehung der Erziehungsberechtigten, Verwarnung.
    • Verboten sind körperliche Züchtigung, beleidigende Äußerungen und Kollektivstrafen.

    Die Erziehungsmittel können von der Lehrerin, vom Klassenvorstand und von der Schulleiterin, in besonderen Fällen auch von der Schulbehörde 1. Instanz angewendet werden.

    Die Erziehungsmaßnahmen sollen möglichst unmittelbar erfolgen, in einem sinnvollen Bezug zum Verhalten der SchülerinInnen stehen und für sie einsichtig sein.

  • Exkursionen

    Exkursionen

    siehe Schulveranstaltungen
  • Fahrtkostenzuschuss

    Fahrtkostenzuschuss (§ 20b GG)

    Ein Fahrtkostenzuschuss gebührt allen Lehrerinnen, wenn die Wegstrecke zwischen Dienststelle und der nächstgelegenen Wohnung mehr als 2 km beträgt, diese Wegstrecke an Arbeitstagen regelmäßig zurückgelegt wird und die notwendigen monatlichen Fahrtauslagen den erforderlichen Selbstbehalt übersteigen, wobei nur das billigste öffentliche Beförderungsmittel, das für die Lehrerin in Betracht kommt, berechnet wird.

    Die Lehrerin hat alle Änderungen den Anspruch betreffend binnen einer Woche schriftlich zu melden. Der Fahrtkostenzuschuss wird für 11 Monate im Jahr gewährt und berechnet, aber auf 12 gleiche Monatsraten aufgeteilt. Der einmal ermittelte Fahrtkostenzuschuss wird durch einen Urlaub, während dessen die Lehrerin den Anspruch auf ihre Bezüge behält (Ferien), oder durch eine Dienstverhinderung auf Grund eines Dienstunfalls nicht berührt. Ist die Lehrerin jedoch aus einem anderen Grund (Krankenstand) länger als einen Monat vom Dienst abwesend, so ruht der Fahrtkostenzuschuss von dem auf Ablauf dieser Frist folgenden Monatsersten an.
  • Familienbeihilfe

    Familienbeihilfe

    Monatliche Auszahlung der Familienbeihilfe direkt über das Finanzamt.

    Die Voraussetzungen für den Bezug und die aktuelle Höhe der Familienbeihilfe und des Kinderabsetzbetrages entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Steuerbuch des Finanzministeriums unter www.bmf.gv.at

  • Familienhospiz

    Familienhospizfreistellung (§78d BDG, §29k VBG)

    Einem pragmatisierten Lehrer oder Vertragslehrer ist auf sein Ansuchen die zum Zwecke der Sterbebegleitung eines nahen Angehörigen bzw. zur Betreuung eines im gemeinsamen Haushalt lebenden schwer erkrankten Kindes (Wahl- oder Pflegekindes) für einen bestimmten, 3 Monate nicht übersteigenden, Zeitraum erforderliche

    - Dienstplanerleichterung (Stundentausch, Einarbeitung)
    - Herabsetzung der regelmäßigen Wochendienstzeit in dem beantragten prozentuellen Ausmaß unter anteiliger Kürzung der Bezüge
    - gänzliche Dienstfreistellung gegen Entfall der Bezüge
    Dienstplanerleichterung (Stundentausch, Einarbeitung) Herabsetzung der regelmäßigen Wochendienstzeit in dem beantragten prozentuellen Ausmaß unter anteiliger Kürzung der Bezüge gänzliche Dienstfreistellung gegen Entfall der Bezüge

    zu gewähren (=Rechtsanspruch).

    Über Ansuchen ist eine Verlängerung der genannten Maßnahmen um weitere 3 Monate zu gewähren, wobei die Gesamtdauer der Maßnahme bei schwersterkrankten Kindern 9 Monate nicht überschreiten darf.

    Im Ansuchen sind der Grund für die Maßnahme und deren Verlängerung sowie das Angehörigenverhältnis anzuführen.

    Unfall- und Krankenversicherung, Vorrückung sowie Pensionsanrechnung bleiben dabei bestehen.

  • Fehlgeburt

    Fehlgeburt

    Eine Fehlgeburt liegt vor, wenn der Embryo vor der 28. Schwangerschaftswoche ausgestoßen wird und weniger als 35 cm groß ist. In diesen Fällen entfällt der Mutterschutz, und die damit verbundene Dienstverhinderung wird als Krankenstand gewertet.
  • Fernbleiben vom Unterricht

    Fernbleiben vom Unterricht

    (Schulpflichtgesetz § 9, SchUG § 45)

    Zulässige Gründe für das Fernbleiben einer Schülerin vom Unterricht sind:

    • Krankheit der Schülerin,
    • ansteckende Krankheiten von Hausangehörigen des Schülers,
    • Krankheit der Eltern oder Angehöriger, wenn die Hilfe der Schülerin notwendig ist,
    • außergewöhnliche Ereignisse im Leben der Schülerin oder in ihrer Familie (Hochzeit, Taufe, Todesfall u. ä.),
    • Ungangbarkeit des Schulwegs oder schlechte Witterung, wenn die Gesundheit der Schülerin dadurch gefährdet ist.

    Keine Rechtfertigungsgründe sind die Verwendung von Schülerinnen zu häuslichen, landwirtschaftlichen, gewerblichen oder sonstigen Arbeiten sowie die Mitnahme von Schülern auf die Wanderschaft.

    Die Erlaubnis zum Fernbleiben erteilt:

    - die Klassenlehrerin (Klassenvorstand) bis zu einem Tag

    - die Schulleiterin bis zu einer Woche

    - der LSR länger als eine Woche

    Die Eltern (Erziehungsberechtigten) haben der Klassenlehrerin bzw. Klassenvorstand oder der Schulleiterin ohne Aufschub mündlich oder schriftlich jede Verhinderung unter Angabe des Grundes bekannt zu geben.

  • Förderunterricht

    Förderunterricht (§12 SCHUG)

    Unter Förderunterricht sind nicht zu beurteilende Unterrichtsveranstaltungen zu verstehen für Schülerinnen, die in Pflichtgegenständen eines zusätzlichen Lernangebotes bedürfen.

    Unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten des Förderunterrichts im Rahmen eines Gesamtstundenkontingentes (Möglichkeit der Abhaltung von Förderunterricht in allen Gegenständen, und zwar entweder in Kursform, geblockt oder aber integriert in den Unterricht des jeweiligen Gegenstandes).

  • Fortbildung

    Fortbildung

    Fortbildung umfasst Weiterbildung (im Sinne von zusätzlichen LAP, Zertifikaten und Qualifikationen) und dienen der Vertiefung und Erweiterung der LehrerInnen - Qualifikation.

    Gesetzlich festgelegt sind 15 Stunden verpflichtende Fortbildung pro Schuljahr im Tätigkeitsbereich C für vollbeschäftigte LehrerInnen (§ 43 Abs. 3 Ziffer 4, LDG).

    Nach Möglichkeit ist die Auswahl unter Berücksichtigung des gemeinsamen Fortbildungsplanes der Schule durchzuführen. Dabei ist besonders auf Schulprofil und Leitbild der Schule Bedacht zu nehmen.

    Darüber hinaus findet der Besuch nicht verpflichtender Fortbildung seine Berücksichtigung im Tätigkeitsbereich C.

    In beiden Fällen hat der Lehrer / die Lehrerin das Vorschlagsrecht.

    Die Fortbildung umfasst folgende Bereiche:

    • Fachliche Kompetenz
    • Didaktisch / methodische Kompetenz
    • Sozialkompetenz (z.B. Lernklima, Konfliktbearbeitung, Mediation, soziales Lernen,...)
    • Kompetenz im Bereich Schulrecht und Management (z.B. SchUG, SchPflG, Dienstrecht, Schulmanagement,.....)
    • Selbstkompetenz (z.B. Supervision, Psychohygiene, Atem- und Stimmtraining, Messebesuche, Studium von Fachliteratur...)

    Das Ausmaß der verpflichtenden Fortbildung vermindert sich aliquot der Herabsetzung der Unterrichtsverpflichtung

    Die „institutionelle“ Fortbildung wird von den dafür zuständigen amtlichen Institutionen wahrgenommen:

    • Religionspädagogisches Institut,
    • Pädagogische Hochschule

    Darüber hinaus wird auch folgende LehrerInnenfortbildung angerechnet:

    • Universitäten
    • Außerschulische Fortbildungsinstitutionen (z.B. WIFI, BFI, VHS, Rennerinstitut, Landesmusikschule,…)
    • Einrichtungen der Erwachsenenbildung
    • Fernkurse
    • Vereine bzw. Gesellschaften, die pädagogisch relevante Aus- und Fortbildung anbieten (z.B. Montessori-, Freinetverein, …..)
    • Lehrervereine, Gewerkschaft, Personalvertretung
    • Fortbildung im Ausland (z.B. Sprachkurse,…)
    • Selbststudium zwecks Erwerb nachweisbarer Kompetenzen

    Die Verantwortung für die im Sinne des LDG vorgesehene Anrechenbarkeit im Tätigkeitsbereich C obliegt der Lehrkraft und dem Schulleiter.

    Nachweis:

    Nachweise über den Besuch verpflichtender Fortbildung können vom Leiter / von der Leiterin verlangt werden.

  • Freigegenstände

    Freigegenstände

    Unter Freigegenstände sind jene Unterrichtsgegenstände zu verstehen, zu deren Besuch eine Anmeldung zu Beginn jedes Schuljahres erforderlich ist, die beurteilt werden und deren Beurteilung keinen Einfluss auf den erfolgreichen Abschluss einer Schulstufe hat. Die Schulleiterin hat für die Anmeldung eine Frist von mindestens drei Tagen bis längstens einer Woche (innerhalb dieser Frist muss ein Sonntag liegen) einzuräumen.

    Anmeldung und Beschränkung der Zahl der Freigegenstände und unverbindlichen Übungen:

    Volksschule und 1. – 5. Stufe ASO

    - höchstens 2 mit insgesamt höchstens 4 Wochenstunden.

    Hauptschule und Neue Mittelschule

    - höchstens 3 mit höchstens 6 Wochenstunden oder

    - höchstens 2 mit insgesamt höchstens 7 Wochenstunden.

    Polytechnische Schule und 6. – 8. Stufe ASO

    - höchstens 3 mit insgesamt höchstens 6 Wochenstunden.

    Schülerzahlen

    - Für das Zustandekommen eines Freigegenstandes bzw. einer unverbindlichen Übung muss die Mindestzahl von 15, bei Fremdsprachen und "Ernährung und Haushalt" von 12 Schülerinnen erreicht werden. Zur Weiterführung eines Freigegenstandes darf die Mindestzahl 12, bei Fremdsprachen 9 nicht unterschritten werden. Zur Erreichung der Mindestzahlen können Schülerinnen mehrerer Klassen oder Schulen zusammengefasst werden.

    - An Sonderschulen ist ein Freigegenstand oder eine unverbindliche Übung dann abzuhalten, wenn bei einer Klassenschülerinnenhöchstzahl von 15 Schülerinnen mindestens 8 Anmeldungen, bei einer Klassenschülerinnenhöchstzahl von 10 Schülerinnen mindestens 6 Anmeldungen und bei einer Klassenschülerinnenhöchstzahl von 8 Schülern mindestens 5 Anmeldungen vorliegen.

    - Zur Weiterführung eines Freigegenstandes oder einer unverbindlichen Übung darf die Mindestzahl 6 bei einer Klassenschülerinnenhöchstzahl von 15 Schülerinnen bzw. 3 bei einer Klassenschülerinnenhöchstzahl von 8 Schülerinnen nicht unterschritten werden.

    Weiters gilt für Freigegenstände und unverbindliche Übungen

    - Die Klassenkonferenz hat die Teilnahme einer Schülerin an Freigegenständen und unverbindlichen Übungen abzulehnen, wenn durch die Teilnahme der erfolgreiche Abschluss der Schulstufe in Frage gestellt erscheint.

    - Wird eine Schülerin in einem Freigegenstand im Jahreszeugnis mit "Nicht genügend" beurteilt, kann sich diese Schülerin im darauffolgenden Unterrichtsjahr in diesem Freigegenstand nur zur Wiederholung desselben anmelden.

    - Eine Wiederholungsprüfung darf in einem oder in zwei Freigegenständen, in denen die Schülerin mit "Nicht genügend" beurteilt wurde, abgelegt werden.

  • Freiwillige Prüfung

    Freiwillige Prüfung

    Für alle Schülerinnen besteht - außer in der ersten bis vierten Schulstufe (Volksschule) - die Möglichkeit, sich selbst (in jedem Pflichtgegenstand einmal pro Semester) zu einer mündlichen Prüfung bzw. - etwa in Leibesübungen oder Bildnerischer Erziehung - zu einer praktischen Prüfung anzumelden, um ein "Nicht genügend" abzuwenden. Die Anmeldung zur Prüfung muss aber so zeitgerecht erfolgen, dass die Durchführung der Prüfung noch möglich ist. §5 Abs. 2 und 11 LB-VO, §9 Abs. 2 LB-VO

  • Freiwillige Wiederholung

    Freiwillige Wiederholung

    Auf Ansuchen der Eltern bewilligt die Schulkonferenz die Wiederholung einer positiv abgeschlossenen Schulstufe (Aufholung eines Leistungsrückstandes). Schulanfänger haben die Möglichkeit die Eingangsphase in drei Jahren zu absolvieren. Eine freiwillige Wiederholung ist ausgenommen die Eingangsphase während der Schullaufbahn nur einmal zulässig. Über die wiederholte Schulstufe ist ein Jahreszeugnis auszustellen, das über die Aufstiegsberechtigung entscheidet. Es sei denn, dass das vor der Wiederholung ausgestellte Zeugnis günstiger ist. Eine Wiederholung der positiv abgeschlossenen 4. Klasse HS/NMS ist nicht möglich.

  • Frühwarnsystem

    Frühwarnsystem § 19 SchUG

    Wenn die Leistungen eines Schülers allgemein oder in einzelnen Unterrichtsgegenständen in besonderer Weise nachlassen, hat der Klassenvorstand oder die Lehrerin des betreffenden Unterrichtsgegenstandes mit den Erziehungsberechtigten Verbindung aufzunehmen.

    (Anm.: Ein Nachlassen in besonderer Weise liegt vor, wenn eine sehr starke Verschlechterung eingetreten ist [etwa durch Abfall der Leistungen von "Sehr Gut" auf "Befriedigend" oder "Genügend"] oder wenn vermutet wird, dass besondere Umstände [z.B. Entwicklungsstörungen] für ein Nachlassen des Schülers verantwortlich sind.)

    Wenn die Leistungen einer Schülerin im 2.Semester mit "Nicht genügend" zu beurteilen wären o d e r wenn das Verhalten eines Schülers auffällig ist, er seine Pflichten in schwer wiegender Weise nicht erfüllt oder wenn es die Erziehungssituation sonst erfordert, sind die Eltern unverzüglich zu informieren. Ein Beratungsgespräch ist anzubieten.

    Die Verständigungen gemäß § 19 (1) bis (6) haben ausschließlich Informationscharakter.

    (Anm.: Dadurch wird klargestellt, dass ein Unterlassen der vorgeschriebenen Verständigung eine Jahresbeurteilung mit "Nicht genügend" nicht behindert. Eine Nichtbeachtung der oben stehenden Vorschriften durch den Lehrer stellt jedoch eine Pflichtverletzung dar.)

    Um bei einer Rückfrage (Beschwerde, Berufung) Auskunft geben zu können, soll ein Protokoll (nur für den internen Gebrauch und streng vertraulich) angelegt werden. Dabei sind insbesondere leistungsfördernde Maßnahmen zur Vermeidung dieser negativen Beurteilung (z. B. Analyse der Lerndefizite, Fördermöglichkeiten, Leistungsnachweise, individuelles Förderkonzept) zu erarbeiten und zu beraten.

    Für die Leistungsbeurteilung im Jahreszeugnis werden zwar alle während des Unterrichtsjahres erbrachten Leistungen herangezogen, vor allem aber wird der zuletzt erreichte Leistungsstand berücksichtigt. In den letzten Wochen bis zur Klassenkonferenz können Schülerinnen ihre Noten daher noch verbessern, aber auch verschlechtern. § 20 Abs. 1 SchUG

  • Ganztägige Schulformen

    Ganztägige Schulformen § 8d SchOG

    Man unterscheidet 2 Formen:

    1. Die ganztägige Schulform mit verschränkter Form - Unterricht und Betreuungsteil sind über den ganzen Tag verteilt, daher Anwesenheitspflicht aller SchülerInnen den ganzen Tag

    2. Die ganztägige Schulform mit nicht verschränkter Form - am Vormittag Unterricht, anschließend Betreuungsteil, SchülerInnen müssen sich extra dazu anmelden

    Über die Form entscheidet das Schulforum, über den Standort der Schulerhalter.

    LandeslehrerInnen können nicht zur Arbeit im Betreuungsteil verpflichtet werden.

    Kosten für die Erziehungsberechtigten entstehen einerseits in einer finanziellen Abgeltung für den Betreuungsteil, andererseits für das Mittagessen.

  • Geburt eines Kindes

    Geburt eines Kindes

    Aufgrund der komplexen Gesetzeslage ist eine Kurzfassung nicht mehr möglich. Wir weisen jedoch darauf hin, dass der Zentralausschuss an werdende Mütter eine umfassende Broschüre aussendet.

    Immer notwendiger ist eine persönliche, individuelle Beratung. Diese Aufgabe nehmen wir gerne wahr.

    Evelin NUART
    Tel. 050-536 16196,
    evelin.nuart@ktn.gv.at

  • Gehalt - Pragmatisierte

    Gehalt - pragmatisierte LehrerInnen

    Dieses richtet sich nach der Verwendungsgruppe (L3, L2a1, L2a2, L1, LPA), in der sich ein/e Lehrer/in befindet.

    Im Besoldungsschema der PflichtschullehrerInnen unterscheidet man 17 Gehaltsstufen. Im Normalfall wird ein/e Lehrer/in mit Dienstantritt in die erste Gehaltsstufe eingereiht. Durch Anrechnung von Vordienstzeiten kommt es aber zu einer Einstufung in eine höhere Gehaltsstufe.

    Alle zwei Jahre erhöht sich das Gehalt durch eine Vorrückung in die nächste Gehaltsstufe.

    Gehaltserhöhungen wirken sich jeweils auf alle Gehaltsstufen aus und sind von der Vorrückung unabhängig.

    Siehe Bezüge

  • Gehalt - Vertragslehrer

    Gehalt - VertragslehrerInnen

    VertragslehrerInnen erhalten ein Entgelt;

    - VertragslehrerInnen des Entlohnungsschemas I L rücken alle zwei Jahre in die nächsthöhere Gehaltsstufe vor.

    - VertragslehrerInnen des Entlohnungsschemas II L erhalten für geleistete Unterrichtsstunden eine Abgeltung nach der Anzahl von Jahreswochenstunden.

    Diese wird je nach Dienstvertrag 10mal bzw. 12mal jährlich ausbezahlt.

    Siehe Bezüge

  • Gesamtdienstzeit, beitragsgedeckte

    Gesamtdienstzeit, beitragsgedeckte

    Beitragsgedeckte Zeiten sind jene Zeiten, in denen ein Pensionsbeitrag bezahlt wurde.

    Jede Lehrerin / jeder Lehrer kann ein Mal beim Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 6, Mießtaler Straße 3, 9020 Klagenfurt eine bescheidmäßige Feststellung ihrer beitragsgedeckten Gesamtdienstzeit beantragen.

    Weißt der Bescheid eine beitragsgedeckte Arbeitszeit von zumindest 42 Jahren auf, kann die "Hacklerregelung NEU" in Anspruch genommen werden.
    (gilt ab dem Geburtsjahrgang 1954)

  • Geschenkannahme

    Geschenkannahme (LDG § 41)

    1. Dem Landeslehrer ist es untersagt, im Hinblick auf seine amtliche Stellung für sich oder einen Dritten ein Geschenk, einen anderen Vermögensvorteil oder sonstigen Vorteil zu fordern, anzunehmen oder sich versprechen zu lassen.

    2. Orts- oder landesübliche Aufmerksamkeiten von geringem Wert gelten nicht als Geschenke im Sinne des Abs.(1).

    3. Ehrengeschenke darf der Landeslehrer entgegennehmen. Er hat seine Dienstbehörde hievon in Kenntnis zu setzen. Untersagt die Dienstbehörde innerhalb eines Monats die Annahme, so ist das Ehrengeschenk zurückzugeben.

  • Gewerkschaft

    Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

    Die Gewerkschaft ist ein privater Verein, der die Dienstnehmer gegenüber dem Dienstgeber vertritt. Tritt für Verbesserungen im Dienst- und Besoldungsrecht ein und kann an gesetzlichen Veränderungen mitwirken und sich an die Öffentlichkeit wenden.

    Mitgliedschaft durch Beitritt und monatlichen Mitgliedsbeitrag

    Aktuelle Mitgliedsbeiträge: http://www.goed.at

    Kein Beitrag während der Schutzfrist, des Mutterschaftskarenzurlaubes, des Elternkarenzurlaubes, des Präsenz- bzw. Zivildienstes

    Sämtliche Änderungen sind in der Evidenzabteilung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, 1010 Wien, Gonzagagasse 12, Tel. 01 / 533 33 / 40 zu melden.

    Voraussetzung für Leistungen ist eine einjährige Mitgliedschaft, für den Rechtsschutz eine halbjährige Mitgliedschaft.

    Leistungen der Gewerkschaft:

    siehe Leistungen der Gewerkschaft

  • Grundstufe

    Grundstufe I SchPflG § 6

    Alle Kinder, die schulpflichtig sind, sind in die Schule aufzunehmen.
    § 6 (2a) SchPflG: Die Aufnahme der schulpflichtig gewordenen Kinder, die schulreif sind, hat in die erste Schulstufe zu erfolgen.
    § 6 (2d) SchPflG: Die Aufnahme der schulpflichtig gewordenen Kinder, die nicht schulreif sind, hat in die Vorschulstufe zu erfolgen.

    Schulreifefeststellung (§ 6; 2b/2c SchPflG)
    Ein Kind ist schulreif, wenn angenommen werden kann, dass das Kind dem Unterricht in der ersten Schulstufe zu folgen vermag, ohne körperlich oder geistig überfordert zu werden.
    Bei Schuleinschreibung ergeben sich Gründe für die Annahme, dass das Kind die Schulreife nicht besitzt. Eltern verlangen eine Überprüfung der Schulreife. Schulleiter hat zu entscheiden, ob das Kind die Schulreife aufweist.

    Entscheidung über Schulreife
    Schulärztliches Gutachten (erforderlichenfalls)
    Neuerliche persönliche Vorstellung des Kindes (sofern dies im Zuge des Verfahrens nochmals erforderlich ist)
    Schulpsychologisches Gutachten (wenn dies Eltern verlangen oder wenn dies zur Feststellung der Schulreife notwendig erscheint und die Eltern zustimmen)

    Bekanntgabe der Entscheidung unverzüglich an die Eltern
    1) unter Angabe der Gründe
    2) mit Rechtsmittelbelehrung
    Begründeter Berufungsantrag an den Bezirksschulrat ist möglich. SchPflG § 7

    Die Grundstufe I umfasst Vorschulstufe, 1. und 2. Schulstufe (SchOG § 12)

    Organisationsmodell 1

    (getrenntes Angebot von Vorschulstufe sowie 1. und 2. Schulstufe)

    Vorschulstufe 1. Schulstufe 2. Schulstufe
    Vorschulstufe 1. Schulstufe 2. Schulstufe

    Organisationsmodell 2
    (gemeinsames Angebot von Schulstufen der Grundstufe I)

    Vorschulstufe + 1. Schulstufe 2. Schulstufe
    Vorschulstufe + 1. Schulstufe 2. Schulstufe

    Organisationsmodell 3
    (gemeinsames Angebot von Schulstufen der Grundstufe I)

    Vorschulstufe +

    1. Schulstufe

    Schulstufe +

    2. Schulstufe

    Vorschulstufe +

    1. Schulstufe

    Schulstufe +

    2. Schulstufe

  • Guter Erfolg

    Guter Erfolg

    Zeugnisklausel 1a, SchUG § 22 Abs. 2 (ausgenommen VS und ASO)

    Ein guter Erfolg liegt vor, wenn der/die Schüler/in in keinem Pflichtgegenstand schlechter als mit "Befriedigend" beurteilt worden ist und mindestens gleich viele Beurteilungen mit "Sehr gut" aufweist, wie mit "Befriedigend".

    In der NMS setzt die Feststellung des guten Erfolges in der 7. und 8. Schulstufe eine entsprechende Beurteilung in der Vertiefung sämtlicher differenzierter Pflichtgegenstände voraus.

    An Schularten mit leistungsdifferenzierten Pflichtgegenständen ist hiebei ein "Befriedigend" in der höchsten Leistungsgruppe als "Gut", ein "Gut" als "Sehr gut" zu bewerten.

    An Schularten mit drei Leistungsgruppen ist diese Feststellung zu treffen, wenn

    • das Jahreszeugnis in leistungsdifferenzierten Pflichtgegenständen in der mittleren Leistungsgruppe keine schlechtere Beurteilung als "Befriedigend" aufweist und
    • die Schülerin in keinem leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstand den Unterricht am Ende des Unterrichtsjahres in der niedrigsten Leistungsgruppe besucht hat.
  • Häuslicher Unterricht

    Häuslicher Unterricht

    SchülerInnen, die zum häuslichen Unterricht abgemeldet werden, haben Anspruch auf Schulbücher.

    Sie müssen am Ende eines jeden Schuljahres eine Externistenprüfung (ausgenommen Vorschulstufe) ablegen. Dies gilt auch für SchülerInnen von Privatschulen ohne Öffentlichkeitsrecht.

    Die zum häuslichen Unterricht abgemeldeten SchülerInnen haben keinen Anspruch auf Schülerfreifahrt.

    Von der Polytechnischen Schule ist eine Abmeldung zum häuslichen Unterricht nicht möglich.

  • Haftung für Sammelgelder

    Haftung für Sammelgelder

    Sammelt eine Lehrerin/ein Lehrer im dienstlichen Auftrag von den Schülerinnen Geld (z.B. für Schulveranstaltungen) ein, so handelt sie/er je nach Sammlungszweck als Organ des Landes (Schulverwaltung) oder der Gemeinde (gesetzlicher Schulerhalter).

    Falls das im Schulgebäude verwahrte Geld durch Diebstahl entwendet wird, so ereignet sich der Schaden in der Sphäre des Rechtsträgers.

    Schadenersatzbegehren der Erziehungsberechtigten sind daher auf Grund des Amtshaftungsgesetzes an den Dienstgeber zu richten.

    siehe Amtshaftungsgesetz

  • Herabsetzung der Jahresnorm alle Möglichkeiten

    Die Berechnungsgrundlage für alle Teilzeitbeschäftigungen ist die tatsächliche Unterrichtsverpflichtung.

    Herabsetzung der Jahresnorm aus gesundheitlichen Gründen - mit vollen Pensionsbeiträgen (nur für Pragmatisierte) § 44 LDG

    Anrechnung für die Vorrückung
    Anrechnung für den Ruhegenuss
    Bezug
    Erläuterungen – Fristen
    voll

    voll

    Keine negativen Auswirkungen auf die Pension

    75% bei

    50-75%

    Unterrichtsverpflichtung

    Antrag: keine gesetzliche Frist
    Dauer: für ein Jahr – max. 2 Jahre
    Ausmaß: minimal 10 Stunden – bescheidmäßige Feststellung aufgrund ärztlichen Gutachtens
    Voraussetzung: amtsärztliche Untersuchung
    Aliquotierung im Tätigkeitsbereich C außer KV

    Kein Einsatz als Personalreserve

    KEIN RECHTSANSPRUCH

    Herabsetzung der Jahresnorm aus beliebigem Anlass - (mit vollen Pensionsbeiträgen nur für Pragmatisierte) § 45 LDG, § 20 VBG  

    Anrechnung für die Vorrückung
    Anrechnung für den Ruhegenuss
    Bezug
    Erläuterungen – Fristen
    voll

    voll

    Keine negativen Auswirkungen auf die Pension

    Aliquot dem Beschäftigungsausmaß

    Antrag: meist bis Ende April
    Dauer: jeweils für ein Schuljahr – max. 10 Jahre, mit Anrecht auf Vollbeschäftigung
    Ausmaß: Flexibel,
    Rücksichtnahme auf Belange der Schule.
    Gilt nicht für SchulleiterInnen!
    Aliquotierung im Tätigkeitsbereich C außer KV.
    Einsatz als Personalreserve möglich.

    KEIN RECHTSANSPRUCH

    Herabsetzung der Jahresnorm zur Betreuung eines Kindes - (mit vollen Pensionsbeiträgen nur für Pragmatisierte) § 46 LDG, § 20 VBG

    Anrechnung für die Vorrückung
    Anrechnung für den Ruhegenuss
    Bezug
    Erläuterungen – Fristen
    voll

    voll

    Keine negativen Auswirkungen auf die Pension

    Aliquot dem Beschäftigungsausmaß

    Antrag: meist bis Ende April
    Dauer: für jedes Kind bis zum Schuleintritt
    Ausmaß: Flexibel,
    Rücksichtnahme auf Belange der Schule.
    Gilt nicht für SchulleiterInnen!
    Aliquotierung im Tätigkeitsbereich C außer KV.

    RECHTSANSPRUCH


    Teilzeit mit geblockter Dienstleistung (Sabbatical) (mit vollen Pensionsbeiträgen nur für Pragmatisierte) § 58d LDG, §20 u. §47 a,b VBG

    Anrechnung für die Vorrückung
    Anrechnung für den Ruhegenuss
    Bezug
    Erläuterungen – Fristen
    voll

    voll

    Mit vollen Pensionsbeiträgen keine negativen Auswirkungen auf die Pension

    je nach Modell:
    50% - 2 J. RZ

    66.6% - 3 J. RZ

    75% - 4 J. RZ

    80% - 5 J. RZ


    Antrag: meist bis Ende April

    Dauer:Festlegung der Rahmenzeit RZ = Dienstleistungszeit DLZ + Freistellungszeit FSZ

     

     

  • Informatik an der Hauptschule/Neuen Mittelschule

    Informatik an der Hauptschule/Neuen Mittelschule

    In allen Unterrichtsgegenständen sind jene Aspekte informations- und kommunikationstechnischer Grundbildung zu berücksichtigen, die ihrem Fachbereich gemäß den jeweiligen Bildungs- und Lehraufgaben entsprechen.

  • Information der Eltern

    Information der Erziehungsberechtigten

    Lassen die Leistungen eines Schülers/einer Schülerin merklich nach, so hat der/die LehrerIn des betreffenden Unterrichtsgegenstandes oder der Klassenvorstand mit den Erziehungsberechtigten Verbindung aufzunehmen.
    (§ 19 Abs. 3 SchUG)

    Wenn die Leistungen eines Schülers/einer Schülerin mit „Nicht genügend“ zu beurteilen wären, sind dessen Erziehungsberechtigte während der zweiten Hälfte des Unterrichtsjahres unverzüglich darüber nachweislich zu verständigen. Ein Nachweis kann entfallen, sofern die Verständigung anlässlich einer Vorsprache erfolgt ist.
    (§ 19 Abs. 3 SchUG)

    In der 4. Schulstufe (ausgenommen an Sonderschulen mit eigenem Lehrplan) und in der 8. Schulstufe sind die Erziehungsberechtigten gegen Ende des 1. Semesters oder am Beginn des 2. Semesters des Unterrichtsjahres über den nach den Interessen und Leistungen des Schülers/der Schülerin empfehlenswerten weiteren Bildungsweg mündlich zu informieren.

    Die Erziehungsberechtigten sind von der Informationsmöglichkeit nachweislich in Kenntnis zu setzen. Sofern eine mündliche Information nicht möglich ist und eine Information dennoch geboten erscheint, kann diese schriftlich erfolgen. Die Information hat an Schulen mit KlassenlehrerInnensystem aufgrund einer Beratung der Schulkonferenz und an den übrigen Schulen aufgrund einer Beratung der Klassenkonferenz zu erfolgen.
    (§ 19 Abs. 3 SchUG)

    An Schularten mit Leistungsgruppen ist den Erziehungsberechtigten eine Umstufung in eine andere Leistungsgruppe während des Unterrichtsjahres innerhalb einer Woche mitzuteilen. (§ 19 Abs. 5 SchUG)

    Ist ein Fernbleiben des Schülers/der Schülerin vom Unterricht in besonderer Weise gegeben, ist mit den Erziehungsberechtigten Verbindung aufzunehmen.
    (§ 19 Abs. 9 SchUG)

  • Integrationsklasse

    Integrationsklasse

    Die Ausgliederung behinderter Kinder, die den Anforderungen der Volks- und Hauptschule nicht entsprechen können, soll vermieden werden, ohne auf eine notwendige sonderpädagogische Förderung zu verzichten. Durch den gemeinsamen Unterricht behinderter und nichtbehinderter Kinder sollen auch jene sozialen Lernprozesse angebahnt werden, die für ein späteres gemeinsames Leben behinderter und nichtbehinderter Mitmenschen in der Gesellschaft günstig sind.

    Organisation:

    - Die Aufnahme eines behinderten Kindes in eine Integrationsklasse erfolgt auf Wunsch der Eltern

    - Anteil der behinderten Kinder in bezug auf die Zahl der nichtbehinderten Kinder soll 20 % nicht übersteigen.

    - Gemeinsamer Unterricht der Volksschul- oder Hauptschullehrerin und einer Lehrerin mit sonderpädagogischer Ausbildung.

    - Teamteaching, aber auch unterrichtsbegleitende individuelle Betreuung.

    - Leistungsbeurteilung: Ziffernnoten oder verbal (Jahres- und Abschlusszeugnis der Volksschule/Hauptschule: Ziffernnoten).

  • Jahresnorm

    Jahresnorm

    Ausmaß

    Die Jahresnorm wird jährlich per Erlass des bm:bukk bekannt gegeben und unterliegt durch die beweglichen Feiertage einer leichten Schwankung.

    Gliederung

    in 3 Tätigkeitsbereiche:

    AUnterricht und Aufsicht
    BVor-, Nachbereitung und Korrektur (das sind 5/6 der Jahresnorm von A)
    C

    Sonstige Tätigkeiten
    (100 Stunden für die Erfüllung sonstiger lehramtlicher Pflichten, 66 für die Klassenführung bzw. Klassenvorstandsgeschäfte; 20 Stunden Vertretung; 15 Stunden verpflichtende Fortbildung; bis zu 10 Stunden für jeden Tag einer mehrtägigen Schulveranstaltung, Reststunden sind individuelle besondere Pflichten)

    Siehe Unterschreitung der Jahresnorm , Herabsetzung der Jahresnorm , Jahresnorm für Schulleiter

  • Jahresnorm für Schulleiter 2017/2018

    Die Jahresnorm des Schulleiters

    TÄTIGKEITSBEREICH A
    720
    Jahresstunden
    TÄTIGKEITSBEREICH B
    600
    Jahresstunden
    TÄTIGKEITSBEREICH C
    Durch Übernahme der pädagogisch-administrativen Aufgaben
    nicht aufzuschlüsseln
    TÄTIGKEITSBEREICH A
    720
    Jahresstunden
    TÄTIGKEITSBEREICH B
    600
    Jahresstunden
    TÄTIGKEITSBEREICH C
    Durch Übernahme der pädagogisch-administrativen Aufgaben
    nicht aufzuschlüsseln

    Verringerung des Tätigkeitsbereiches A

    VS
     
    HS, NMS, PTS, SS
    36
    für die Leitung
    72
    36
    für jede Klasse (SPZ - je zwei Klassen mit SPF-Kindern)
    54
    54
    für angeschlossene Sonderschule
    0
    36
    für fünf bis zehn Kinder mit SPF
    0
    18
    für je weitere ein bis fünf Kinder mit SPF
    0
    36
    für Schuleingangsbereich mit fünf Kinder
    0
    18
    für jede Gruppe im Betreuungsteil ganztäg. Schulformen (zwei Gruppen ist eine Klasse)
    27
    72
    LeiterInnen mit Unterrichtsverpflichtung (zweispr. Schulbereich)
    0

    Bei Schulen mit weniger als 8 Klassen besteht für den Leiter eine Unterrichtsverplfichtung, ab 8 Klassen bis 12 Klassen eine Supplierverpflichtung!

    Unterrichts-Supplierverpflichtung der Schulleiter

    Gesamtzahl KlassenWochenstunden aus der LehrtätigkeitPR-Stunden eines zusätz. Lehrers
    5 Klassen1 Stunde weniger Unterrichtsverpflichtung 
    6 Klassen1 Stunde weniger Unterrichtsverpflichtung 
    7 Klassen1 Stunde weniger Unterrichtsverpflichtung 
    8 Klassen  
    9 Klassen  
    10 Klassen +1 Stunde aus der PR
    11 Klassen +2 Stunde aus der PR
    12 Klassen +2 Stunde aus der PR
    13 Klassen +2 Stunde aus der PR
    14 Klassen +2 Stunde aus der PR
    15 Klassen +2 Stunde aus der PR
    16 Klassen +4 Stunde aus der PR
    17 Klassen +4 Stunde aus der PR
    18 Klassen +4 Stunde aus der PR
    19 Klassen +6 Stunde aus der PR
    20 Klassen +6 Stunde aus der PR
    21 Klassen +6 Stunde aus der PR
    22 Klassen +6 Stunde aus der PR
    23 Klassen +6 Stunde aus der PR

    Gesamtzahl Klassen Wochenstunden aus der Lehrtätigkeit PR-Stunden eines zusätz. Lehrers

  • Jahressechstel

    Jahressechstel

    Erhält ein Arbeitnehmer von seinem Dienstgeber sonstige Bezüge (13., 14. Gehalt, Jubiläums-Zuwendungen, Belohnungen etc.), so sind diese bis zu einem Betrag von € 620.- jährlich steuerfrei.

    Für die Berechnung der Steuer des sonstigen Bezuges sind vorerst die darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge abzuziehen, sodann der Freibetrag von € 620.-. Der sich ergebende Restbetrag wird nun mit 6% versteuert.

    Die sonstigen Bezüge werden aber nicht unbegrenzt mit 6% versteuert, sondern es gibt eine Grenze, das so genannte Jahressechstel ( = ein Sechstel der innerhalb des Kalenderjahres bereits zugeflossenen und auf das Jahr umgerechneten laufenden Bezüge). Sonstige Bezüge, die das Jahressechstel übersteigen, werden gemeinsam mit dem in diesem Monat ausbezahlten laufenden Gehalt versteuert.

  • Jubiläumszuwendung

    Jubiläumszuwendung GG § 20c, VBG § 22

    Die Zuerkennung erfolgt von Amtswegen.

    25-jähriges Jubiläum 2-facher Monatsbezug
    40-jähriges Jubiläum 4-facher Monatsbezug
    25-jähriges Jubiläum 2-facher Monatsbezug 40-jähriges Jubiläum 4-facher Monatsbezug

    Der 4-fache Monatsbezug kann nach mindestens 35 Dienstjahren auch gewährt werden:

    - Nach Vollendung des Regelpensionsalters (65 Jahre)
    - Ausscheiden aus dem Dienststand durch Tod
    (anspruchsberechtigt sind die Hinterbliebenen)
    Nach Vollendung des Regelpensionsalters (65 Jahre) Ausscheiden aus dem Dienststand durch Tod
    (anspruchsberechtigt sind die Hinterbliebenen)

    Grundlage für den Anfall der Jubiläumszulage ist der Stichtag für das Dienstjubiläum. Außer bei Pensionierung erfolgt die Auszahlung im Jänner oder Juli nach dem Stichtag.

  • Karenzurlaub nach LDG

    Karenzurlaub § 58 LDG

    Ein Karenzurlaub kann der Lehrerin auf Ansuchen gegen Entfall der Bezüge gewährt werden,sofern nicht zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.


    Während dieses Karenzurlaubes besteht keine Krankenversicherung (Mitversicherung beim/bei der Ehegatten/in, Selbstversicherung bei der BVA bzw. Gebietskrankenkasse) und keine Pensionsversicherung.

  • Karenzurlaub nach Mutterschutzgesetz

    Karenzurlaub nach der Geburt eines Kindes

    nach dem Mutterschaftskarenzgesetz (MSchG) u. dem Väter-Karenzgesetz (VKG) gebührt bis zum 2. Geburtstag des Kindes.


    ACHTUNG! Die Dauer des Karenzurlaubes von Mutter bzw. Vater ist unabhängig von der Zeit zu sehen, in der Kinderbetreuungsgeld gebührt!
    • Meldefristen: Meldung über Beginn und Dauer des Karenzurlaubes an den Dienstgeber über den Dienstweg bis spätestens 8 Wochen nach der Geburt.
      Das dafür notwendige Formular wird vom Dienstgeber während der Schutzfrist übermittelt.
    • Dauer: Die Eltern haben grundsätzlich zwei Jahre Rechtsanspruch auf Karenzurlaub. Wenn beide Elternteile abwechselnd Karenzurlaub in Anspruch nehmen, kann ein Wechsel zwei Mal erfolgen, wobei ein Teil mindestens 2 Monate dauern muss. Beim erstmaligen Wechsel können sie auch einen Monat gleichzeitig in Karenzurlaub sein.
    • Aufgeschobener Karenzurlaub: Beide Elternteile können je 3 Monate ihres Karenzurlaubes aufschieben und diesen Teil erst bis zum Ablauf des 7. Lebensjahres verbrauchen. Bei einer neuerlichen Schwangerschaft bleibt der Anspruch auf den aufgeschobenen Karenzurlaub bestehen.
    Persönliche Beratungen durch:
    Evelin NUART
    Tel. 050-536 16196 oder evelin.nuart@ktn.gv.at
    Persönliche Beratungen durch:
    Evelin NUART
    Tel. 050-536 16196 oder evelin.nuart@ktn.gv.at
  • Karenzurlaub zur Betreuung eines behinderten Kindes

    Karenzurlaub zur Betreuung behinderter Kinder § 58c LDG

    Karenzurlaub kann LehrerInnen für die Pflege eines behinderten Kindes, das im gemeinsamen Haushalt lebt, bis längstens zum 30. Lebensjahr des behinderten Kindes gewährt werden.

    Die gänzliche Beanspruchung der Arbeitskraft für die Pflege ist gegeben, wenn

    • das Alter der Schulpflicht noch nicht erreicht wurde,
    • während der Dauer der allgemeinen Schulpflicht wegen Schulunfähigkeit eine Befreiung von der Schulpflicht vorliegt oder ständige persönliche Hilfe und Pflege notwendig ist,
    • nach Vollendung der Schulpflicht und vor Vollendung des 30. Lebensjahres dauernde Bettlägrigkeit vorliegt oder ständige persönliche Hilfe und Pflege notwendig ist.

    Die Antragstellung muss spätestens zwei Monate vor dem Wirksamkeitsbeginn erfolgen. Dieser Karenzurlaub gilt als ruhegenussfähige Dienstzeit.

    Halbe Anrechnung für die Vorrückung.

  • KEL Gespräche

    Elternsprechtage / KEL Gespräche (SchUG §19)

    (1) Pro Schuljahr sind zwei Elternsprechtage durchzuführen. Bezüglich der Durchführung haben das Klassen- bzw. das Schulforum ein Mitwirkungsrecht.

    (1a) An der NMS sind darüber hinaus regelmäßige Gespräche zwischen Lehrer, Erziehungsberechtigten und Schüler vorzusehen, in denen die Leistungsstärken und der Leistungsstand des Schülers, auf der 7. und 8. Schulstufe insbesondere auch in Hinblick auf das Bildungsziel der vertieften Allgemeinbildung, gemeinsam zu erörtern sind (KEL - Gespräch).

  • Kinderabsetzbetrag

    Kinderabsetzbetrag

    Für Kinder, für die man Famlienbeihilfe bezieht, erhält man den Kinderabsetzbetrag. Dieser wird gemeinsam mit der Familienbeihilfe ausbezahlt.

    Nähere Informationen über Kinderabsetzbetrag und Familienbeihilfe unter https://www.bmwfj.gv.at/familie/finanzielleunterstuetzungen oder https://www.bmf.gv.at

  • Kinderbetreuungsgeld

    Kinderbetreuungsgeld

    Das Kinderbetreuungsgeld (KBG) gebührt für alle Kinder auch für Pflege- und Adoptivkinder.

    Voraussetzungen:

    • gemeinsamer Haushalt mit dem Kind
    • Anspruch auf Familienbeihilfe
    • Durchführung der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen:
      fünf während der Schwangerschaft, fünf nach der Geburt, nachzuweisen bis zum 18. Lebensmonat des Kindes – andernfalls gebührt ab dem 21. Lebensmonat des Kindes nur das halbe KBG

    Zuständige Behörde:
    die Krankenkasse, bei der man versichert ist oder zuletzt war, ansonsten die Gebietskrankenkasse

    Höhe des Kinderbetreuungsgeldes:
    Diese richtet sich nach der gewählten Leistungsart (Bezugsmodell).

    Bezugsdauer:
    Richtet sich nach der gewählten Leistungsart.
    Das KBG ruht während des Bezugs von Wochengeld. Falls das Wochengeld niedriger als das KBG ist, besteht Anspruch auf den Differenzbetrag zwischen Wochengeld und KBG.

    Krankenversicherung
    BezieherInnen von Kinderbetreuungsgeld sind grundsätzlich automatisch krankenversichert.

    Nach der Meldung einer Schwangerschaft schickt der ZA die Broschüre "Ein Baby kommt" an alle werdenden Mütter.

    Persönlich berät Sie:
    Evelin NUART
    Tel. 050-536 16196 oder evelin.nuart@ktn.gv.at

     

  • Kinderzuschuss

    Kinderzuschuss

    Die Auszahlung des Kinderzuschusses in der Höhe von € 15,60 je Kind und Monat ist an den Bezug der Familienbeihilfe geknüpft.
    Es besteht Anspruch auf Kinderzuschuss für alle minderjährigen Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
    Dem Antrag um Kinderzuschuss an das Amt der Kärntner Landesregierung ist die Bescheinigung über die Familienbeihilfe in Kopie beizulegen.

    Familienbeihilfe über das 18. Lebensjahr hinaus:

    Bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres hinaus kann Familienbeihilfe bezogen werden, wenn dem Finanzamt die erforderlichen Unterlagen wie z.B. Schulbesuchsbestätigung oder Inskriptionsbestätigung vorgelegt werden.

    Der neue Bescheid über den Bezug der Familienbeihilfe ist in Kopie dem Amt der Kärntner Landesregierung zu übermitteln um den Kinderzuschuss weiter geltend zu machen.

  • Klassenforum

    Klassenforum

    siehe Schulpartnerschaft

  • Klassenkonferenz

    Klassenkonferenz

    § 57 (1) SchUG sieht als Lehrerkonferenzen neben der Schulkonferenz auch Klassenkonferenzen vor.

    Vorgesehen sind:

    - Klassenkonferenz zur Beratung über die Leistungsbeurteilung der SchülerInnen

    - Klassenkonferenz zur Feststellung des Aufsteigens eines Schülers/einer Schülerin (Note: „Nicht genügend“ in einem Pflichtgegenstand) in die nächsthöhere Schulstufe. Eine solche Entscheidung ist spätestens am folgenden Tag unter Angabe der Gründe und Beifügung einer Rechtsmittelbelehrung den betroffenen Schülerinnen bzw. deren Eltern bekannt zu geben. § 20 Abs. 6 SchUG

    - Klassenkonferenz zur Beurteilung für das Verhalten der Schüler in der Schule

    Klassenkonferenz:

    Vorsitz: Klassenvorstand
    TeilnehmerInnen: LehrerInnen einer Klasse
    Einberufung: Klassenvorstand (Klassenkonferenz) mit Zustimmung der Schulleiterin

    Stimmrecht in den oben angeführten Klassenkonferenzen kommt nur jenen Mitgliedern zu, die die Schülerin im betreffenden Schuljahr mindestens vier Wochen unterrichtet haben.

  • Klassenschülerzahlen

    Klassenschülerzahlen

    Vorschulklasse: Die Zahl der Schüler darf 10 nicht unterschreiten und 20 nicht überschreiten.

    Volksschulklasse: Die Zahl der Schüler darf 25 nicht überschreiten und 10 nicht unterschreiten.
    In Klassen, in denen Kinder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam mit Kindern mit bescheidmäßig festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden, richtet sich die Klassenschülerhöchstzahl nach der Anzahl der Kinder mit SPF; sie darf bei 1 bis 2 Kindern mit SPF 24 und ab 3 Kindern mit SPF 22 nicht überschreiten.

    Hauptschulklasse / NMS Klasse: Die Zahl der Schüler darf 25 nicht übersteigen und soll 20 nicht unterschreiten.
    In Klassen, in denen Kinder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam mit Kindern mit bescheidmäßig festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden, richtet sich die Klassenschülerhöchstzahl nach der Anzahl der Kinder mit SPF; sie darf bei 1 bis 2 Kindern mit SPF 24 und ab 3 Kindern mit SPF 22 nicht überschreiten.

    Sonderschule: Die Zahl der Schüler in einer Klasse

    • für blinde, gehörlose und schwerstbehinderte Kinder darf 8,
    • für sehbehinderte, schwerhörige Kinder und einer Heilstättenschule darf 10
    • und einer sonstigen Sonderschule 13 nicht übersteigen.

    Die Zahl der Schüler in Klassen für mehrfach behinderte Kinder richtet sich nach den vorliegenden Behinderungen der Schüler mit der Maßgabe, dass sie jedenfalls 10 nicht übersteigen darf.

    Die Zahl der Schüler in einer Vorschulklasse einer Sonderschule darf 8, in einer Vorschulklasse einer Sonderschule für blinde Kinder und Gehörlose jedoch 6 nicht unterschreiten.

    Polytechnische Schule: Die Zahl der Schüler in einer Klasse darf 25 nicht überschreiten und soll 20 nicht unterschreiten. Für Polytechnische Schulen, die einer Sonderschule angeschlossen sind, gelten die Klassenschülerzahlen entsprechend der Behinderungsart.

    Für alle Schultypen gilt: Aus besonderen Gründen, wie zur Erhaltung von Schulstandorten, kann von der Mindestschülerzahl abgewichen werden.
  • Klassenvorstand

    Klassenvorstand (§ 54 SchUG, §43 LDG)

    An Schulen mit Fachlehrersystem bestellt die Schulleiterin / der Schulleiter eine Lehrerin der Klasse zum Klassenvorstand. An Schulen mit Klassenlehrersystem kommen die Aufgaben des Klassenvorstands der Klassenlehrerin zu. Die Tätigkeit des Klassenvorstandes bzw. der klassenführenden Lehrerin ist im Tätigkeitsbereich C mit 66 Jahresstunden zu berücksichtigen.

    Ab 1.9.2006 gibt es eine Zulage lt. Gehaltsgesetz.
    Dieser Betrag wird jährlich valorisiert.

  • Konferenzen

    Konferenzen

    Grundsätzlich wird unterschieden zwischen:

    SchulkonferenzVorsitz: SchulleiterIn
    TeilnehmerInnen: LehrerInnen einer Schule
    Klassenkonferenz Vorsitz: Klassenvorstand
    TeilnehmerInnen: LehrerInnen einer Klasse
    Konferenz zur Erreichung bestimmter Ziele

    z.B.: Konferenzen, betreffend den gemeinsamen Unterricht von Kindern ohne und mit SPF, Konferenzen der LehrerInnen für einen Unterrichtsgegenstand, usw.
    Vorsitz: die jeweils anwesende dienstälteste LehrerIn

    Lehrerkonferenz zur Einstufung der SchülerInnen in Leistungsgruppen: Vorsitz: FachkoordinatorIn, fehlt diese, so übernimmt die jeweils anwesende dienstälteste LehrerIn den Vorsitz
    TeilnehmerInnen: LehrerInnen, die in den Leistungsgruppen unterrichten werden
    Lehrerkonferenzen mit besonderer Berücksichtigung der musischen oder sportlichen Ausbildung (Schwerpunkt): Vorsitz: FachkoordinatorIn, fehlt diese, so übernimmt die jeweils anwesende dienstälteste LehrerIn den Vorsitz

    Verpflichtung zur Durchführung von Konferenzen:

    - Erfüllung der durch Rechtsvorschriften übertragenen Aufgaben oder zur

    - Beratung gemeinsamer Fragen der Unterrichts- und Erziehungsarbeit oder zur beruflichen Fortbildung

    Einberufung von Lehrerkonferenzen durch:

    - SchulleiterIn

    - FachkoordinatorIn mit Zustimmung der Schulleiterin

    Verpflichtung zur Einberufung von Lehrerkonferenzen:

    - auf Verlangen durch ein Drittel der LehrerInnen

    Verpflichtung zur Beratung von Angelegenheiten:

    - auf Verlangen durch ein Drittel der LehrerInnen

    Beschlüsse von Lehrerkonferenzen:

    Anwesenheit: zwei Drittel der LehrerInnen

    Beschlüsse: unbedingte Mehrheit der abgegebenen Stimmen

    Stimmengleichheit: die Vorsitzende entscheidet mit ihrer Stimme.

    Stimmübertragungen sind ungültig.

    Stimmenthaltungen sind außer im Fall der Befangenheit (gemäß § 7 Allgemeines Verwaltungsgesetz) unzulässig (siehe unten).

    Protokoll:

    Über den Verlauf einer Lehrerkonferenz ist eine schriftliche Aufzeichnung zu führen.

    Befangenheit bei Lehrerinnen (gem. § 7 AVG) liegt vor:

    - in Sachen, an denen sie selbst oder der andere Eheteil, ein Verwandter oder Verschwägerter in auf- oder absteigender Linie, ein Geschwisterkind oder eine Person, die noch näher verwandt oder im gleichen Grade verschwägert ist, beteiligt sind

    - in Sachen ihrer Wahl- oder Pflegeeltern, Wahl- oder Pflegekinder, ihres Mündels oder Pflegebefohlenen

    - in den Sachen, in denen sie als Bevollmächtigte einer Partei bestellt waren oder noch bestellt sind

    - wenn sonstige wichtige Gründe vorliegen, die geeignet sind, ihre volle Unbefangenheit in Zweifel zu setzen

    Lehrerkonferenzen in ganztägigen Schulformen:

    Stimmrecht der ErzieherInnen hinsichtlich des Betreuungsteiles

    Vorsitzführung:

    Die Schulleiterin / der Schulleiter kann jederzeit den Vorsitz einer Klassenkonferenz oder einer Lehrerkonferenz übernehmen. Wenn die Schulleiterin / der Schulleiter ein Mitglied einer Klassen- oder Lehrerkonferenz ist, hat sie / er beschließende Stimme.

    Bei Stimmengleichheit hat die Schulleiterin / der Schulleiter das Entscheidungsrecht.

    An Schulen mit Klassenlehrersystem kommen die Aufgaben der Klassenkonferenz der Schulkonferenz zu.

    Mitentscheidungsrecht der SchülerInnen und Erziehungsberechtigten bei Lehrerkonferenzen § 57, Abs.5 SchUG:

    In Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit von Lehrerkonferenzen fallen und bei denen den Schülern/Schülerinnen und Erziehungsberechtigten ein Mitentscheidungsrecht zusteht, ist dieses Recht von den Vertretern der SchülerInnen bzw. Erziehungsberechtigten im Schulgemeinschaftsausschuss (§ 64) durch die Teilnahme an Beratungen und Abstimmungen in den Lehrerkonferenzen auszuüben.

    Die Einladung der Vertreter der SchülerInnen und der Erziehungsberechtigten zu einer Lehrerkonferenz hat rechtzeitig vor dem anberaumten Termin und nachweislich zu erfolgen.

  • Koordinator

    Koordinator

    (§ 54 SchUG, Dienstanweisung für Fachkoordinatoren, MVOBl. Nr. 105/1993)

    1. An Hauptschulen und an Sonderschulen die nach dem Lehrplan der Hauptschule geführt werden, gibt es drei Fachkoordinatoren:

    • jeweils einen Fachkoordinator für die Pflichtgegenstände Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache.

    An Polytechnischen Schulen ein Fachkoordinator, wenn mindestens 5 Schülergruppen geführt werden.

    An Schulen mit besonderer Berücksichtigung der musischen oder sportlichen Ausbildung

    • ein Fachkoordinator, sofern der Unterricht an der betreffenden Schule in den, den Schwerpunkt betreffenden Gegenständen, in mindestens vier Klassen erfolgt;
    • zwei Fachkoordinatoren, wenn an einer Schule mit musischem Schwerpunkt sowohl die bildnerische als auch die musikalische Ausbildung schwerpunktmäßig in mindestens vier Klassen erfolgt;
    • zwei Fachkoordinatoren, an Schulen, an denen sowohl die sportliche als auch die musische Ausbildung schwerpunktmäßig in mindestens vier Klassen geführt wird.

    2. An der Neuen Mittelschule gibt es drei Koordinatoren.

    3. Nach § 59 b (2) GG haben Fachkoordinatoren für die Pflichtgegenstände D, M und lebende Fremdsprache an Hauptschulen und Polytechnischen Schulen, sowie die Koordinatoren an Neuen Mittelschulen Anspruch auf eine Dienstzulage. Die Höhe der Dienstzulage finden Sie unter Bezüge

    4. Die Aufgaben des Fachkoordinators

    • Koordination der Lehrstoffverteilung/Jahresplanung der einzelnen Lehrerinnen;
    • fachliche Beratung der unterrichtenden Lehrerinnen hinsichtlich der Unterrichtserteilung, vor allem hinsichtlich der stofflichen Abstimmung innerhalb der Leistungsgruppen, der Anforderungen in den Leistungsgruppen, der Sicherung der Durchlässigkeit, der Durchführung der Leistungsfeststellung und Beurteilung sowie der Schularbeitstermine; diese Beratung hat insbesondere in Lehrerkonferenzen, die in regelmäßigen Zeitabständen stattfinden sollen, sowie in Einzelgesprächen zu erfolgen;
    • Vorsitz in Konferenzen gemäß § 31b Abs.3 des SchuG sofern dieser nicht von der Schulleiterin übernommen wird;
    • Bekanntgabe der Einstufungen, soweit diese nicht im Rahmen der Schulnachricht erfolgen;
    • fachliche Beratung hinsichtlich der didaktisch-methodischen Gestaltung des Beobachtungszeitraumes im Hinblick auf Lernertrag und Gewinnung von Entscheidungsgrundlagen;
    • Mitwirkung bei Auswahl und Anschaffung von Unterrichtsmitteln;
    • fachliche Beratung hinsichtlich der inhaltlichen sowie der didaktisch-methodischen Gestaltung des Förderunterrichtes und Koordination der zeitlichen Festlegung;
    • fachliche Beratung hinsichtlich der Organisation in räumlicher, zeitlicher und personeller Hinsicht;
    • Information der in diesen Fächern unterrichtenden Lehrerinnen über Fortbildungsveranstaltungen und neue Arbeitsmittel.
    • Koordination der Schulveranstaltungen mit sportlichem Inhalt; fachliche und organisatorische Vorbereitung der Teilnahme an sportlichen Wettbewerben (Spiel- und Sportfeste).

    Der Fachkoordinator hat seine Aufgaben in Unterordnung unter die Schulleiterin zu erfüllen und ist nicht Vorgesetzter der an der Schule unterrichtenden Lehrerinnen.

  • Kostenbeiträge bei Schulveranstaltungen

    Kostenbeiträge bei Schulveranstaltungen und schulbezogenen Veranstaltungen

    Diese Beiträge dürfen nur für Fahrt (einschließlich Aufstiegshilfen), Nächtigung, Verpflegung, Eintritte, Kurse, Vorträge, Arbeitsmaterialien, die leihweise Überlassung von Gegenständen, Kosten im Zusammenhang mit der Erkrankung eines Schülers sowie für Versicherungen eingehoben werden.

    Die Kostenbeiträge für Schulveranstaltungen sind genau zu verrechnen. Preisnachlässe, Ermäßigungen, Freikarten, Freiplätze usw., die auf Grund der Kostenbeiträge gewährt werden, haben grundsätzlich auch den Schülern zugute zu kommen.

    Wenn hingegen Lehrer bzw. Begleitpersonen in Würdigung der Ausübung des Dienstes unentgeltlich befördert werden oder ihnen persönlich eine Freikarte zur Verfügung gestellt wird (insbesondere bei Seilbahnen oder Liftunternehmungen) ist dieser Freiplatz in Anspruch zu nehmen bzw. ist die Freikarte zu benützen, ein Ersatz dieser Nebenkosten (Aufwandsentschädigung) darf jedoch nicht verrechnet werden.

  • Krankengeld-Ansprüche bei Dienstverhinderung

    Krankengeld

    Ist der Beamte (§13c GG) durch Unfall (ausgenommen Dienstunfall) oder durch Krankheit länger als 182 Kalendertage an der Dienstleistung verhindert, so gebühren ihm 80% des Monatsbezuges. Bei der Berechnung der 182 Tage gilt jede neuerliche Dienstverhinderung durch Krankheit innerhalb von sechs Monaten als Fortsetzung des ersten Krankenstandes.

    IL-VertragslehrerInnen (§24 VBG) erhalten ihr Krankengeld gestaffelt nach der Gesamtdienstzeit:

    - 42 Tage volles Entgelt: Dienstverhältnis bis 5 Jahre,

    - 91 Tage volles Entgelt: Dienstverhältnis bis 10 Jahre und

    - 182 Tage volles Entgelt für mehr als 10 Jahre.

    Dauert die Dienstverhinderung wegen Krankheit über die oben angeführten Zeiträume hinaus, so erhält die Vertragslehrerin den halben Bezug und das halbe Krankengeld. Jede neuerliche Dienstverhinderung durch Krankheit innerhalb von sechs Monaten gilt als Fortsetzung des ersten Krankenstandes.

    IIL-VertragslehrerInnen (§46 VBG)

    erhalten ihre Bezüge bei Dienstverhinderung nur für 42 Tage. Für weitere 42 Tage erhalten sie halbes Entgelt und halbes Krankengeld. Das Dienstverhältnis endet nach 84 Tagen Dienstverhinderung wegen Krankheit. Jede neuerliche Dienstverhinderung durch Krankheit innerhalb von sechs Monaten gilt als Fortsetzung des ersten Krankenstandes.

  • Krankenversicherung

    Krankenversicherung für pragmatische Lehrerinnen

    Bei Gewährung eines Karenzurlaubes gegen Entfall der Bezüge muss für die Krankenversicherung selbst vorgesorgt werden (Mitversicherung, Weiterversicherung).

    Keine Einstellung der Krankenversicherung erfolgt:

    - bei Karenzurlaub von weniger als 1 Monat,

    - während des Mutterschafts- und Elternkarenzurlaubes.

    Eine Mitversicherung beim/bei der Ehegatten/in ist möglich. Eine Weiterversicherung bei der BVA ist möglich, wenn die Antragstellung innerhalb von 6 Wochen nach der Beurlaubung erfolgt.

    - Die Beitragsgrundlage ist der letzte Bruttobezug unmittelbar vor der Beurlaubung (Bescheid über Karenzurlaub vorlegen). 7,5 % vom letzten Bruttobezug 14mal jährlich.
  • Krankmeldung

    Krankmeldung LDG § 35

    Eine Meldung der Dienstverhinderung infolge Krankheit kann telefonisch oder schriftlich erfolgen.
    Dauert die Abwesenheit länger als 3 Arbeitstage, ist eine ärztliche Bestätigung vorzulegen.
    Der Beginn und das voraussichtliche Ende jedoch nicht der Grund der Krankheit sind anzugeben.
  • Kündigung

    Kündigung pragmatisierter LehrerInnen (§ 9 LDG)

    Das provisorische Dienstverhältnis kann mit Bescheid gekündigt werden.

    siehe Entlassung, Auflösung des Dienstverhältnisses
  • Kündigungsfrist für II-L lehrerInnen

    Kündigungsfrist, Vertragslehrer II L (§ 48 VBG)

    Sie beträgt für den Dienstgeber bzw. der Vertragslehrerin / den Vertragslehrer einen Monat.

    Das Dienstverhältnis hat mit dem Ende eines Kalendermonates zu enden.
  • Kuraufenthalt

    Kuraufenthalte (§ 60 LDG, § 24a VBG)


    Anträge auf Gewährung einer Dienstfreistellung für einen Kuraufenthalt sind unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Sozialversicherungsträgers über die Bewilligung eines Heilverfahrens beim Amt der Kärntner Landesregierung einzubringen.

    Vor der Erteilung einer Genehmigung seitens der Dienstbehörde ist es dem/der Lehrer/in nicht gestattet, einen Kuraufenthalt anzutreten.

    Anträge sind ausnahmslos auf dem Dienstweg einzubringen. Dabei ist zu beachten, dass jedem Ansuchen die Genehmigung des Sozialversicherungsträgers sowie das Einladungsschreiben der jeweiligen Kuranstalt mit dem konkreten Termin anzuschließen ist.

    Die Dienstfreistellung gilt als durch Krankheit verursachte Abwesenheit vom Dienst.

    Kuraufenthalte werden zu den Krankenständen addiert.

    Zuzahlungen:

    Die Höhe der Zuzahlung für Kur- und Genesungsaufenthalte ist vom monatlichen Bruttoerwerbseinkommen abhängig. Die aktuellen Richtsätze finden Sie unter www.bva.at

    Personen, die von der Zahlung der Rezeptgebühr befreit sind, sind auch von der Zuzahlung ausgenommen.

  • Landeslehrerdienstrechtsgesetz

    Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz - LDG 1984

    Das Landeslehrerdienstrechtsgesetz (LDG) enthält alle dienstrechtlichen Bestimmungen für pragmatisierte LandeslehrerInnen.

    Für VertragslehrerInnen gilt das Vertragsbedienstetengesetz (VBG).

    Abdruck im jeweiligen Jahrbuch der Gewerkschaft.
  • Lehramtliche Pflichten

    Lehramtliche Pflichten (§31 LDG)

    Der Landeslehrer ist zur Erteilung regelmäßigen Unterrichtes (Unterrichtsverpflichtung bzw. Lehrverpflichtung) sowie zur Erfüllung der sonstigen aus seiner lehramtlichen Stellung sich ergebenden Obliegenheiten verpflichtet und hat die vorgeschriebene Unterrichtszeit einzuhalten.

    Über das Ausmaß der Jahresnorm bzw der Lehrverpflichtung hinaus kann ein Landeslehrer nur aus zwingenden Gründen zu Mehrdienstleistungen bis zum Ausmaß von 5 Wochenstunden verhalten werden.

  • Lehrausgänge

    Lehrausgänge

    siehe Schulveranstaltungen
  • Lehrerfortbildung

    Lehrerfortbildung

    Im Tätigkeitsbereich C sind 15 Stunden Fortbildung außerhalb der Unterrichtszeit verpflichtend vorgesehen.

    Es kann sich um institutionelle Fortbildung (PI, LAG, BAG, SchILF) oder um Fortbildung von in der Öffentlichkeit anerkannten Institutionen (BFI, VHS, WIFI ...) als auch um Dienst- , Besoldung- und Schulrechtsseminare der Standesvertretung handeln.

    Für eine Fortbildungsveranstaltung, die in die Dienstzeit fällt, muss immer um Dienstfreistellung angesucht werden.

  • Lehrerkonferenz

    Lehrerkonferenz

    Bestimmungen des § 57 SchUG (Lehrerkonferenz):

    Grundsätzlich wird unterschieden zwischen:

    - Schulkonferenz

    - Klassenkonferenz

    - Konferenz zur Erreichung bestimmter Ziele

    Die Teilnahme an Lehrerkonferenzen ist Dienstpflicht (§ 51, Abs. 2 SchUG)

  • Lehrerkonferenzen

    Lehrerkonferenzen

    Grundsätzlich wird unterschieden zwischen:

    SchulkonferenzVorsitz: SchulleiterIn
    TeilnehmerInnen: LehrerInnen einer Schule
    Klassenkonferenz Vorsitz: Klassenvorstand
    TeilnehmerInnen: LehrerInnen einer Klasse
    Konferenz zur Erreichung bestimmter Ziele

    z.B.: Konferenzen, betreffend den gemeinsamen Unterricht von Kindern ohne und mit SPF, Konferenzen der LehrerInnen für einen Unterrichtsgegenstand, usw.
    Vorsitz: die jeweils anwesende dienstälteste LehrerIn

    Lehrerkonferenz zur Einstufung der SchülerInnen in Leistungsgruppen: Vorsitz: FachkoordinatorIn, fehlt diese, so übernimmt die jeweils anwesende dienstälteste LehrerIn den Vorsitz
    TeilnehmerInnen: LehrerInnen, die in den Leistungsgruppen unterrichten werden
    Lehrerkonferenzen mit besonderer Berücksichtigung der musischen oder sportlichen Ausbildung (Schwerpunkt): Vorsitz: FachkoordinatorIn, fehlt diese, so übernimmt die jeweils anwesende dienstälteste LehrerIn den Vorsitz

    Verpflichtung zur Durchführung von Konferenzen:

    - Erfüllung der durch Rechtsvorschriften übertragenen Aufgaben oder zur

    - Beratung gemeinsamer Fragen der Unterrichts- und Erziehungsarbeit oder zur beruflichen Fortbildung

    Einberufung von Lehrerkonferenzen durch:

    - SchulleiterIn

    - FachkoordinatorIn mit Zustimmung der Schulleiterin

    Verpflichtung zur Einberufung von Lehrerkonferenzen:

    - auf Verlangen durch ein Drittel der LehrerInnen

    Verpflichtung zur Beratung von Angelegenheiten:

    - auf Verlangen durch ein Drittel der LehrerInnen

    Beschlüsse von Lehrerkonferenzen:

    Anwesenheit: zwei Drittel der LehrerInnen

    Beschlüsse: unbedingte Mehrheit der abgegebenen Stimmen

    Stimmengleichheit: die Vorsitzende entscheidet mit ihrer Stimme.

    Stimmübertragungen sind ungültig.

    Stimmenthaltungen sind außer im Fall der Befangenheit (gemäß § 7 Allgemeines Verwaltungsgesetz) unzulässig (siehe unten).

    Protokoll:

    Über den Verlauf einer Lehrerkonferenz ist eine schriftliche Aufzeichnung zu führen.

    Befangenheit bei Lehrerinnen (gem. § 7 AVG) liegt vor:

    1. in Sachen, an denen sie selbst oder der andere Eheteil, ein Verwandter oder Verschwägerter in auf- oder absteigender Linie, ein Geschwisterkind oder eine Person, die noch näher verwandt oder im gleichen Grade verschwägert ist, beteiligt sind
    2. in Sachen ihrer Wahl- oder Pflegeeltern, Wahl- oder Pflegekinder, ihres Mündels oder Pflegebefohlenen
    3. in den Sachen, in denen sie als Bevollmächtigte einer Partei bestellt waren oder noch bestellt sind
    4. wenn sonstige wichtige Gründe vorliegen, die geeignet sind, ihre volle Unbefangenheit in Zweifel zu setzen

    Lehrerkonferenzen in ganztägigen Schulformen:

    Stimmrecht der ErzieherInnen hinsichtlich des Betreuungsteiles

    Vorsitzführung:

    Die Schulleiterin / der Schulleiter kann jederzeit den Vorsitz einer Klassenkonferenz oder einer Lehrerkonferenz übernehmen. Wenn die Schulleiterin / der Schulleiter ein Mitglied einer Klassen- oder Lehrerkonferenz ist, hat sie / er beschließende Stimme.

    Bei Stimmengleichheit hat die Schulleiterin / der Schulleiter das Entscheidungsrecht.

    An Schulen mit Klassenlehrersystem kommen die Aufgaben der Klassenkonferenz der Schulkonferenz zu.

    Mitentscheidungsrecht der SchülerInnen und Erziehungsberechtigten bei Lehrerkonferenzen § 57, Abs.5 SchUG:

    In Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit von Lehrerkonferenzen fallen und bei denen den Schülern/Schülerinnen und Erziehungsberechtigten ein Mitentscheidungsrecht zusteht, ist dieses Recht von den Vertretern der SchülerInnen bzw. Erziehungsberechtigten im Schulgemeinschaftsausschuss (§ 64) durch die Teilnahme an Beratungen und Abstimmungen in den Lehrerkonferenzen auszuüben.

    Die Einladung der Vertreter der SchülerInnen und der Erziehungsberechtigten zu einer Lehrerkonferenz hat rechtzeitig vor dem anberaumten Termin und nachweislich zu erfolgen.

  • Lehrerreserve

    Lehrerreserve - Personalreserve - LDG § 19

    Der Landeslehrer ist entweder unmittelbar einer Schule zur Dienstleistung oder der Personalreserve zuzuweisen.

    Die Personalreserve hat den Zweck, bei Ausfall von Lehrern den Unterricht an den Pflichtschulen aufrecht erhalten zu können.

    Die Verwendung in der Personalreserve darf ohne Zustimmung des Landeslehrers zwei Jahre nicht überschreiten.

    Wird eine Personalreserve an einem Tag an mehreren Schulen verwendet, so besteht Anspruch auf Fahrtkostenersatz.

  • Lehrfächerverteilung

    Lehrfächerverteilung

    In Schulen mit Fachlehrersystem hat die Schulleiterin/der Schulleiter für jedes Unterrichtsjahr in der Schulkonferenz die lehrplanmäßig vorgesehenen Wochenstunden der Unterrichtsgegenstände in den einzelnen Klassen den einzelnen LehrerInnen der Schule unter Beachtung pädagogischer und didaktischer Grundsätze, unter Bedachtnahme auf die Vorschriften über die Lehrverpflichtung und über die Lehrbefähigung sowie unter Berücksichtigung hiemit vereinbarer Wünsche der LehrerInnen zuzuweisen. (SCHUG § 9 Abs. 3)

    Die Schulleiterin/der Schulleiter ist nicht an die Zustimmung der Schulkonferenz im Rahmen der in dieser Bestimmung vorgesehenen Beratung gebunden. Diese Beratung hat jedenfalls im vorhergehenden Schuljahr stattzufinden, bei Schularten, an denen eine provisorische Lehrfächerverteilung erstellt wird, vor der Erstellung dieser provisorischen Lehrfächerverteilung. Die Beratung der Lehrerkonferenz soll sich vor allem auf die grundsätzlichen pädagogisch-didaktischen Gesichtspunkte der Lehrfächerverteilung beziehen.

    Ist eine Lehrerin / ein Lehrer mit der Diensteinteilung nicht einverstanden, so hat sie/er das Recht die Personalvertretung des Bezirkes (Dienststellenausschuss) nachweislich zu informieren. (§ 9 Abs. 2b PVG - Herstellen des Einvernehmens)

  • Lehrpflichtermäßigung

    Lehrpflichtermäßigung

    siehe Teilzeit

  • Lehrverpflichtung

    1776 StundenLehrerInnen deren 43. Geburtstag nach dem 1. März des betreffenden Schuljahres liegt
    1736 StundenLehrerInnen deren 43. Geburtstag vor dem 1. März des betreffenden Schuljahres liegt

    Diese Arbeitszeitregelung gilt für alle pragmatisierten, I L und II L LehrerInnen.

    Die JAHRESNORM in den 3 Tätigkeitsbereichen:

    TätigkeitsbereicheBasis 20 StundenBasis 21 StundenBasis 22 Stunden
    TÄTIGKEITSBEREICH A
    UNTERRICHT
    Kontakt mit SchülerInnen einschließlich Aufsicht
    Unterschreitung ist möglich bei:
    a) Betreuung der IT-Arbeitsplätze
    b) Betreuung der Schulbibliothek
    720
    Jahresstunden
    756
    Jahresstunden
    792
    Jahresstunden
    TÄTIGKEITSBEREICH B
    VOR-, NACHBEREITUNG
    UND KORREKTUR
    Tätigkeitsbereich B = Tätigkeitsbereich A x 5/6
    600
    Jahresstunden
    630
    Jahresstunden
    660
    Jahresstunden
    TÄTIGKEITSBEREICH C
    STUNDEN FÜR SONSTIGE TÄTIGKEITEN

    Der Tätigkeitsbereich C wird in einer Vereinbarung festgehalten und erfolgt auf Vorschlag der Lehrerin/des Lehrers

    456
    (416)
    Jahresstunden

     

    390
    (350)
    Jahresstunden

     

     

    324
    (284)
    Jahresstunden

     

    Die Diensteinteilung erfolgt durch die Schulleiterin / den Schulleiter
    im Einvernehmen mit den LehrerInnen an der Schule.

    Wenn kein Einvernehmen herzustellen ist - Einschaltung der Personalvertretung!!

     

  • Lehrverpflichtung für Leiter

    Die Jahresnorm des Schulleiters

    TÄTIGKEITSBEREICH A
    720
    Jahresstunden
    TÄTIGKEITSBEREICH B
    600
    Jahresstunden
    TÄTIGKEITSBEREICH C
    Durch übernahme der pädagogisch-administrativen Aufgaben
    nicht aufzuschlüsseln

     

    Verringerung des Tätigkeitsbereiches A

    VS
     
    HS, NMS, PTS, SS
    36
    für die Leitung
    72
    36
    für jede Klasse (SPZ - je zwei Klassen mit SPF-Kindern)
    54
    54
    für angeschlossene Sonderschule
    54
    54
    für jede angeschlossene Hauptschulklasse
    0
    0
    für jede angeschlossene PTS-Klasse
    54
    36
    für fünf bis zehn Kinder mit SPF
    0
    18
    für je weitere ein bis fünf Kinder mit SPF
    0
    36
    für Schuleingangsbereich mit fünf Kinder
    0
    18
    für jede Gruppe im Betreuungsteil ganztäg. Schulformen (zwei Gruppen ist eine Klasse)
    27
    72
    LeiterInnen mit Unterrichtsverpflichtung (zweispr. Schulbereich)
    0

    Unterrichts-Supplierverpflichtung der Schulleiter

    Gesamtzahl KlassenWochenstunden aus der LehrtätigkeitPR-Stunden eines zusätz. Lehrers
    5 Klassen1 Stunde weniger Unterrichtsverpflichtung 
    6 Klassen1 Stunde weniger Unterrichtsverpflichtung 
    7 Klassen1 Stunde weniger Unterrichtsverpflichtung 
    8 Klassen  
    9 Klassen  
    10 Klassen +1 Stunde aus der PR
    11 Klassen +2 Stunde aus der PR
    12 Klassen +3 Stunde aus der PR
    13 Klassen +3 Stunde aus der PR
    14 Klassen +3 Stunde aus der PR
    15 Klassen +5 Stunde aus der PR
    16 Klassen +5 Stunde aus der PR
    17 Klassen +5 Stunde aus der PR
    18 Klassen +6 Stunde aus der PR
    19 Klassen +6 Stunde aus der PR
    20 Klassen +6 Stunde aus der PR
    21 Klassen +8 Stunde aus der PR
    22 Klassen +8 Stunde aus der PR
    23 Klassen +8 Stunde aus der PR

    Gesamtzahl Klassen Wochenstunden aus der Lehrtätigkeit PR-Stunden eines zusätz. Lehrers

  • Leistungsfeststellung für pragmatisierte LehrerInnen

    Leistungsfeststellung für pragmatisierte Lehrerinnen (LDG §§ 61-68)

    Es wird grundsätzlich angenommen, dass die Landeslehrerin/der Landeslehrer den zu erwartenden Arbeitserfolg erbringt.

    Beurteilungsmerkmale sind:

    1. Vermittlung des im Lehrplan vorgeschriebenen Lehrstoffes gemäß dem Stand der Wissenschaft sowie unter Beachtung der dem Unterrichtsgegenstand entsprechenden didaktischen und methodischen Grundsätze,
    2. erzieherisches Wirken,
    3. die für die Unterrichts- und Erziehungstätigkeit erforderliche Zusammenarbeit mit den anderen Lehrern sowie mit den Erziehungsberechtigten,
    4. Erfüllung übertragener Funktionen (wie Klassenvorstand, Kustos) im Sinne des Schulunterrichtsgesetzes sowie der administrativen Aufgaben.

    Beurteilungsstufen:

    1. Der zu erwartende Arbeitserfolg wird durch besondere Leistungen erheblich überschritten.
    2. Der zu erwartende Arbeitserfolg wird aufgewiesen.
    3. Der zu erwartende Arbeitserfolg wird trotz zweimaliger nachweislicher Ermahnung nicht aufgewiesen.

    Wann ist ein Leistungsfeststellungsverfahren einzuleiten?

    Wenn der Schulleiter der Meinung ist, dass die Landeslehrerin den zu erwartenden Arbeitserfolg:

    1. durch besondere Leistungen erheblich überschritten hat oder
    2. trotz zweimaliger nachweislicher Ermahnung nicht aufweist, wobei die zweite Ermahnung frühestens drei, spätestens fünf Monate nach der ersten zu erfolgen hat oder
    3. wenn die Schulleiterin der Meinung ist, dass eine bereits getroffene Leistungsfeststellung nicht mehr zutrifft.
    4. Auf Verlangen der Schulbehörde, soferne eine Leistungsfeststellung für eine dienstrechtliche Maßnahme von Bedeutung ist.
    5. Auf Antrag der Landeslehrerin.

    Wird für eine Landeslehrerin im Leistungsfeststellungsverfahren festgestellt, dass der zu erwartende Arbeitserfolg nicht aufgewiesen wird, so ist für die an den Beurteilungszeitraum anschließenden sechs Monate eine neuerliche Leistungsfeststellung durchzuführen.

    Beurteilungszeitraum

    1. Beurteilungszeitraum ist das vorangegangene Schuljahr. (Siehe jedoch Pkt. 2!)
    2. Für die Leistungsfeststellung, dass der zu erwartende Arbeitserfolg trotz nachweislicher Ermahnung nicht aufgewiesen wird, gilt als Beurteilungszeitraum die Zeit vom Tag der ersten nachweislichen Ermahnung bis zu dem Tag, der drei Monate nach der zweiten nachweislichen Ermahnung liegt.

    Das Leistungsfeststellungsverfahren darf nur durchgeführt werden, wenn die Landeslehrerin im vorangegangenen Schuljahr während mindestens dreizehn Wochen Dienst versehen hat.
    Ein Leistungsfeststellungsverfahren ist nicht einzuleiten, wenn die Landeslehrerin den zu erwartenden Arbeitserfolg ohne eigenes Verschulden vorübergehend nicht aufweist.

    • Die Schulleiterin hat einen Bericht über die Landeslehrerin zu verfassen. Diese Absicht hat die Schulleiterin der Landeslehrerin mitzuteilen und mit ihr die Gründe ihres Vorhabens zu besprechen.
    • Vor der Weiterleitung des Berichtes ist der Landeslehrerin Gelegenheit zu geben, zu diesem Bericht binnen zwei Wochen Stellung zu nehmen.
    • Der Bericht ist zusammen mit der eventuellen Stellungnahme der Leistungsfeststellungskommission zu übermitteln, die über die Leistung urteilt.
    • Das Ergebnis der Leistungsfeststellung wird der Landeslehrerin durch Bescheid bekannt gegeben. Der Bescheid ist binnen sechs Wochen, gerechnet vom Eintreffen des Berichtes bzw. des Antrags der Landeslehrerin, zu erlassen.

    Gegen den Bescheid kann binnen zwei Wochen berufen werden. Die Berufung ist bei der Behörde, welche die Leistungsfeststellung durchgeführt hat, einzubringen. Gegen die Entscheidung über die Berufung ist kein ordentliches Rechtsmittel zulässig.

    Antrag auf Leistungsfeststellung

    Wenn die Landeslehrerin der Meinung ist, dass sie den von ihr zu erwartenden Arbeitserfolg durch besondere Leistung überschritten hat, kann eine Leistungsfeststellung beantragt werden.

    • Dieser Antrag kann ab dem Beginn der zweiten Hälfte des Unterrichtsjahres bis spätestens dem darauf folgenden 31. Oktober gestellt werden.
    • Die Schulleiterin hat zu dem Antrag unverzüglich Stellung zu nehmen und der Landeslehrerin Gelegenheit zu geben, sich binnen zwei Wochen dazu zu äußern.
    • Der Antrag ist gemeinsam mit der Stellungnahme unverzüglich der zur Leistungsfeststellung berufenen Behörde zu übermitteln.
  • Leistungsgruppen

    Leistungsgruppen

    Die Schüler der Polytechnischen Schule, jeder Schulstufe der Hauptschule und der Sonderschule, die nach dem Lehrplan der Hauptschule geführt wird, sind in den Pflichtgegenständen Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache entsprechend der Einstufung bzw. Umstufung in Leistungsgruppen zusammenzufassen.

    Anzahl der Leistungsgruppen pro Schulstufe an Hauptschulen und Sonderschulen, die nach dem Lehrplan der Hauptschule geführt werden:

    - Anzahl der Klassen plus 1, ab sechs Klassen auf einer Schulstufe plus 2;

    - zwei Schülergruppen dürfen auch eingerichtet werden, wenn die Zahl der Schüler auf einer Schulstufe 20 nicht unterschreitet;

    - in der 4. Klasse dürfen 3 Schülergruppen auch ab 21 Schülern eingerichtet werden.

    Anzahl der Leistungsgruppen an Polytechnischen Schulen:

    Anzahl der Klassen plus 1, ab sechs Klassen plus 2, ab elf plus 3.
  • Leitervertretung

    Leitervertretung - Abgeltung LDG § 106/7b

    Vertritt eine Landeslehrerin/ein Landeslehrer die Schulleiterin/den Schulleiter ohne mit der Vertretung betraut worden zu sein, gebührt ihr/ihm für jeden Tag der Vertretung eine Vergütung in der Höhe von einem Dreißigstel der Leiterzulage.

  • Leiterzulage

    Leiterzulage

    Die Dienstzulage richtet sich nach der Anzahl der Klassen, der entsprechenden Gehaltstufe und nach der Dauer der Schulleiterfunktion.
    Die Dienstzulage ist ruhegenussfähig.

    Erhöhung der Leiterzulage:
    nach 8 Jahren um 15 %,
    nach 12 Jahren um 25 %,
    nach 16 Jahren um 40 %,
    an Hauptschulen, Sonderschulen und Polytechnischer Schule
    bei mehr als 16 Klassen um 7,5 %
    und bei mehr als 20 Klassen um 15 %

    Die Höhe der Leiterzulage entnehmen Sie unserer Homepage.

    Leiterin eines SPZ:

    Je 10 betreute Kinder mit SPF in der allgemein bildenden Pfichtschule (APS) zählen für die Leiterzulage als eine Klasse.

  • Lernmittel

    Lernmittel

    Dies sind Beiträge für von der Schule zur Verfügung gestellte, für den/die Schüler/in bestimmte Lernmittel wie Hefte, Schreib- und Zeichenutensilien, weiters Beiträge für Arbeitsmittel im Rahmen des praktischen Unterrichtes, Kochbeiträge usw. Lern- und Arbeitsmittel bzw. die Ergebnisse der praktischen Tätigkeit der Schülerinnen gehen in ihr Eigentum über. Einrichtungen der Schule oder Betriebsmittel für schuleigene Geräte können nicht als ,,Lern- oder Arbeitsmittel" angesehen werden.

    Es ist daher unzulässig, Beiträge für Klopapier, für die Herstellung schuleigener Formulare, für die Vervielfältigung von Schularbeitentexten, für Medikamente usw. einzuheben. Die Kosten für diesen Sachaufwand sind vom gesetzlichen Schulerhalter zu tragen. Die Schulleitungen haben hiefür die vom Schulerhalter zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel heranzuziehen.

    Gegen eine Pauschalierung der Lern- und Arbeitsmittelbeiträge zum Zweck der Verwaltungsvereinfachung besteht kein Einwand, doch ist der Pauschalbetrag so festzusetzen, dass er in jedem Fall die für die einzelnen SchülerInnen entstandenen Kosten nicht überschreitet.

  • Mehrdienstleistungen

    Mehrdienstleistungen (§ 50 LDG bzw. § 16 GG)

    Mehrdienstleistungen fallen an, wenn

    a) die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung dauernd (DMDL) oder,

    b) fallweise (MDL) überschritten wird.

    Vergütung:

    Die Höhe der Vergütung pro Mehrdienstleistungsstunde beträgt für vollbeschäftigte Lehrerinnen 1,432 % des Gehaltes und für teilbeschäftigte bis zur Erreichung der Vollbeschäftigung 1,15 %.

    Die Vergütungshöhe für II L Vertragslehrer beträgt pro Mehrdienstleistungsstunde 1,92 % einer Jahreswochenstunde (Teiler 10 oder 12).

    Bei Abwesenheit durch Krankheit, Kuraufenthalt und Pflegefreistellung wird pro Tag 1/5 der Vergütung abgezogen.

    Vertritt eine Lehrerin kurzfristig eine, für eine Schulveranstaltung eingeteilte Kollegin, so gebühren ihr für jeden Tag der Schulveranstaltung 10 Stunden, abzüglich der Stunden aus den Bereichen A und B ihrer Unterrichtsverpflichtung. Die Höhe der Abgeltung richtet sich nach den Bestimmungen des § 16 GG.

  • Mehrdienstleistungsvergütung

    Mehrdienstleistungsvergütung (§ 50 LDG bzw. §16 GG)

    Mehrdienstleistungen fallen an, wenn

    • die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung dauernd (DMDL) oder,
    • fallweise (Einzel MDL) überschritten wird.

    Vergütung:
    Die Höhe der Vergütung beträgt für vollbeschäftigte LehrerInnen 1,3% des Gehaltes und für teilbeschäftigte bis zur Erreichung der Vollbeschäftigung 1,2%.

    Die Vergütungshöhe für II L Vertragslehrer beträgt pro Mehrdienstleistungsstunde 1,92% einer Jahreswochenstunde (Teiler 10 oder 12).

    Bei Abwesenheit durch Krankheit, Kuraufenthalt der Pflegefreistellung wird pro Tag 1/5 der Vergütung abgezogen.

    Vertritt ein/e Lehrer/in kurzfristig eine/n, für eine Schulveranstaltung eingeteilte/n Kollegin/en, so gebühren für jeden Tag der Schulveranstaltung 10 Stunden, abzüglich der Stunden aus den Bereichen A und B der entsprechenden Unterrichtsverpflichtung.
    Die Höhe der Abgeltung richtet sich nach den Bestimmungen des § 16 GG.
    z.B.:

    dreitägige Schulveranstaltung - Stunden - Tätigkeitsbereich C: 30
    minus Stunden aus dem Tätigkeitsbereich A an diesen Tagen: 12
    minus Stunden aus dem Tätigkeitsbereich B (12 x 5/6): 10
    verbleibende Mehrdienstleistungsstunden 8
    dreitägige Schulveranstaltung - Stunden - Tätigkeitsbereich C: 30 minus Stunden aus dem Tätigkeitsbereich A an diesen Tagen: 12 minus Stunden aus dem Tätigkeitsbereich B (12 x 5/6): 10 verbleibende Mehrdienstleistungsstunden 8
  • Meldung der Schwangerschaft

    Meldung der Schwangerschaft - Auswirkungen

    Sobald sie bekannt ist, da erst dann die Schutzbestimmungen für die werdende Mutter wirksam werden, spätestens aber 12 Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin über den Dienstweg (ärztliches Zeugnis). Die Schutzfrist beginnt 8 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin.

    Die Schutzbestimmungen umfassen:

    - den Versetzungs-, den Kündigungs- und Entlassungsschutz ab Bekanntgabe der Schwangerschaft - § 10 MschG.

    - Befristete IIL-Verträge enden durch Zeitablauf und werden durch den Kündigungs- und Entlassungsschutz nicht verlängert. Nur ein neuer Vertrag lässt die Schutzbestimmungen wieder aufleben. Es besteht seitens des Dienstgebers keine Verpflichtung einen neuen Vertrag auszustellen.

    - Eventuell Stundentausch bei LÜ auf kollegialer Basis (Änderung der Lehrfächerverteilung vornehmen), um Risikogeburten und Säuglingssterblichkeit zu mindern (§ 4 MSchG "Verbot von schweren körperlichen Arbeiten").

    - Keine Übernahme von dauernden Mehrleistungen - § 8 MSchG "Verbot der Mehrarbeit". Das gesetzlich festgelegte Ausmaß der Wochenarbeitszeit darf auch dann nicht überschritten werden, wenn die Zustimmung der Lehrerin vorliegt.

    - Keine Teilnahme an Projekt-, Winter- und Sommersportwochen - § 6 MSchG "Verbot der Nachtarbeit", § 7 MSchG "Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit".

    - Für die Freistellung vom Unterricht an der Schule bei Auftreten von Röteln gelten die Erlässe des Dienstgebers.

    - § 10 MSchG "Kündigungs- und Entlassungsschutz" wird nach Mitteilung der bestehenden Schwangerschaft (ärztliches Zeugnis) sofort wirksam. Das Dienstverhältnis kann durch den Dienstgeber nur dann gelöst werden, wenn schwerwiegende Verfehlungen vorliegen (§ 12 MSchG). Es wird dem außerordentlichen Gemütszustand der Lehrerin dadurch während der Schwangerschaft und nach der Entbindung Rechnung getragen.

    - Ist dem Dienstgeber bei Ausspruch der Kündigung oder der Entlassung die Schwangerschaft nicht bekannt, so kann die Lehrerin innerhalb der folgenden 5 Werktage dagegen Einspruch erheben, wobei das ärztliche Zeugnis vorzulegen ist. Die Schutzbestimmungen treten nun in Kraft, und eine Kündigung oder Entlassung darf nicht mehr durchgeführt werden. Der Kündigungs- und Entlassungsschutz endet erst 4 Monate nach der Entbindung bzw. 4 Wochen nach Ablauf des Mutterschafts-bzw. Elternkarenzurlaubs.

    Eine Selbstkündigung der Lehrerin während der geschützten Zeiten ist möglich, jedoch ist eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses nur dann rechtswirksam, wenn sie schriftlich eingebracht wurde (§ 19 MSchG).

  • Meldepflichten

    Meldepflichten (§ 37 Abs.2 LDG)

    Die Lehrerin/der Lehrer hat dem Dienstgeber zu melden:

    -
    Namensänderung
    -
    Standesveränderung
    -
    Änderung der Staatsbürgerschaft oder Staatsangehörigkeit
    -
    Änderung des Wohnsitzes
    -
    Besitz eines Bescheides nach §14 Abs.1 oder 2 des Behinderteneinstellungsgesetzes
    -
    Geburt eines Kindes
    -
    Änderungen, die den Bezug der Kinderzulage rechtfertigen
  • Mitteilungsheft

    Mitteilungsheft

    Die Eltern haben die Verpflichtung, das Mitteilungsheft zu kontrollieren und die entsprechenden Eintragungen durch ihre Unterschrift zur Kenntnis zu nehmen.
  • Monatsbezug

    Monatsbezug


    Er besteht aus dem Gehalt, den Sonderzahlungen und den allfälligen Dienstzulagen.

    Die Auszahlung erfolgt auf ein Konto eines Bankinstituts
    für pragmatisierte LehrerInnen am 1. jedes Monats im vorhinein
    für VertragslehrerInnen jeweils am 15. eines Monats


    Der Nettomonatsbezug ergibt sich aus der Differenz von Bezügen und Abzügen.

    Bezüge sind:

    -der Monatsbezug nach der Verwendungsgruppe und der Gehaltsstufe
    -die Dienstzulagen
    -Kinderzulage
    -Sonderzahlung
    -Mehrdienstleistungsvergütung

     

    Abzüge sind:

    -Lohnsteuer
    -Krankenversicherungsbeitrag
    -Pensionsbeitrag
    -Wohnbauförderungsbeitrag
    -Gewerkschaftsbeitrag
    -Arbeitslosenversicherungsbeitrag nur bei Vertragslehrern/Vertragslehrerinnen

    Der Nettomonatsbezug wird auf das Konto des Lehrers/der Lehrerin überwiesen. 

     

  • Mündliche Prüfungen

    Mündliche Prüfungen (§5 LBVO)

    § 5. (1) Mündliche Prüfungen bestehen aus mindestens zwei voneinander möglichst unabhängigen an einen bestimmten Schüler gerichteten Fragen, die dem Schüler die Möglichkeit bieten, seine Kenntnisse auf einem oder mehreren Stoffgebieten darzulegen oder anzuwenden.

    (2) Auf Wunsch des Schülers ist in jedem Pflichtgegenstand (ausgenommen in den im Abs. 11 genannten Pflichtgegenständen) einmal im Semester, eine mündliche Prüfung durchzuführen. Die Anmeldung zur Prüfung hat so zeitgerecht zu erfolgen, dass die Durchführung der Prüfung möglich ist.

    (3) Mündliche Prüfungen dürfen nur während der Unterrichtszeit vorgenommen werden und sind dem Schüler spätestens zwei Unterrichtstage vorher, bekanntzugeben.

    (4) Die mündliche Prüfung eines Schülers darf höchstens zehn Minuten dauern.

    (5) Für die Durchführung von mündlichen Prüfungen ist nach Möglichkeit nicht der überwiegende Teil einer Unterrichtsstunde aufzuwenden.

    (6) Bei der Durchführung der mündlichen Prüfung ist davon auszugehen, dass über Stoffgebiete, die in einem angemessenen Zeitraum vor der mündlichen Prüfung durchgenommen wurden, eingehender geprüft werden kann, während über Stoffgebiete, die in einem weiter zurückliegenden Zeitpunkt behandelt wurden, sofern sie nicht für die Behandlung der betreffenden Prüfungsaufgabe Voraussetzung sind, nur übersichtsweise geprüft werden kann.

    (7) Die Bestimmungen des Abs. 6 sind bei Feststellungs-, Nachtrags- und Wiederholungsprüfungen nicht anzuwenden.

    (8) Auf Fehler, die während einer mündlichen Prüfung auftreten und die die weitere Lösung der Aufgabe wesentlich beeinflussen, ist sogleich hinzuweisen.

    (9) Mündliche Prüfungen dürfen nicht an einem unmittelbar auf mindestens drei aufeinanderfolgende schulfreie Tage folgenden Tag durchgeführt werden. Ferner dürfen Schüler, die an einer mehrtägigen Schulveranstaltung oder einer mehrtägigen schulbezogenen Veranstaltung teilgenommen haben, an dem auf diese Veranstaltungen unmittelbar folgenden Tag mündlich nicht geprüft werden. Dies gilt nicht, wenn sich der Schüler zu der mündlichen Prüfung freiwillig meldet.

    (10) In den allgemeinbildenden Pflichtschulen darf an einem Schultag, an dem eine Schularbeit oder ein standardisierter Test in der betreffenden Klasse stattfindet, keine mündliche Prüfung durchgeführt werden, und es dürfen für einen Schüler nicht mehr als zwei mündliche Prüfungen an einem Schultag stattfinden.

    (11) Mündliche Prüfungen sind unzulässig:
    1. in der Volksschule
    aa) in der 1. bis 4. Schulstufe in allen Unterrichtsgegenständen,
    bb) in der 5. bis 8. Schulstufe in Bildnerischer Erziehung, Leibesübungen, Werkerziehung (Technisches Werken, Textiles Werken) und Geometrischem Zeichnen,
    2. in der Hauptschule/Neue Mittelschule in Bildnerischer Erziehung, Schreiben, Geometrischem Zeichnen, Leibesübungen, Werkerziehung (Technisches Werken, Textiles Werken), Maschinschreiben und Kurzschrift,
    3. in der Polytechnischen Schule in Leibesübungen, Technischem Zeichnen, Werkerziehung, Stenotypie, Maschinschreiben und Kurzschrift,

    (12) Für Sonderschulen finden die Bestimmungen des Abs. 11 lit. a und b sinngemäß Anwendung. Soweit mündliche Prüfungen danach zulässig wären, dürfen sie nur unter Bedachtnahme auf die jeweiligen physischen oder psychischen Behinderungen der Schüler durchgeführt werden.
  • Mündliche Übungen

    Mündliche Übungen (§6 LBVO)

    (1) Mündliche Übungen bestehen aus einer systematischen und zusammenhängenden Behandlung eines im Lehrplan vorgesehenen Stoffgebietes oder eines Themas aus dem Erlebnis- und Erfahrungsbereich des Schülers durch den Schüler (wie Referate, Redeübungen u. dgl.).

    (2) Das Thema der mündlichen Übungen ist spätestens eine Woche vorher festzulegen.

    (3) Mündliche Übungen dürfen nur während der Unterrichtszeit abgehalten werden.

    (4) Die mündliche Übung eines Schülers soll in den allgemeinbildenden Pflichtschulen nicht länger als 10 Minuten dauern.
  • Nebenbeschäftigung

    Nebenbeschäftigung

    Eine Nebenbeschäftigung ist jede Beschäftigung, die die Lehrerin / der Lehrer außerhalb des Dienstverhältnisses ausübt. Die Landeslehrerin / der Landeslehrer darf keine Nebenbeschäftigung (auch ehrenamtliche) ausüben, die sie an der Erfüllung ihrer dienstlichen Aufgaben behindert, die Vermutung seiner Befangenheit hervorruft oder sonstige wesentliche dienstliche Interessen gefährdet. Eine Nebenbeschäftigung muss dem Dienstgeber gemeldet werden (gilt auch für VertragslehrerInnen).

    Der Betrieb einer Privatschule und die Erteilung des Privatunterrichts an Schülerinnen der eigenen Schule bedarf der vorherigen Genehmigung. Nachhilfeunterricht fällt nicht unter die meldepflichtigen, erwerbsmäßigen Nebenbeschäftigungen (Nachhaltigkeit, dauernde Betätigung nicht gegeben).

    Bei Herabsetzung der Lehrverpflichtung auf die Hälfte wegen Krankheit ist keine erwerbsmäßige Nebenbeschäftigung möglich.
  • Nebengebührenwerte

    Nebengebührenwert(e) (§59 PG)

    Die Mehrdienstleistungsvergütungen werden in Nebengebührenwerte umgerechnet und bei der bezugsauszahlenden Stelle bis zur Pension gespeichert. Die Gesamtzahl der Nebengebührenwerte, sowie die bis zum Ende eines Kalenderjahres festgehaltene Summe sind vom Dienstgeber dem Beamten schriftlich mitzuteilen. Die Speicherung der Nebengebührenwerte erfolgt auch für I L-VertragslehrerInnen.

    Ging man bei der Berechnung der Nebengebührenwerte bisher von einer Ansparzeit von 25 Jahren aus, so wird ab 2014 mit 40 Jahren gerechnet. Dies führt zu einer Erhöhung des Divisors und damit zu einer Verminderung der Nebengebührenwerte.
    In der Übergangszeit, beginnend mit 2000 wird der Divisor abhängig vom Jahr der Pensionierung schrittweise erhöht. Dies bedeutet, dass die Nebengebühren ab 1.1.2000 mit dem Divisor des jeweiligen Pensionierungsjahres berechnet werden.

    Pensionierungsjahr
    Divisor
    ab 2013
    682,5

    Alle Nebengebührenwerte, die bis zum 31.12.1999 erworben wurden, werden auch künftig mit dem Divisor 437,5 umgerechnet.

  • Nebengebührenzulage

    Nebengebührenzulage

    Die Nebengebührenzulage ist eine monatliche Zulage zum Ruhegenuss. Die Höhe dieser Zulage hängt von der Anzahl der gespeicherten Nebengebührenwerte ab.

    Beim Übertritt in den Ruhestand vor dem gesetzlichen Pensionsalter wird die Nebengebührenzulage so wie der Ruhegenuss gekürzt (z.B. Ruhegenuss wird um 4% gekürzt, so kommen nur 76/80 der Nebengebührenzulage zur Auszahlung).

    Die Nebengebührenzulage darf jeweils 20% des ruhegenussfähigen Monatsbezugs nicht übersteigen. Auch den Hinterbliebenen gebührt zum Versorgungsgenuss diese Zulage (Ehegatten: min. 40%, max. 60%, Halbwaise 24% und Vollwaise 36%).

    siehe Nebengebührenwert(e)
  • Nichtberechtigung zum Aufsteigen

    Nichtberechtigung zum Aufsteigen (§25 SchUG)

    Die Entscheidung über die "Nichtberechtigung einer Schülerin zum Aufsteigen" bzw. den "Nicht erfolgreichen Abschluss der letzten Schulstufe", obliegt ausschließlich der Klassenkonferenz.

    Bei positiver Entscheidung: Niederschrift im Konferenzprotokoll, Klausel im Jahreszeugnis.
    Bei negativer Entscheidung: nachweisliche Zustellung der entsprechenden Entscheidung der Klassenkonferenz.

    Die Berufung gegen die Nichtberechtigung zum Aufsteigen ist innerhalb von 5 Tagen (schriftlich, telegrafisch) bei der Schule einzubringen (Tag des Poststempels, Tag der Übergabe). Die Berufung ist an das AKL weiterzuleiten.

    Bei Berufungen gegen die "Nichtberechtigung zum Aufsteigen" bzw. den "Nicht erfolgreichen Abschluss der letzten Schulstufe" ist, sofern der/die betreffende Schüler/in in nur einem Pflichtgegenstand mit "Nicht genügend" beurteilt wurde, besonderes Gewicht auf die Stellungnahme der Lehrerin, in dessen Pflichtgegenstand die Schülerin mit "Nicht genügend" sowie auf die Stellungnahmen aller jener Lehrerinnen in jenen Pflichtgegenständen zu legen, in denen eine Beurteilung mit "Genügend" erfolgt ist. Aus diesen Stellungnahmen hat klar hervorzugehen, warum das Leistungsbild der Schülerin eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht der nächsthöheren Schulstufe im Hinblick auf die Aufgabe der betreffenden Schulart nicht erwarten lässt.

  • Nichtgenügend im Jahreszeugnis

    "Nicht genügend" im Jahreszeugnis

    Drei oder mehrere "Nicht genügend"

    Bei "Nicht genügend" in drei oder mehreren Pflichtgegenständen, ist der/die Schüler/in nicht berechtigt, in die nächsthöhere Schulstufe aufzusteigen bzw. hat die letzte Schulstufe der besuchten Schulart nicht erfolgreich abgeschlossen.
    § 25 Abs. 1 und 2 SchUG

    Zwei "Nicht genügend"

    Bei "Nicht genügend" in zwei Pflichtgegenständen ist der/die Schüle/rin nicht zum Aufsteigen berechtigt bzw. hat die letzte Schulstufe nicht erfolgreich abgeschlossen.
    § 20 Abs. 6 und § 25 Abs. 1 und 2 SchUG

    Gegen ein oder beide "Nicht genügend" ist eine Berufung möglich.

    Ablegen von Wiederholungsprüfungen

    Schülerinnen, die im Jahreszeugnis in zwei Pflichtgegenständen ein "Nicht genügend" haben, können zu Beginn des darauffolgenden Schuljahres in beiden Gegenständen zu einer Wiederholungsprüfung antreten:

    Werden beide Prüfungen erfolgreich abgelegt, so steht dem Aufsteigen nichts im Wege. § 23 Abs. 1 SchUG

    Fällt eine Prüfung positiv, eine negativ aus, so entscheidet die Klassenkonferenz, ob die Schülerin zum Aufsteigen berechtigt ist. § 25 Abs. 2 lit. c SchUG

    Fallen beide Wiederholungsprüfungen negativ aus, so ist die Schülerin nicht berechtigt, in die nächsthöhere Schulstufe aufzusteigen. § 25 Abs. 1 SchUG

    Ein "Nicht genügend"

    a) Schülerinnen, die im Jahreszeugnis in den Pflichtgegenständen eine positive Beurteilung haben, sind zum Aufsteigen in die nächsthöhere Schulstufe derselben Schulart berechtigt. § 25 Abs. 1 SchUG

    b) Schülerinnen, die im Jahreszeugnis in einem Pflichtgegenstand die Note "Nicht genügend" haben, sind trotzdem zum Aufsteigen berechtigt, wenn der betreffende Pflichtgegenstand nicht schon im Jahreszeugnis des vorhergegangenen Schuljahres mit "Nicht genügend" beurteilt wurde,und der betreffende Gegenstand - ausgenommen an Berufsschulen - in einer höheren Schulstufe lehrplanmäßig vorgesehen ist, und die Klassenkonferenz feststellt, dass die Schülerin aufgrund der Leistungen in den übrigen Pflichtgegenständen aller Voraussicht nach am Unterricht in der nächsthöheren Schulstufe erfolgreich teilnehmen wird. § 25 Abs. 2 SchUG (nicht in der VS)

    c) Wenn eine Schülerin mit einem "Nicht genügend" in die nächsthöhere Schulstufe aufsteigt und im folgenden Jahr im selben Gegenstand wieder ein "Nicht genügend" erhält, ist ein neuerliches Aufsteigen aufgrund eines Konferenzbeschlusses nicht mehr möglich. In diesem Fall und bei einem negativen Beschluss der Klassenkonferenz muss, um aufsteigen zu können, zu einer Wiederholungsprüfung angetreten und diese bestanden werden. § 25 Abs. 2 SchUG

    Wiederholen von Schulstufen

    SCHUG § 25 Abs. 1: Eine Schulstufe gilt auch dann als erfolgreich abgeschlossen, wenn bei Wiederholen von Schulstufen das Jahreszeugnis in einem Pflichtgegenstand die Note "Nicht genügend" enthält und dieser Pflichtgegenstand vor der Wiederholung der Schulstufe mit mindestens "Befriedigend" beurteilt wurde.

    Ablegen einer Wiederholungsprüfung

    Wer ein "Nicht genügend" im Jahreszeugnis hat, kann - unabhängig davon, ob er/sie zum Aufsteigen berechtigt ist oder nicht - zu Beginn des folgenden Schuljahres eine Wiederholungsprüfung ablegen. § 23 Abs. 1 SchUG

    siehe Wiederholungsprüfung

  • Notstandshilfe

    Notstandshilfe

    Nach Ende eines Bezuges von Arbeitslosengeld oder Karenzgeld kann unter bestimmten Voraussetzungen Notstandshilfe beantragt werden.

    Nähere Informationen finden Sie unter:

    AMS Österreich

  • Organhaftpflichtgesetz

    Organhaftpflichtgesetz - Amtshaftung

    § 1 - 5 Amtshaftungsgesetz (LehrerIn beschädigt z.B. die Brille eines Schülers)
    Der Bund, die Länder und die Gemeinden haften nach den Bestimmungen des bürgerlichen Rechts für den Schaden am Vermögen oder an der Person, den die als ihre Organe handelnden Personen in Vollziehung der Gesetze durch ein rechtswidriges Verhalten wem immer schuldhaft zugefügt haben.
    Dem Geschädigten haftet das Organ nicht. Der Schaden ist nur in Geld zu ersetzen.


    Es kann daher kein Schadenersatz von Lehrerinnen durch den Geschädigten (z.B. Eltern) verlangt werden. Schadenersatzansprüche sind daher grundsätzlich abzuwehren und an den Bund, an das Land oder an die Gemeinde zu richten.
    Ein Rückersatz von der Lehrerin kann durch den Dienstgeber grundsätzlich nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz verlangt werden.

    Organhaftpflichtgesetz (LehrerIn beschädigt z.B. den Overhead-Projektor)
    Personen, die als Organe des Bundes, eines Landes oder einer Gemeinde handeln, haften nach den Bestimmungen des bürgerlichen Rechts für den Schaden am Vermögen, den sie dem Rechtsträger, als dessen Organe sie gehandelt haben, in Vollziehung der Gesetze durch ein schuldhaftes und rechtswidriges Verhalten unmittelbar zugefügt haben. Der Schaden ist nur in Geld zu ersetzen. 
    Keine Rückersatzforderung kann bei Handlungen gestellt werden, die auf einer entschuldbaren Fehlleistung beruhen oder auf Weisung eines Vorgesetzten erfolgen. Bei leichter Fahrlässigkeit (Versehen) kann das Gericht den Ersatz mäßigen bzw. ganz erlassen.

  • Pendlerpauschale

    Pendlerpauschale

    Das Pendlerpauschale gebührt Berufstätigen, die mehr als die Hälfte ihrer Arbeitstage pendeln müssen. Es wird zwischen großem und kleinem Pendlerpauschale unterschieden.

    Aktuelle Informationen finden Sie unter:

    www.help.gv.at

  • Pensionsregelungen für Pragmatisierte

    Pensionsregelungen für pragmatisierte LehrerInnen


    Für die entsprechende Regelung ist das Geburtsdatum ausschlaggebend:

    -

    bis zum 31.12.1953 Geborene

    -

    zwischen 1.1.1954 und 31.12.1954 Geborene

    -

    ab 1.1.1955 Geborene

    FIKTIVE PENSIONSBERECHNUNGEN

    Norbert Krebs
    Tel.: 050 – 536 16195
    norbert.krebs@ktn.gv.at

  • Pflegefreistellung

    Pflegefreistellung (§59 LDG und §29f VBG)

    Das Ausmaß der Plegefreistellung beträgt
    .
    bei Kindern unter 12 Jahren die doppelte wöchentliche Unterrichtsverpflichtung
    .
    bei Kindern über 12 Jahren (und Angehörige im eigenen Haushalt) die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung,
    .
    bei herabgesetzter Jahresnorm der entsprechende aliquote Anteil.
    Das Ausmaß der Plegefreistellung beträgt
    • Pflegeurlaub gibt es nicht nur für Kinder im eigenen Haushalt, sondern auch für Kinder des Lebenspartners/der Lebenspartnerin oder einer eingetragenen Partnerschaft.
    • Pflegeurlaub kann auch beansprucht werden, wenn die eigenen Kinder nicht im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Bei einem stationären Aufenthalt in einer Heil - und Pflegeanstalt ist nun die Begleitung eines erkrankten Kindes bis zum 10. Lebensjahr möglich.
    siehe Familienhospizfreistellung
  • Pflegekarenz

    Pflegekarenz (AVAPG §14c)

    unter Entfall der Bezüge ist zu gewähren:


    Zur Pflege

    1. eines im gemeinsamen Haushalt lebenden behinderten Kindes, für das erhöhte Familienbeihilfe gewährt wird, längstens bis zur Vollendung des 40. Lebensjahres des Kindes
    2. einer oder eines nahen Angehörigen (im Sinne des § 78d Abs. 1) mit Anspruch auf Pflegegeld zumindest der Stufe 3 nach § 5 des Bundespflegegeldgesetzes
    3. einer oder eines demenziell erkrankten oder minderjährigen nahen Angehörigen (im Sinne des § 78d Abs. 1) mit Anspruch auf Pflegegeld ab der Stufe 1 nach § 5 BPGG, längstens jedoch für die Dauer von drei Monaten, welcher bei Erhöhung der Pflegegeldstufe einmalig im Ausmaß von maximal drei Monaten verlängert werden kann.


    Anrechnung: zur Hälfte für die Vorrückung und zur Gänze für die ruhegenussfähige Gesamtdienstzeit.


    Während des Karenzurlaubes wird einkommensbezogenes Pflegekarenzgeld in Höhe
    des Arbeitslosengeldes ausbezahlt. (BPGG §21c)

  • Pflegeteilzeit

    Pflegeteilzeit (AVAPG §14d)


    Neu ab 2014 ist die Inanspruchnahme einer Pflegeteilzeit.

    Zeitraum: 1 Monat bis maximal 3 Monate kann die Dienstleistung pro Monat bis zu 25 % herabgesetzt werden, wenn keine wichtigen dienstlichen Interessen entgegenstehen.

    Weitere 3 Monate nur bei Änderung der Pflegestufe möglich!

    Voraussetzungen:

    1. Zur Pflege einer oder eines nahen Angehörigen mit Anspruch auf Pflegegeld zumindest der Stufe 3 nach § 5 des Bundespflegegeldgesetzes oder nach den Landespflegegeldgesetzen.
    2. Zur Pflege einer oder eines demenziell erkrankten oder minderjährigen nahen Angehörigen (im Sinne des § 78d Abs. 1) mit Anspruch auf Pflegegeld ab der Stufe 1 nach § 5 BPGG, längstens jedoch für die Dauer von sechs Monaten Auf Antrag kann die vorzeitige Rückkehr zur ursprünglichen regelmäßigen Wochendienstzeit verfügt werden
    • bei Aufnahme in stationäre Pflege (auch Pflegeheim)
    • bei Übernahme der Pflege/Betreuung durch eine andere Person
    • bei Tod

    Bei Pflegeteilzeit wird die Geldleistung anteilig vom reduzierten Einkommen errechnet.
    Die Normierung dazu findet sich im Bundespflegegeldgesetz (auch für Beamtinnen und
    Beamte!).

  • Polizeiliches Einschreiten

    Polizeiliches Einschreiten

    Polizeiliche Ermittlungen mit SchülerInnen, sei es als Opfer, Zeugin oder Verdächtige einer Straftat, sind grundsätzlich im Einvernehmen mit der Schulleitung durchzuführen.

    Ermittlungen in Schulen sind auf jene Fälle zu beschränken, in denen Gefahr im Verzug ist, oder die Schülerin nach Unterrichtsschluss nicht mehr erreichbar ist.

    Jedes unnötige Aufsehen ist zu vermeiden und auf den Ruf der Schule Bedacht zu nehmen. Ein Einschreiten uniformierter Organe ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Die betroffenen SchülerInnen sind unter Mithilfe der zuständigen LehrerInnen während der Pausen von den Sicherheitsorganen in einem separaten Raum zu befragen.

    Inwieweit Schuldirektion und Lehrpersonen über Einzelheiten der Amtshandlung informiert werden, ist in jedem Einzelfall zu prüfen (Amtsverschwiegenheit).

    Müssen SchülerInnen über Themen des Intimbereichs befragt werden, so hat dies durch weibliche Sicherheitsorgane oder andere weibliche Vertrauenspersonen zu geschehen.

    Dauert die Einvernahme bis nach Unterrichtsschluss

    - sind die Erziehungsberechtigten zu verständigen

    - muss für den Schüler/die Schülerin ein Verkehrsmittel zur Heimfahrt verfügbar sein, oder die Rückbringung erfolgt durch einen Dienstwagen

  • Polytechnische Schule

    Polytechnische Schule

    Die einjährige Polytechnische Schule wird primär von jenen 14- bis 15-jährigen Schülerinnen als 9. Schulstufe genutzt, die unmittelbar nach der allgemeinen Schulpflicht einen Beruf erlernen wollen.

    Junge Menschen erfahren in der Polytechnischen Schule durch eine entsprechende Vielfalt an Informationen, Betriebserkundungen und betriebspraktischen Tagen in Lehrwerkstätten, Berufsschulen oder Betrieben eine gezielte Orientierung und Vorbereitung für den künftigen, noch zu wählenden Beruf.

    In Form von Fachbereichen (Wahlpflichtbereichen) wird den Schülern eine allgemeine Berufsgrundbildung angeboten:

    Fachbereich METALL Fachbereich HANDEL-BÜRO
    Fachbereich ELEKTRO Fachbereich DIENSTLEISTUNGEN
    Fachbereich BAU Fachbereich TOURISMUS
    Fachbereich HOLZ  
    Fachbereich METALL Fachbereich HANDEL-BÜRO Fachbereich ELEKTRO Fachbereich DIENSTLEISTUNGEN Fachbereich BAU Fachbereich TOURISMUS Fachbereich HOLZ

    Jeder Schüler hat einen Fachbereich aus den am Standort angebotenen zu wählen.

    Die Pflichtgegenstände Deutsch, Englisch und Mathematik werden in Leistungs- oder Interessendifferenzierung unterrichtet.

    Alle SchülerInnen der Polytechnischen Schule lernen - vor allem im Bereich der alternativen Pflichtgegenstände - den lebenspraktischen und berufsbezogenen Umgang mit dem Computer.

    Die Polytechnische Schule ist österreichweit flächendeckend organisiert und je nach den örtlichen Gegebenheiten entweder als selbstständige Schule oder in organisatorischem Zusammenhang mit einer allgemein bildenden Pflichtschule eingerichtet.
  • Pragmatisierung

    Pragmatisierung

    Pragmatisierung bedeutet Aufnahme in das öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis.

    Da es keinen Rechtsanspruch auf diese dienstrechtliche Besserstellung gibt, ist die Bereitschaft des Dienstgebers erforderlich. Dies ist in Kärnten nicht der Fall.

    Trotz des Widerstandes durch die Politik werden der Zentralausschuss und die Gewerkschaft weiter Pragmatisierungen einfordern.

    Sollte der Dienstgeber wieder Pragmatisierung durchführen, wird der betroffene Personenkreis vom Zentralausschuss rechtzeitig verständigt.
    Vorzeitige Ansuchen werden nicht berücksichtigt.

  • Projektwochen

    Projektwochen

    siehe Schulveranstaltungen
  • Prüfungsurlaub

    Prüfungsurlaub

    siehe Sonderurlaube
  • Reisekostenvergütung

    Dienstreise - Reisekostenvergütung
    Tages- und Nächtigungsgebühren
    TAGESGEBÜHRENNächtigungsgebühr
    TARIF I
    (außerhalb des Bezirkes)
    TARIF II
    (innerhalb des Bezirkes)
    Kann bis zu 600% überschritten werden, maximal 105€
    3/3 über 12-24 Std.
    2/3 über 8-12 Std.
    1/3 über
    5-8 Std.
    3/3 über
    12-24 Std.
    2/3 über 8-12 Std.
    1/3 über
    5-8 Std.
     
    26,40€
    17,60€
    8,80€
    19,80€
    13,20€
    6,60€
    15€
    Kilometergeld: Pkw 0,42€ / km, Mitfahrer 0,05€ / km

    Der Anspruch auf Reisegebühren erlischt, wenn er vom Beamten nicht innerhalb von sechs Kalendermonaten, beginnend mit dem Kalendermonat, in den das Ende der Dienstreise, der Dienstverrichtung im Dienstort, einer Reise nach §§ 15, 24, 35, 35c, 35i, 35j oder einer Übersiedlung fällt, bei seiner Dienststelle geltend gemacht wird. (siehe §36 (2) Reisekostenverordnung)

     

  • Religiöse Übungen

    Religiöse Übungen

    siehe Schulgottesdienst
  • ReligionslehrerInnen

    ReligionslehrerInnen

    Das Dienstverhältnis der ReligionslehrerInnen:

    - Kirchlich bestellte ReligionslehrerInnen haben ein Dienstverhältnis zur jeweiligen Kirche bzw. Religionsgemeinschaft. Die Entlohnung erfolgt auf der Basis von IIL-Verträgen.

    - ReligionslehrerInnen haben ein Dienstverhältnis zum Land Kärnten und können somit als Landeslehrer pragmatisiert werden. (§19 Abs.1 Privatschulgesetz)

    - ReligionslehrerInnen haben ein Dienstverhältnis zum Schulerhalter. (§19 Abs.3 Privatschulgesetz)

  • Religionsunterricht - Abmeldung

    Religionsunterricht - Abmeldung

    Da es sich beim Religionsunterricht um einen Pflichtgegenstand handelt, gelten alle Bestimmungen des SchUG über die

    - Verpflichtung zum Schulbesuch,

    - zur Beurteilung,

    - zur Aufsteigeberechtigung (z.B. Nichtbeurteilung) u. a. m.

    SchülerInnen, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können jedoch von ihren Eltern zu Beginn des Schuljahres von der Teilnahme am Religionsunterricht schriftlich abgemeldet werden; SchülerInnen über 14 Jahre können eine solche schriftliche Abmeldung selbst vornehmen.

    Die Abmeldung vom Religionsunterricht kann nur während der ersten 10 Tage des Schuljahres schriftlich bei der Schulleitung erfolgen. Die Schulleitung hat die zuständige Religionslehrerin/ den Religionslehrer unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Erfolgt der Eintritt einer Schülerin/ eines Schülers erst während des Schuljahres, so beginnt die zehntägige Frist mit dem Tag des tatsächlichen Schuleintrittes. Ein Wechsel der Schule während des Schuljahres gilt nicht als Schuleintritt.

    Dieser Grundsatz gilt für alle gesetzlich anerkannten Kirchen- und Religionsgemeinschaften. Eine direkte oder indirekte Beeinflussung der Entscheidung der SchülerInnen ist zu unterlassen.

  • Religionsunterricht - Integration

    Religionsunterricht - Integration

    Grundsätzlich gelten für den Religionsunterricht die selben gesetzlichen Regelungen wie für die übrigen Gegenstände.

    1. In Integrationsklassen sind auch in Religion zwei LehrerInnen vorgesehen.

    2. Integration in Stützlehrerklassen. Das notwendige Ausmaß für zusätzliche Stunden durch eine StützlehrerIn für die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in diesen Klassen wird von der Schulbehörde festgelegt. Der Religionsunterricht wird in solchen Klassen in der Regel ohne einen Stützlehrer auskommen. In begründeten Fällen ist auch für den Religionsunterricht ein/e StützlehrerIn vorzusehen.

    3. Besetzung der Religionsstunden.
    In Frage kommen grundsätzlich nur ReligionslehrerInnen, oder in Ausnahmefällen LehrerInnen, die mit der missio canonica ausgestattet werden können.

  • Ruhestand

    Pensionsregelungen für pragmatisierte LehrerInnen


    Für die entsprechende Regelung ist das Geburtsdatum ausschlaggebend:

    -

    bis zum 31.12.1953 Geborene

    -

    zwischen 1.1.1954 und 31.12.1954 Geborene

    -

    ab 1.1.1955 Geborene

    bis zum 31.12.1953 Geborene

    zwischen 1.1.1954 und 31.12.1954 Geborene

    ab 1.1.1955 Geborene

    FIKTIVE PENSIONSBERECHNUNGEN

    Norbert Krebs
    Tel.: 050 – 536 16195
    norbert.krebs@ktn.gv.at

  • Stunden

    Entfall von Stunden

    Die Schulleiterin / der Schulleiter hat, wenn dies aus didaktischen oder anderen wichtigen Gründen (z. B. bei Verhinderung einer Lehrerin / eines Lehrers) erforderlich ist, vorübergehende Änderungen des Stundenplanes anzuordnen (Stundentausch, Fachsupplierung, Supplierung, Entfall von Unterrichtsstunden).

    Anmerkung: Die in Klammer aufgelisteten Möglichkeiten müssen nicht unbedingt in der Reihenfolge der Auflistung zur Anwendung kommen, obwohl die Reihenfolge dennoch eine gewisse Gewichtung verdeutlichen soll. Vielmehr kann es zweckmäßig sein, den Entfall von Unterrichtsstunden anzuordnen, wenn keine Fachsupplierung oder Stundentausch möglich ist.

    Die SchülerInnen sind von jeder Änderung des Stundenplanes rechtzeitig in Kenntnis zu setzen. Wenn der Entfall von Unterrichtsstunden von der Schulleiterin / dem Schulleiter angeordnet werden muss, hat sie / er für die Beaufsichtigung der Schüler bis zum stundenplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsende zu sorgen, soweit eine Gefährdung der SchülerInnen durch ein vorzeitiges Unterrichtsende zu befürchten ist.

  • Schadenshaftung

    Schadenshaftung

    Eine verpflichtende Einhebung von Beiträgen und Gebühren, unter welchem Titel immer, ist unzulässig. Insbesondere sind so genannte Klassenkassen, Haftungsfonds, Kautionen für allfällige Schadensfälle udgl. ungesetzlich. Nach bürgerlichem Recht setzt die Schadenshaftung ein entsprechendes Verschulden (Vorsatz oder Fahrlässigkeit) voraus, wobei in der Regel die zivilrechtliche Haftung erst ab dem 14. Lebensjahr gegeben ist. Eine Haftung der Erziehungsberechtigten für das Verhalten der Schüler in der Schule wird in der Regel auszuschließen sein, da diesbezüglich eine Aufsichtspflicht der Erziehungsberechtigten nicht gegeben ist.
  • Schülerberater

    Schülerberater (§59b Abs.4)

    LehrerInnen, die mit der Funktion einer Schülerberaterin/eines Schülerberaters betraut sind, erhalten für diese zusätzliche Tätigkeit eine unter bestimmten Voraussetzungen (siehe Dienstzulage) ruhegenussfähige Dienstzulage. Die Dienstzulage gebührt für die Dauer der Verwendung an der Hauptschule:

    bis zu 4 Klassen 60 %   13 bis 15 Klassen 110 %
    5 bis 7 Klassen 75 %   16 bis 18 Klassen 120 %
    8 oder 9 Klassen 90 %   mehr als 18 Klassen 130 %
    10 bis 12 Klassen 100 %      
    bis zu 4 Klassen 60 % 13 bis 15 Klassen 110 % 5 bis 7 Klassen 75 % 16 bis 18 Klassen 120 % 8 oder 9 Klassen 90 % mehr als 18 Klassen 130 % 10 bis 12 Klassen 100 %

    Je Hauptschule darf nur ein/e Lehrer/in als Schülerberater/in verwendet werden.

    SchülerberaterInnen an Sonderschulen erhalten:

    2 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 60 %
    3 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 80 %
    4 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 100 %
    5 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 115 %
    6 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 130 %
    7 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 145 %
    mehr als 7 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 160 %
    2 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 60 % 3 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 80 % 4 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 100 % 5 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 115 % 6 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 130 % 7 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 145 % mehr als 7 Klassen der 5. - 9.Schulstufe 160 %

    SchülerberaterInnen an Polytechnischen Schulen erhalten:

    1-2 Klassen 40 %   13-14 Klassen 160 %
    3-4 Klassen 60 %   15-16 Klassen 180 %
    5-6 Klassen 80 %   17-18 Klassen 200 %
    7-8 Klassen 100 %   19-20 Klassen 220 %
    9-10 Klassen 120 %   mehr als 20 Klassen 240 %
    11-12 Klassen 140%      
    1-2 Klassen 40 % 13-14 Klassen 160 % 3-4 Klassen 60 % 15-16 Klassen 180 % 5-6 Klassen 80 % 17-18 Klassen 200 % 7-8 Klassen 100 % 19-20 Klassen 220 % 9-10 Klassen 120 % mehr als 20 Klassen 240 % 11-12 Klassen 140%

    Die Beträge finden sie unter Dienstzulagen für Schülerberater

  • Schülerunfallversicherung

    Schülerunfallversicherung

    Alle Schülerinnen Österreichs sind in die gesetzliche Unfallversicherung einbezogen. Folgende Unfälle fallen unter den Versicherungsschutz:

    - Unfälle im Rahmen des Unterrichtsbetriebs, Unfälle im Rahmen von Schulveranstaltungen,

    - Unfälle bei der Teilnahme an schulbezogenen Veranstaltungen,

    - Unfälle auf dem Weg zur oder von der Schule,

    - Unfälle im Zusammenhang mit der Tätigkeit im Rahmen der Schülermitverwaltung bzw. des Schulgemeinschaftsausschusses.

    Unfallmeldung:

    Die Schule hat innerhalb von 5 Tagen die Unfallmeldung bei der AUVA zu erstatten. Der Vordruck kann auch von den Schülern oder Erziehungsberechtigten ausgefüllt werden, jedoch ist in diesem Fall jedenfalls die Unterfertigung der Schule erforderlich.

    Wichtig: Die Unfallheilbehandlung wird nur in den Krankenhäusern der AUVA kostenlos gewährt. Beim Abtransport ist darauf hinzuweisen, dass es sich um einen "Schülerarbeitsunfall" handelt und daher der Transport in das nächstgelegene Vertragskrankenhaus der AUVA erfolgen soll. Ist dies nicht möglich, so tritt bei Bestehen einer gesetzlichen Krankenversicherung die Leistungspflicht des jeweils zuständigen Krankenversicherungsträgers ein. Die Kosten für den Heimtransport werden nur dann von der AUVA getragen, wenn die Überführung im Hinblick auf eine weitere stationäre Behandlung vom behandelnden Arzt angeordnet wird.
  • Schularbeiten

    Schularbeiten (§7 LBVO)

    1. Die Lehrstoffgebiete für Schularbeiten sind grundsätzlich mindestens eine Woche vorher den SchülerInnen bekannt zu geben. Für Schularbeiten in Deutsch und Lebender Fremdsprache gilt dies nur, wenn besondere Arbeitsformen und Stoffkenntnisse dies erforderlich machen.

    2. Schularbeitentermine sind für das 1. Semester bis spätestens 4 Wochen, für das 2. Semester bis spätestens 2 Wochen nach Beginn des jeweiligen Semesters nachweislich den Schülerinnen bekannt zu geben.

    3. Schularbeiten dürfen nicht durchgeführt werden:

    • nach mindestens drei aufeinander folgenden schulfreien Tagen oder nach einer mehrtägigen Schulveranstaltung,
    • wenn in einer Woche bereits 2 Schularbeiten durchgeführt wurden (Ausnahme in besonders begründeten Fällen mit Genehmigung der Schulleiterin / des Schulleiters),
    • ab der 5. Schulstunde.

    4. Schularbeiten sind den Schülern innerhalb einer Woche korrigiert und beurteilt zurückzugeben; Fristerstreckung um höchstens eine Woche durch die Schulleitung ist möglich.

    5. Schularbeiten sind nach dem Ende des Schuljahres ein Jahr an der Schule aufzubewahren.

    6. Ab der 4. Schulstufe sind vier bis sechs Schularbeiten vorgesehen. Es ist jedoch sicher zu stellen, dass bei einer Reduzierung der Anzahl der Schularbeiten im 2. Halbjahr jedenfalls zwei Schularbeiten vorzusehen sind.

  • Schularzt

    Schularzt

    Laut § 66 SchUG hat die Schulärztin/der Schularzt die Aufgabe, die LehrerInnen in gesundheitlichen Fragen der SchülerInnen, soweit sie den Unterricht und den Schulbesuch betreffen, zu beraten und die hierfür erforderlichen Untersuchungen durchzuführen.

    Weitere Aufgaben der Schulärztin sind:

    • Untersuchungen vor Schulveranstaltungen wie z.B. mehrtägige Schulveranstaltungen
    • Gutachten zu SPF-Bescheiden und zur Schulreife erstellen
    • Einzeluntersuchungen auf Wunsch einer LehrerIn, der Eltern der Schüler (z.B. im Zusammenhang mit einem Ansuchen um Befreiung von der Teilnahme an bestimmten Unterrichtsgegenständen),
    • Beratung in Gesundheitsfragen
    • Gesundheitserziehliche Vorträge (bei Konferenzen, Elternabenden,...)
    • Schulhygiene: Sauberkeit, Schulmöbelgrößen u.a.m.
  • Schulautonome Tage

    Schulautonome Tage

    In jedem Unterrichtsjahr können vom Schulforum gem. § 63 a SchUG bzw. vom Schulgemeinschaftsausschuss gem. § 64 SchUG bis zu fünf Schultage aus Anlässen des schulischen oder sonstigen öffentlichen Lebens schulfrei erklärt werden; es sind die Lehrer und Erziehungsberechtigten anzuhören, soweit sie nicht Mitglieder des Schulforums bzw. Schulgemeinschaftsausschusses sind. Ferner kann der Bezirksschulrat in besonderen Fällen des schulischen oder sonstigen öffentlichen Lebens einen weiteren Tag durch Verordnung schulfrei erklären.

    "Schulfrei" bedeutet, dass an den betreffenden Tagen keine Unterrichtsveranstaltungen stattfinden und daher für die Schüler keine Verpflichtung (und natürlich auch keine Möglichkeit) zum Schulbesuch besteht.

    Diesbezüglich weist § 56 Abs.2 LDG 1984 darauf hin, dass an den sonstigen schulfreien Tagen (um solche handelt es sich bei den sogenannten schulautonom freien Tagen) keine Verpflichtung zur Dienstleistung besteht, wenn nicht besondere dienstliche Verhältnisse entgegenstehen.

  • Schulbesuch - Höchstdauer

    Schulbesuch, Höchstdauer (§32, 2a SchUG)

    Der Besuch einer allgemeinen Pflichtschule ist längstens bis zum Ende des auf das 9. Schuljahr folgende Unterrichtsjahr möglich.

    Ausnahmen:

    SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf können mit Zustimmung des Schulerhalters und der Schulbehörde 1. Instanz maximal 12 Jahre eine Sonderschule besuchen.

    SchülerInnen, die während der Schulpflicht oder nach Weiterbesuch der Schule in einem freiwilligen 10. Schuljahr (§ 19, Abs. 1 des Pflichtschulgesetzes 1985) die 4. Klasse der HS oder die Polytechnische Schule nicht erfolgreich abgeschlossen haben, dürfen in einem freiwilligen 10. bzw. 11. Schuljahr die HS oder PTS mit Zustimmung des Schulerhalters und mit Bewilligung der Schulbehörde 1. Instanz besuchen, sofern sie zu Beginn des betreffenden Schuljahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
  • Schulbezogene Veranstaltungen

    Schulbezogene Veranstaltungen (§13a SchUG)

    Veranstaltungen, die nicht Schulveranstaltungen im Sinne des § 13 SchUG sind, können durch die Schulbehörde, das Klassenforum, das Schulforum und den Schulgemeinschaftsausschuss zu schulbezogenen Veranstaltungen erklärt werden.

    Voraussetzungen:

    • baut auf dem lehrplanmäßigen Unterricht auf,
    • erfüllt die Aufgabe der österreichischen Schule,
    • gefährdet die Schülerinnen weder in sittlicher noch körperlicher Hinsicht,
    • es entfallen keine Unterrichtsstunden,
    • die erforderlichen Lehrerinnen erklären sich dazu bereit - Freiwilligkeit,
    • die Finanzierung ist sichergestellt,
    • eventuelle Zustimmung z.B. Schulerhalter ist eingeholt.

    Eine rechtliche Gleichstellung für teilnehmende Lehrerinnen mit den übrigen Schulveranstaltungen ist gegeben.

    - Kein Fahrtkostenersatz, keine Pauschvergütung bzw. anderer Kostenersatz

    siehe Amtshaftung, Organhaftpflichtgesetz, Aufsichtspflicht, Schulpartnerschaft
  • Schulgeld

    Schulgeld

    Im österreichischen Schulrecht ist der Grundsatz der Schulgeldfreiheit verankert. Gemäß § 5 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes ist nicht nur der Besuch der öffentlichen Pflichtschulen, sondern auch der Besuch der sonstigen unter das Schulorganisationsgesetz fallenden öffentlichen Schulen unentgeltlich.
  • Schulgemeinschaftsausschuss

    Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) - § 64 SchUG

    In der Polytechnischen Schule ist zur Förderung und Festigung der Schulgemeinschaft ein Schulgemeinschaftsausschuss zu bilden (§ 64 SchUG).

    Dem Schulgemeinschaftsausschuss obliegen die Entscheidung über

    • Fragen und Planung von mehrtägigen Schulveranstaltungen, soweit sie die von den Schülern zu tragenden Kosten betreffen,
    • die Erklärung einer Veranstaltung zu einer schulbezogenen Veranstaltung,
    • die Durchführung (einschließlich der Terminfestlegung) von Elternsprechtagen,
    • die Hausordnung gemäß § 44, Abs.1 SchUG,
    • die Bewilligung zur Durchführung von Sammlungen,
    • die Durchführung von Veranstaltungen betreffend der Schulbahnberatung und Schulgesundheitspflege, sowie Vorhaben, die der Mitgestaltung des Schullebens dienen,
    • Schulautonome Schulzeitregelungen,
    • Schulautonome Reihungskriterien,
    • Erstellung von Richtlinien über die Wiederverwendung von Schulbüchern
    • schuleigene Verhaltensvereinbarungen für Schüler, Lehrer und Erziehungsberechtigte als Schulgemeinschaft und Maßnahmen zur Förderung der Schulqualität

    Die Beratung insbesondere über:

    • wichtige Fragen des Unterrichts und der Erziehung,
    • Fragen der Planung von Schulveranstaltungen (insbesondere von Wandertagen),
    • die Wahl von Unterrichtsmitteln,
    • die Verwendung der von der Schule zur Verwaltung übertragenen Budgetmittel,
    • Baumaßnahmen im Bereich der Schule.

    Dem Schulgemeinschaftsausschuss gehören die Schulleiterin /die Schulleitung und je drei Vertreter der LehrerInnen, SchülerInnen und Erziehungsberechtigten an.

    - Die LehrerInnenvertreter und deren Stellvertreter werden aus dem Kreis der an der Schule tätigen LehrerInnen innerhalb der ersten drei Monate eines jeden Schuljahres für die Zeit bis zur nächsten Wahl gewählt. Die Schulkonferenz kann eine zweijährige Funktionsperiode beschließen.

    - Die Schülervertreter sind die Schulsprecher und zwei weitere Schülervertreter, die aus dem Kreis der Schülervertreter (Klassensprecher) innerhalb der ersten drei Monate eines jeden Schuljahres für die Zeit bis zur nächsten Wahl gewählt werden.

    - Die Vertreter der Erziehungsberechtigten sind von den Erziehungsberechtigten der Schüler der betreffenden Schule innerhalb der ersten drei Monate eines jeden Schuljahres für die Zeit bis zur nächsten Wahl zu wählen. Gleichzeitig mit der Wahl der Vertreter der Erziehungsberechtigten sind drei Stellvertreter zu wählen. Besteht für die Schule ein Elternverein im Sinne des § 63 SchUG, so sind die Vertreter von diesem zu entsenden.

    Geschäftsführung des SGA

    - Die Schulleiterin / der Schulleiter hat den SGA einzuberufen, wenn eine Entscheidung oder Beratung nach den Mitwirkungsrechten notwendig ist. Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen. Die Tagesordnung ist gleichzeitig zu übermitteln. Wenn ein Drittel der Mitglieder eine SGA-Sitzung unter Angabe eines Beratungspunktes beantragt, beträgt die Einberufungsfrist eine Woche.

    - Den Vorsitz führt die Schulleiterin / der Schulleiter. Jedem Mitglied des SGA kommt eine beschließende Stimme zu. Der SGA ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder mit beschließender Stimme der im Ausschuss vertretenen Gruppen anwesend sind (§ 64, Abs. 11 SchUG).

    - Ist die Beschlussfähigkeit nicht gegeben, ist eine neuerliche Sitzung einzuberufen. Der SGA ist dann beschlussfähig, sofern die Einladung ordungsgemäß ergangen ist und seit dem vorgesehenen Beginn eine halbe Stunde vergangen ist und zumindest je ein Mitglied der im Ausschuss vertretenen Gruppen anwesend ist.

    - Stimmenthaltung oder Stimmübertragung ist unzulässig. Im Falle von Stimmengleichheit entscheidet die Schulleiterin / der Schulleiter - in Fällen des § 64, Abs. 2 Z 1 SCHUG (Beschlüsse); in Fällen des § 64, Abs. 2 Z 2 SCHUG gilt der Antrag als abgelehnt.

    - Hält die Schulleiterin / der Schulleiter einen Beschluss für rechtswidrig, so ist dieser auszusetzen und die Weisung der Schulbehörde erster Instanz einzuholen. Jährlich haben zumindest zwei Sitzungen stattzufinden.

    - Über die SGA-Sitzungen ist ein Protokoll zu führen.

  • Schulgottesdienst

    Schulgottesdienst (§ 2a RelUG)

    1. Schülergottesdienste zu Beginn und am Ende des Schuljahres.

    Die Zeiten für die Schülergottesdienste werden einvernehmlich zwischen der Schulleiterin und der Religionslehrerin sowie dem zuständigen Seelsorger festgelegt. Da die Schülerinnen den Gottesdienst oft nach Schulstufen getrennt feiern, kann der Schülergottesdienst zu Beginn des Schuljahres unter Umständen erst in den ersten Schulwochen gefeiert werden.

    2. Sakramentempfang

    a) für Eucharistiefeiern bzw. Einkehrtage 2 unterrichtsfreie Tage pro Klasse und Schuljahr

    b) für Beichte und Bußfeier bis zu 6 Stunden pro Klasse und Schuljahr; diese kann in der Kirche oder in der Schule abgehalten werden und außerdem der Erstbeichttag.

    Die Zeiten für den Sakramentempfang und die Schülergottesdienste werden einvernehmlich zwischen Schulleitung und ReligionslehrerInnen sowie dem zuständigen Seelsorger festgelegt und sind nicht mit dem Elternsprechtag zu verbinden.

    3. Anlässlich der Volksmission, die in der Regel alle 10 Jahre stattfindet, ist den Schülerinnenn, die Erlaubnis zum Fernbleiben vom Unterricht bis zu 6 Stunden zu erteilen, soweit die betreffenden Tage nicht unter Punkt 2. fallen.

    4. Der Tag der bischöflichen Visitation ist unterrichtsfrei.

    5. Ein "wichtiger Grund" im Sinne des § 45 Abs. 4 des SchUG bzw. ein "begründeter Anlass" im Sinne des § 9 Abs. 6 des Schulpflichtgesetzes für die Erteilung der Erlaubnis zum Fernbleiben ist die Teilnahme von Schülern an Werktagsmessen, Anbetungstagen, Bittprozessionen sowie der Ministrantendienst aus besonderen Anlässen (Hochzeiten, Beerdigungen u.ä.) während der Unterrichtszeit.

    Für die Schüler, die anderen gesetzlich anerkannten Kirchen- oder Religionsgesellschaften angehören, ist eine Erlaubnis zum Fernbleiben in gleichem Umfang zu erteilen.

    Aufsichtsführung

    Religiöse Übungen und Veranstaltungen sind keine Schulveranstaltungen oder schulbezogene Veranstaltungen. Die Aufsichtsführung liegt nicht im schulischen Bereich, jedoch ist den LehrerInnen (besonders den ReligionslehrerInnen, auch wenn sie an mehreren Schulen unterrichten) die Teilnahme an religiösen Übungen zu ermöglichen. Die Aufsichtsführung unterliegt primär den ReligionslehrerInnen, LehrerInnen ist die Teilnahme freigestellt. Unfälle bei oder auf dem Weg zu religiösen Übungen und Veranstaltungen gelten als Dienstunfälle.
  • Schuljahr

    Schuljahr

    Das Schuljahr beginnt am 2. Montag im September und dauert bis zum Beginn des nächsten Schuljahres. Das Schuljahr besteht aus dem Unterrichtsjahr und den Hauptferien. Das Unterrichtsjahr beginnt mit dem Schuljahr und endet mit dem Beginn der Hauptferien. Es besteht aus 2 Semestern.

    Die Hauptferien beginnen an dem Samstag, der frühestens am 5. Juli und spätestens am 11. Juli liegt; sie enden mit dem Beginn des nächsten Schuljahres. Das erste Semester beginnt mit dem Schuljahr und endet mit den Semesterferien. Die Semesterferien beginnen am zweiten Montag im Februar und dauern eine Woche. Das zweite Semester beginnt mit dem Montag nach den Semesterferien und endet mit dem Beginn der Hauptferien.

  • Schulpartnerschaft

    Schulpartnerschaft (§63a)

    An Volksschulen, Hauptschulen und Sonderschulen sind für jede Klasse ein Klassenforum und für jede Schule ein Schulforum einzurichten.In der Polytechnischen Schule wird ein Schulgemeinschaftsausschuss eingerichtet.

    Teilnehmer - Klassenforum

    • Klassenlehrer/in bzw. Klassenvorstand,
    • alle Erziehungsberechtigten der Schüler/innen,
    • sonstige Lehrer/innen mit beratender Stimme.

    Teilnehmer -Schulforum

    • Schulleiter/in,
    • alle Klassenlehrer/innen bzw. Klassenvorstände,
    • der/die gewählte Elternvertreter/in je Klasse
    • andere Lehrer/innen, Schülerberate/rinnen, Schulärzt/innen können eingeladen werden, haben aber nur beratende Stimme.

    Zuständigkeit im Klassen- und Schulforum:

    siehe Schulgemeinschaftsausschuss

    Angelegenheiten, die nur eine Klasse betreffen, werden im Klassenforum, Angelegenheiten, die mehrere Klassen oder die ganze Schule betreffen, im Schulforum beraten und beschlossen.

    Einberufung des Klassen- und Schulforums:

    Klassenforum

    • durch den/die Klassenlehrer/in bzw. den Klassenvorstand
    • innerhalb der ersten 8 Schulwochen, weiters
    • bei Teilung oder Zusammenlegung der Klasse (innerhalb von 6 Wochen),
    • sofern eine Entscheidung gem. § 63, Abs. 2 Z. 1 nötig oder eine Beratung §63, Abs. 2 Z. 2 zweckmäßig erscheint,
    • auf Verlangen der Klassenelternvertreter/in im Einvernehmen mit dem/der Klassenlehrer/in bzw. dem Klassenvorstand oder
    • auf Verlangen eines Drittels der Erziehungsberechtigten mit entsprechendem Antrag.

    Schulforum

    • durch den/die Schulleiter/in
    • innerhalb der ersten 9 Schulwochen, weiters
    • sofern eine besondere Entscheidung nötig oder eine Beratung zweckmäßig erscheint,
    • auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder unter gleichzeitiger Einbringung eines Antrags auf Behandlung einer bestimmten Angelegenheit.

    Einladung:

    - spätestens zwei Wochen vor der Sitzung unter Übermittlung der Tagesordnung (bei Einberufung auf Verlangen: eine Woche vor der Sitzung).

    Vorsitz:

    - im Klassenforum: Klassenlehrer/in bzw. Klassenvorstand (bei Anwesenheit des/der Schulleiter/in kann auch diese/r den Vorsitz führen),

    - im Schulforum: Schulleiter/in.

    Die Wahl der Elternvertreter:

    In der ersten Sitzung des Schuljahres ist ein/e Klassenelternvertreter/in und deren Stellvertreter/in (kein Stimmrecht der Klassenlehrerin)

    • für die Vorschulstufe
    • für die 1. Klasse der Volks-, Haupt- oder Sonderschule,
    • sonst bei Bedarf (z.B. Rücktritt des/der Klassenelternvertreter/in durch Ausscheiden ihres Kindes aus der Klasse, bei Zusammenlegung bzw. Teilung von Klassen) zu wählen.

    Die Beschlussfähigkeit ist gegeben:

    im Klassenforum

    • bei Anwesenheit des/der Klassenlehrer7in und eines Drittels der Erziehungsberechtigten,
    • wenn die Einladung ordnungsgemäß zugestellt wurde und nach einer halbstündigen Wartezeit zumindest der/die Klassenlehrerin bzw. der Klassenvorstand oder der/die Schulleiter/in und mindestens ein Erziehungsberechtigter anwesend sind.

    im Schulforum

    • bei Anwesenheit von mehr als der Hälfte der Mitglieder,
    • wenn nach neuerlicher, ordnungsgemäßer Einladung und nach einer halbstündigen Wartezeit zumindest eine Klassenlehrerin bzw. ein Klassenvorstand oder der/die Schulleiter/in und ein Klassenelternvertreter anwesend sind.

    Abstimmung:

    Im Klassenforum haben

    • eine Stimme die Klassenlehrerin bzw. der Klassenvorstand und
    • eine Stimme je ein Erziehungsberechtigter jeder Schülerin dieser Klasse.Für einen Beschluss ist die unbedingte Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

    Bei Stimmengleichheit entscheidet in Fällen des

    • § 63a, Abs. 2 Z. 1 SchUG (Entscheidungen) die Stimme der Klassenlehrerin bzw. des Klassenvorstandes, bei
    • § 63a, Abs. 2 Z. 2 SchUG (Beratung) gilt der Antrag als abgelehnt.

    Entspricht die Stimme der Klassenlehrerin bzw. des Klassenvorstandes nicht der Mehrheit, ist der Beschluss auszusetzen. Die Zuständigkeit liegt nun beim Schulforum.

    Im Schulforum

    • haben je eine Stimme die Klassenlehrerin bzw. der Klassenvorstand und die gewählten Elternvertreter (ist ein Erziehungsberechtigter mehrfacher Klassenelternvertreter, so kann er im Schulforum nur für eine Klasse diese Funktion ausüben; für die anderen Klassen gilt er als entschuldigt).
    • Unzulässig ist Stimmenthaltung und Stimmübertragung.

    Für einen Beschluss ist die unbedingte Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

    Bei Stimmengleichheit entscheidet in den Fällen

    • § 63a, Abs. 2 Z. 1 SchUG (Entscheidungen) der/die Schulleiter/in, bei
    • § 63a, Abs. 2 Z. 2 SchUG (Beratung) gilt der Antrag als abgelehnt.
    • In Fällen des § 63a, Abs. 2 lit. h bis j (Autonomie) müssen für einen Beschluss jeweils mindestens 2/3 der beiden Gruppen anwesend sein und eine 2/3 Mehrheit muss in jeweils beiden Gruppen in gleicher Weise stimmen.

    Einsetzen von Ausschüssen

    Das Schulforum kann an seiner Stelle einen Ausschuss einsetzen.

    • Mitglieder: je Schulstufe ein Lehrer- und ein Klassenelternvertreterin,
    • Vorsitz: Schulleiter/in,
    • Die Durchführung von Beschlüssen.

    Über sämtliche Sitzungen sind schriftliche Aufzeichnungen zu führen und 5 Jahre in der Direktion aufzubewahren.

    Der/Die Schulleiter/in hat für die Durchführung der Beschlüsse in Fällen des § 63a, Abs. 2 Z. 1 SchUG zu sorgen. Hält sie einen Beschluss für rechtswidrig, so ist dieser auszusetzen und die Weisung der Schulbehörde erster Instanz einzuholen.Beschlüsse in Fällen des § 63a, Abs. 2, Z.2 SchUG , die nicht an den/die Schulleiter/in gerichtet sind, hat sie an die zuständigen Stellen weiterzuleiten.

    Vorschlag für das 1. Klassenforum

    1. Eröffnung und Begrüßung
    2. Wahl des Wahlvorsitzenden
      Vorsitz: Klassenlehrer/in bzw. Klassenvorstand
      gewählt wird offen durch Handheben
      gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen erreicht (bei Stimmengleichheit - Losentscheid)
      besteht ein Elternverein an der Schule, so kann dieser einen Wahlvorsitzenden entsenden.
    3. Wahl der Klassenelternvertreter/in / Stellvertreter/in,
      Die Wahl erfolgt durch persönliche und geheime Stimmabgabe,
      Auf Antrag ist offen durch Handheben abzustimmen, sofern kein anwesender Wähler dagegen ist,
      Eine Stimme für jeweils einen Erziehungsberechtigten eines Schülers,
      Bei geheimer Wahl sind gleiche Stimmzettel zur Verfügung zu stellen,
      Im Falle offener Abstimmung ist über jeden Wahlvorschlag gesondert abzustimmen,
      Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen erzielt (Stimmengleichheit - Losentscheid),
      Das Wahlergebnis ist in der Schule anzuschlagen,
      Die Wahlakten sind von der Klassenlehrerin bzw. dem Klassenvorstand unter Verschluss bis zur nächsten Wahl aufzubewahren und dann zu vernichten.
    4. Entscheidungen und Beratungen.
    5. Allfälliges

    Neue Aufgabenbereiche der schulpartnerschaftlichen Gremien:

    • Ganztägige Schulformen: Vor der Festlegung einer Schule als ganztägig ist das Schulforum zu hören.
    • Schulversuche dürfen an einer Schule nur eingerichtet werden, wenn die Erziehungsberechtigten von mindestens zwei Drittel der Schüler/innen und mindestens zwei Drittel der Lehrer/innen der betreffenden Schule dem Schulversuch zustimmen. Sinngemäß gilt diese Regelung auch für einzelne Klassen.
    • Schulzeitgesetz
    Das Klassen- oder Schulforum bzw. der Schulgemeinschaftsausschuss kann auf Grund regionaler Erfordernisse den Samstag für die gesamte Schule, eine einzelne Schulstufe oder einzelne Klassen schulfrei erklären.
  • Schulpflicht

    Schulpflicht (§24 SchPflG)

    Die Eltern (Erziehungsberechtigten) sind verpflichtet für den regelmäßigen Schulbesuch zu sorgen. Minderjährige Schulpflichtige treten, sofern sie das 14. Lebensjahr vollendet haben, hinsichtlich dieser Pflichten neben die Eltern.

    Die Eltern (Erziehungsberechtigten) sind weiters nach Maßgabe ihrer Leistungsfähigkeit verpflichtet, das Kind in gehöriger Weise mit den notwendigen Schulbüchern, Lern- und Arbeitsmitteln auszustatten.

    Die Nichterfüllung dieser Pflicht ist von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu € 220.-, bei Uneinbringlichkeit mit Ersatzfreiheitsstrafe bis zu zwei Wochen zu bestrafen.

  • Schulpflicht - allgemein

    Schulpflicht, allgemeine

    Die allgemeine Schulpflicht beginnt mit dem auf die Vollendung des 6. Lebensjahres folgenden 1. September.

    Demnach sind alle Kinder schulpflichtig, die zwischen dem 1. September und dem 31. Dezember des Vorjahres bzw. zwischen dem 1. Jänner und dem 31. August des laufenden Jahres das 6. Lebensjahr vollendet haben.

    Die allgemeine Schulpflicht dauert 9 Jahre. Das letzte Schuljahr der allgemeinen Schulpflicht endet für die betreffenden Schüler mit dem Ende des letzten Unterrichtsjahres. Die Schulpflicht kann auch durch die Teilnahme an einem gleichwertigem Unterricht anstelle eines Schulbesuchs erfüllt werden (häuslicher Unterricht, Privatschule)

  • Schulveranstaltungen

    Schulveranstaltungen

    Schulveranstaltungen sind schulautonom vorzubereiten und durchzuführen und dienen der Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts und sind im Sinne des Gesetzes daher kein Unterricht !

    Schulveranstaltungen sind:

    • Veranstaltungen bis zu einem Tag (Lehrausgang, Exkursion, Wandertag, Sporttag, Berufspraktischer Tag)
    • mehrtägige Schulveranstaltungen (Wandertage, Berufspraktische Tage und Wochen, Sportwochen, Projektwochen)

    Veranstaltungen bis zu einem Tag - Durchführung im Höchstausmaß:

    Schulstufe/Schulart
    Ausmaß bis 5 Stunden
    mehr als 5 Stunden
    Vorschulstufe
    Bedachtnahme auf Unterricht und Lehrplan
    ------------
    1. Schulstufe
    Bedachtnahme auf Unterricht und Lehrplan
    ------------
    2. Schulstufe
    Bedachtnahme auf Unterricht und Lehrplan
    ------------
    3. Schulstufe
    je Schulstufe 13
    1
    4. Schulstufe
    je Schulstufe 13
    1
    5. Schulstufe bis
    8. Schulstufe
    je Schulstufe 9
    je Schulstufe 2
    Polytechnische Schule
    10
    4

    In der 3. und 4. Schulstufe kann eine Schulveranstaltung länger als 5 Stunden dauern, wenn regionale Gründe und Aufgabenstellungen der Veranstaltung es erfordern.

    Mehrtägige Schulveranstaltungen - Durchführung im Höchstausmaß

    Schulstufe/Schulart
    Ausmaß in Tagen
    Vorschulstufe
    ------------
    1. und 2. Schulstufe
    ------------
    3. und 4. Schulstufe
    insgesamt 7

    5. bis 8. Schulstufe

    in Schwerpunktschulen (ME, LÜ)

    insgesamt 28

    35 (davon 7 Tage Schwerpunktbezug)

    Polytechnische Schule
    12

     

    An Schulen unter besonderer Berücksichtigung der musischen oder der sportlichen Ausbildung insgesamt 35, davon mindestens 7 Tage mit Schwerpunktbezug.

    Achtung: 5. bis 9. Schulstufe, mindestens eine der mehrtägigen Schulveranstaltungen muss bewegungsorientiert durchgeführt werden. Ziel, Inhalt und Dauer von Veranstaltungen bis zu einem Tag sind von der Schulleiterin oder der von ihr bestimmten Lehrerin festzulegen. Beschluss im Klassenforum, Schulforum, SGA.

    Richtlinien für die Durchführung:

    Rechtzeitige Information der Erziehungsberechtigten (Dauer, finanzielle Erfordernisse etc.)

    • Gewährleistung der Sicherheit der Schüler
    • Rechtsvorschriften beachten - z. B. Jugendschutz, Verkehrsvorschriften etc.

    Ziel, Inhalt und Dauer von mehrtägigen Schulveranstaltungen -

    • Entscheidung trifft Klassen- oder Schulforum, SGA.
    • Teilnahme von mindestens 70% der Schüler einer Klasse (sinngemäß für Schülergruppen). Wenn die gerechtfertigte Nichtteilnahme von Schülern die Durchführung der Veranstaltung verhindern würde und kein Mehraufwand entsteht, kann mit Bewilligung der Schulbehörde erster Instanz die Prozentzahl unterschritten werden.

    Richtlinien für die Durchführung:

    • Rechtzeitige Information der Erziehungsberechtigten (Dauer, Ausrüstungsgegenstände, finanzielle Erfordernisse etc.)
    • Unterkünfte müssen geeignete Aufenthaltsräume, sanitäre Anlagen und nach Geschlechtern getrennte Schlafmöglichkeiten haben. Bei Gemeinschaftsunterkünften muss die Aufsichtsführung durch Lehrer gewährleistet sein. Auf die Sicherheit der Schüler ist besonders zu achten.

    siehe Gesetzes ABC - Ausschluss eines Schülers von einer Veranstaltung

    Bei Veranstaltungen bis zu einem Tag

    Treffpunkt bzw. Entlassung von Schülerinnen:

    • VS, ASO (1. - 5. Schulstufe): Treffpunkt = Schule, Entlassung = Schule (ausgenommen Einzelansuchen von Erziehungsberechtigten).
    • HS, PTS, ASO (Oberstufe): Treffpunkt = Schule, Entlassung = Schule. Oder: Schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten über einen anderen Entlassungsort.
    • PTS: Im Bedarfsfall anderer Treffpunkt als Schule.

    Bei mehrtägigen Schulveranstaltungen

    • keine Übermittlung von Organisationsplänen, Information der Schulaufsicht
    • Bei der Planung von Schulveranstaltungen ist auf die Sicherheit und die körperliche Leistungsfähigkeit der Schülerinnen Bedacht zu nehmen. Die Leistung Erster Hilfe muss gewährleistet sein.
    • Manche Sportarten haben ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. In diesem Zusammenhang weisen wir auf die Empfehlung des Ministeriums zur Durchführung von leibeserziehlichen Schulveranstaltungen hin!

    (Rundschreiben Nr. 7/1999 - GZ. 36.377/8 - V/9/99 - Richtlinien für die Durchführung von leibeserziehlichen Schulveranstaltungen)

    Kostenbeiträge

    Kostenbeiträge nur für Fahrt, Aufstiegshilfen, Nächtigung, Verpflegung, Eintritte, Kurse, Vorträge, Arbeitsmaterialien, Entlehnungen, Versicherungen, Kosten im Zusammenhang mit einer Erkrankung. Die Höhe der Kosten ist den Erziehungsberechtigten (ebenso Unterstützungsmöglichkeiten) rechtzeitig bekannt zu geben. Über die zu tragenden Kosten für mehrtägige Schulveranstaltungen entscheidet das Klassen- oder Schulforum bzw. der SGA. Vereinbarungen z. B. mit Beherbergungsbetrieben oder Transportunternehmen sollten Regelungen für den Rücktrittsfall enthalten.

    Begleitpersonen bzw. Leiterinnen von Veranstaltungen

    Die Schulleiterin hat eine fachlich geeignete Lehrerin der betreffenden Schule mit der Leitung zu beauftragen. Der Leiterin obliegen die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Veranstaltung, ihre Koordination im Rahmen der Schule und die Kontakte mit außerschulischen Stellen. Die Schulleiterin hat neben der Leiterin der Veranstaltung in Absprache mit dieser anstaltseigene, geeignete Lehrerinnen oder andere geeignete Personen als Begleitpersonen festzulegen.

    Siehe Gesetzes ABC - Aufsichtserlass

    Richtlinien für mehrtägige Veranstaltungen bis zur 4. Schulstufe und für ein- und mehrtägige Veranstaltungen ab der 5. Schulstufe:

    Schulveranstaltungen bis zu einem Tag
    1 Leiter + 1 Begleitperson (ab 15 Schüler)
    Mehrtägige Schulveranstaltungen
    sportliche Inhalte Projektesprachliche Inhalte
    bis 11 Schüler = 1 Leiterbis 16 Schüler = 1 Leiterbis 22 Schüler = 1 Leiter
    12 -27 = 1 L + 1 BP17 - 38 = 1 L + 1 BP23 - 49 = 1 L + 1 BP
    28 - 43 = 1 L + 2 BP39 - 60 = 1 L + 2 BP50 - 76 = 1 L + 2 BP
    44 - 59 = 1 L + 3 BP61 - 82 = 1 L + 3 BP77 - 103 = 1 L + 3 BP
    60 - 75 = 1 L + 4 BP83 - 104 = 1 L + 4 BP104 - 130 = 1 L + 4 BP

    Schulveranstaltungen bis zu einem Tag Mehrtägige Schulveranstaltungen sportliche Inhalte Projekte sprachliche Inhalte

    Bei Veranstaltungen bis zu einem Tag kann die Schulleiterin abweichende Festlegungen treffen.Bei mehrtägigen Veranstaltungen kann das Klassen- bzw. Schulforum bzw. der SGA abweichende Festlegungen treffen. Die Grundsätze der Sparsamkeit, der Wirtschaftlichkeit und der Zweckmäßigkeit sind zu beachten.

    Eine Abweichung von den vorgegebenen Bandbreiten kann nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen, z. B. Integrationsklassen, Förderklassen und Kleinklassen an SES, Auslandsaufenthalte, Einzelintegrationskinder mit schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen, verhaltensauffällige Kinder, die sonderpädagogisch betreut werden.

    Abgeltung von Schulveranstaltungen bis zu einem Tag

    Abgeltung von Schulveranstaltungen bei mehreren Tagen

  • Schutzfrist

    Schutzfrist (§3 MSchG)

    Werdende Mütter dürfen in den letzten 8 Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung nicht beschäftigt werden. ( 8 Wochenfrist)
    Die 8 Wochenfrist ist auf Grund eines ärztlichen Zeugnisses zu berechnen.
    Erfolgt die Entbindung früher oder später als im Zeugnis angegeben, so verkürzt oder verlängert sich diese Frist entsprechend (längstens bis 16 Wochen nach der Entbindung).
    Über die 8 Wochenfrist hinaus besteht für die werdende Mutter auch ein Beschäftigungsverbot, wenn nach einem von ihr vorgelegten Zeugnis eines Facharztes Leben und Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet wäre.

    Wochengeld - Vertragslehrerinnen

    Vertragslehrerinnen erhalten für die Zeit der Schutzfrist auf Antrag von der Krankenkasse Wochengeld in der Höhe des durchschnittlichen Nettoverdienstes der letzten 3 Monate zuzüglich der anteiligen Sonderzahlungen. Erreicht das Wochengeld nicht die Höhe der vollen Bezüge, hat die Dienstnehmerin auf Antrag Anspruch auf die Ergänzungszahlung auf den Betrag der vollen Bezüge durch den Dienstgeber.

    Grundsätzlich besteht ein Anspruch auf Wochengeld nur, wenn eine eigene aufrechte Krankenversicherung zu Beginn der Schutzfrist (z.B. aufgrund von Beschäftigung oder Kinderbetreuungsgeldbezug) vorliegt.
    Achtung also bei dienstrechtlichen Karenzen!

    Gehalt - Pragmatisierte Lehrerinnen erhalten für die Zeit der Schutzfrist den Monatsbezug (Gehalt und Zulagen) weiter.

  • Schwangerschaft

    Schwangerschaft

    1. Schutzbestimmungen - Meldung der Schwangerschaft

    Schwangerschaft melden sobald sie bekannt ist, da erst ab diesem Zeitpunkt die Schutzbestimmungen für werdende Mütter wirksam werden!

    • § 3 Beschäftigungsverbot für werdende Mütter
      Werdende Mütter dürfen in den letzten 8 Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung nicht beschäftigt werden. ( 8 Wochenfrist)
      Die 8 Wochenfrist ist auf Grund eines ärztlichen Zeugnisses zu berechnen.
      Erfolgt die Entbindung früher oder später als im Zeugnis angegeben, so verkürzt oder verlängert sich diese Frist entsprechend.
      Über die 8 Wochenfrist hinaus besteht für die werdende Mutter auch ein Beschäftigungsverbot, wenn nach einem von ihr vorgelegten Zeugnis eines Facharztes Leben und Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet wäre.
    • § 4 Verbot der schweren körperlichen Arbeit
      Werdende Mütter dürfen nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie besonderen Unfallgefahren ausgesetzt sind. (z.B.: Stundentausch bei Leibesübungen)
    • § 6 Verbot der Nachtarbeit
      daher keine Teilnahme an Projektwochen und Schulschikursen.
    • § 7 Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit
      daher keine Teilnahme an Projektwochen und Schulschikursen.
    • § 8 Verbot der Mehrarbeit
      keine dauernden Mehrdienstleistungen, keine Supplierungen – die Wochenarbeitszeit darf nicht überschritten werden.
    • § 8a Ruhemöglichkeiten
      Werdenden und stillenden Müttern ist es zu ermöglichen, sich unter geeigneten Bedingungen hinzulegen und sich auszuruhen.
    • § 4 Schutz der werdenden Mutter vor Tabakrauch
      Schwangere Dienstnehmerinnen, die selbst nicht rauchen, dürfen nicht auf Arbeitsplätzen beschäftigt werden, an denen sie Tabakrauch ausgesetzt sind.
    • § 10 Kündigungs- und Entlassungsschutz
      während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von 4 Monaten nach der Entbindung. Ausnahme: Schwangerschaft ist dem Dienstgeber nicht bekannt. Eine Kündigung ist rechtsunwirksam, wenn innerhalb von 5 Arbeitstagen nach Ausspruch der Kündigung die Schwangerschaft / Entbindung bekannt gegeben wird.
      § 10 gilt nicht bei befristeten IL oder IIL Dienstverträgen!
      Die Beendigung eines befristeten Dienstverhältnisses durch Zeitablauf stellt keine Entlassung oder Kündigung dar und fällt nicht unter die Kündigungsschutzbestimmungen.

    2. Meldung der Schwangerschaft

    Spätestens 12 Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin über den Dienstweg an das Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 6 Bildungswesen, Mießtalerstraße 1, 9020 Klagenfurt.

    Formular: Meldung_der_Schwangerschaft

    3. Mutter - Kind - Pass

    Erhältlich: Arzt, Krankenhaus, Gesundheitsamt
    Die Untersuchungen beginnen vor der 16. Schwangerschaftswoche.
    Werden die Mutter-Kind-Pass Untersuchungen nicht durchgeführt, so verringert sich das Kinderbetreuungsgeld ab dem 21. Lebensmonat des Kindes um die Hälfte. Bis zum Ende des 18. Lebensmonats des Kindes müssen die entsprechenden Untersuchungsbestätigungen durch Vorlage nachgewiesen werden.

    4. Beginn der Schutzfrist

    Die Schutzfrist beginnt 8 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin.

    5. Schutzfrist - Wochengeld - Vertragslehrerinnen

    erhalten für die Zeit der Schutzfrist auf Antrag von der Krankenkasse Wochengeld in der Höhe des durchschnittlichen Nettoverdienstes der letzten 3 Monate zuzüglich der anteiligen Sonderzahlungen. Erreicht das Wochengeld nicht die Höhe der vollen Bezüge, hat die Dienstnehmerin auf Antrag Anspruch auf die Ergänzungszahlung auf den Betrag der vollen Bezüge durch den Dienstgeber.

    Grundsätzlich besteht ein Anspruch auf Wochengeld nur, wenn eine eigene aufrechte Krankenversicherung zu Beginn der Schutzfrist (z.B. aufgrund von Beschäftigung oder Kinderbetreuungsgeldbezug) vorliegt.

    Achtung also bei dienstrechtlichen Karenzen!

    6. Schutzfrist – Gehalt - Pragmatisierte Lehrerinnen

    erhalten für die Zeit der Schutzfrist den Monatsbezug (Gehalt und Zulagen) weiter.

    7. Röteln

    Sollte die Titerbestimmung (Grenzwert 1:32) ergeben, dass kein ausreichender Schutz durch Antikörper gegeben ist, hat die Dienstleistung an einer anderen Schule zu erfolgen.

    8. Individuelles Beschäftigungsverbot – vorzeitiger Mutterschutz

    Im Fall einer Gefährdung von Leben oder Gesundheit der werdenden Mutter oder ihres Kindes, bei Fortdauer der Beschäftigung, ist die Dienstnehmerin ab Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Bestätigung an den Dienstgeber sofort vom Dienst freizustellen.

    a.) Gefahr einer Fehl- oder Frühgeburt
    b.) schwere innere oder orthopädische Erkrankung

    Während des individuellen Beschäftigungsverbotes gelten für pragmatisierte Lehrerinnen und Vertragslehrerinnen die beschriebenen Entgeldfortzahlungen.

  • Sonderausgaben

    Sonderausgaben

    Sie können nur im Zuge einer Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt geltend gemacht werden.

    Was können Sie beim Finanzamt geltend machen?

  • Sonderurlaube

    Sonderurlaube für Landeslehrer (§57 LDG, §29a VBG, §3c iVm §4a K-LG)

    Mit Inkrafttreten des Kärntner Landeslehrergesetzes, LGBl. Nr. 80/2000, am 1.1.2001 wird die Gewährung von

    • eintägigen Sonderurlauben aus wichtigen persönlichen oder familiären Gründen, zur Fortbildung, oder aus einem sonstigen besonderen Anlass,
    • sowie von mehrtägigen Sonderurlauben für bestimmte, im Gesetz taxativ aufgezählte familiäre und persönliche Gründe

    den Schulleitern hinsichtlich der an seiner Schule als Stammschule verwendeten Landeslehrer übertragen.
    Die Gewährung von Sonderurlauben aus den genannten Gründen für Schulleiter soll weiterhin den Bezirksverwaltungsbehörden obliegen.
    Für alle sonstigen Sonderurlaube ist die Landesregierung zuständig.
    Die Personalvertretung hat bei der Gewährung von Sonderurlauben in der Dauer von mehr als drei Tagen das Recht auf Mitwirkung (§ 9, lit.g, PVG).

    Für die Gewährung von Sonderurlauben von kirchlich bestellten Religionslehrern bleibt weiterhin die betreffende Kirchenbehörde zuständig.

    Ein Sonderurlaub darf überdies nur dann gewährt werden, wenn keine zwingenden dienstlichen Erfordernisse entgegen stehen. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen ist im Einzelfall zu überprüfen. Dabei ist überdies darauf zu achten, dass es durch die vorübergehende Änderung des Stundenplanes gem. § 10 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/1986, nach Möglichkeit zu keinen bezahlten Supplierungen kommt.

    Zur Gewährleistung einer einheitlichen Vorgangsweise erscheint es erforderlich, für die im § 3 lit. c des Kärntner Landeslehrergesetzes, LGBl. Nr. 80/2000, genannten wichtigen persönlichen und familiären Gründen das Ausmaß des mehrtägigen Sonderurlaubes festzulegen:

    Bei Übersiedlung anlässlich der Versetzung an einen neuen Dienstort bzw. bei Übersiedlung von einem auswärts gelegenen Wohnort an einen Dienstort.Je nach Entfernung bis zu 2 Unterrichtstage
    Bei Verehelichung des Bediensteten3 zusammenhängende Kalendertage
    Bei Geburt des eigenen Kindes2 Unterrichtstage
    Beim Tod des Ehegatten, der Eltern oder Kinder3 Unterrichtstage (Tag des Begräbnisses eingerechnet)
    Beim Tod der Schwiegereltern oder Geschwister2 Unterrichtstage (Tag des Begräbnisses eingerechnet)

     

  • Steuerabsetzbeträge

    Steuerabsetzbeträge und Steuerbegünstigungen

    siehe Alleinverdienerabsetzbetrag, Außergewöhnliche Belastungen
  • Steuerbemessungsgrundlage

    Steuerbemessungsgrundlage

    Auf Grund der Steuerbemessungsgrundlage (Steuerbasis) wird die monatliche Lohnsteuer errechnet. Steuerfreibeträge (Freibetragsbescheid) vermindern die Steuerbemessungsgrundlage und damit die zu zahlende Lohnsteuer.

    Die Steuerbasis errechnet sich aus dem

     
    Gehalt
     
    +
    Kinderzulage
     
    +
    Dienstzulagen
     
    +
    Bezüge aus Mehrdienstleistungen
     
    -
    Steuerfreibetrag (laut Bescheid)
     
    -
    steuerfreier Teil der Mehrdienstleistungen
     
    -
    Wohnbauförderungsbeitrag
     
    -
    Krankenversicherungsbeitrag
     
    -
    Pensionsbeitrag
     
    -
    Gewerkschaftsbeitrag
     
    -
    Werbungskosten
    Gehalt Kinderzulage Dienstzulagen Bezüge aus Mehrdienstleistungen Steuerfreibetrag (laut Bescheid) steuerfreier Teil der Mehrdienstleistungen Wohnbauförderungsbeitrag Krankenversicherungsbeitrag Pensionsbeitrag Gewerkschaftsbeitrag Werbungskosten
  • Steuersparen

    Steuersparen

    Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen sind mittels eines Antrages auf Arbeitnehmerveranlagung beim Wohnsitzfinanzamt geltend zu machen.


    Aktuelle Formulare und Informationen finden Sie unter: http://www.bmf.gv.at

  • Stundenplan

    Stundenplan § 10 SchUG

    Die Schulleiterin / der Schulleiter hat für jede Klasse innerhalb der ersten drei Wochen des Schuljahres einen Stundenplan zu erstellen. Der Stundenplan und jede Änderung sind der Schulbehörde erster Instanz zur Kenntnis zu bringen.

  • Teilzeitbeschäftigung - Möglichkeiten

    Teilzeitbeschäftigung - Möglichkeiten

    siehe Herabsetzung der Jahresnorm - Möglichkeiten

  • Tests - schriftliche Überprüfungen

    Tests, schriftliche Überprüfungen (§8 LBVO)

    1. Tests dürfen nicht durchgeführt werden:

    • in der Volksschule:
      von der 1. bis 4. Schulstufe in BE, LÜ und WE;
      in der 4. Schulstufe in D und M,
    • in der Hauptschule/Neue Mittelschule:
      in D, M, E, BE, GZ, LÜ und WE,
    • in der Polytechnischen Schule:
      in LÜ, TZ und WE,
    • in der ASO:
      wie VS und HS/NMS unter Bedachtnahme auf die jeweiligen physischen und psychischen Behinderungen der Kinder.
    • An einem Schultag, an dem bereits eine Schularbeit oder eine schriftliche Überprüfung stattfindet,
    • nach mindestens drei aufeinander folgenden schulfreien Tagen.

    2. Tests und Diktate müssen spätestens 2 Unterrichtstage vor Durchführung angekündigt werden. Tests sind dem Schüler schriftlich vorzulegen.

    3. Die Arbeitszeit einer schriftlichen Überprüfung beträgt höchstens 15 Minuten. Die Gesamtzeit aller schriftlichen Überprüfungen (Tests und Diktate) darf in jedem Unterrichtsgegenstand höchstens 30 Minuten pro Semester betragen.

    4. Tests und Diktate sind innerhalb einer Woche korrigiert und beurteilt den Schülern zurückzugeben.

    5. Wenn die Leistungen von mehr als der Hälfte der Schüler mit "Nicht genügend" zu beurteilen sind, so ist der Test mit neuer Aufgabenstellung aus demselben Lehrstoffgebiet einmal zu wiederholen. Die Wiederholung ist innerhalb von 2 Wochen durchzuführen. Für die Beurteilung ist die bessere Arbeit heranzuziehen.

    6. Vorgetäuschte Leistungen werden nicht beurteilt.

  • Titel

    Titel

    Professor/in Für LPA, L1
    Lehrer/in Für L2- , L3-LehrerInnen bis einschließlich der 9. Gehaltsstufe
    Oberlehrer/in ab der 10. Gehaltsstufe
    Schulrat/Schulrätin (SR) Mindestalter 50 Jahre, ausgezeichnete Beurteilung
    VL: nach 28 Dienstjahren
    HL, SL, LehrerInnen der PTS: nach 26 Dienstjahren
    L.f.WE und andere L-3 LehrerInnen: nach 32 Dienstjahren.
    Oberschulrat/Oberschulrätin (OSR): SchulleiterInnen:Die Verleihung von Berufstiteln erfolgt durch die Präsidentschaftskanzlei des Bundespräsidenten nach folgenden Richtlinien:50. Lebensjahr muss erreicht sein. Bei Versetzung in den Ruhestand bei Krankheit wird 1 Jahr angerechnet. Zeiten der Betrauung werden voll angerechnet.
    LeiterIn von VS - nach achtjähriger Funktionsdauer
    LeiterIn von HS, ASO und PTS - nach sechsjähriger Funktionsdauer
    Regierungsrat/Regierungsrätin (RR): BezirksschulinspektorInnen mit sechsjähriger Funktionsdauer
    Professor/in Für LPA, L1 Lehrer/in Für L2- , L3-LehrerInnen bis einschließlich der 9. Gehaltsstufe Oberlehrer/in ab der 10. Gehaltsstufe Schulrat/Schulrätin (SR) Mindestalter 50 Jahre, ausgezeichnete Beurteilung
    VL: nach 28 Dienstjahren
    HL, SL, LehrerInnen der PTS: nach 26 Dienstjahren
    L.f.WE und andere L-3 LehrerInnen: nach 32 Dienstjahren.
    Oberschulrat/Oberschulrätin (OSR): Regierungsrat/Regierungsrätin (RR): BezirksschulinspektorInnen mit sechsjähriger Funktionsdauer
  • Todesfall

    Todesfall

    Maßnahmen, die Hinterbliebene im Ablebensfall einer/s Beamtin/en zu treffen haben:

    1. Meldung über das Ableben an den Dienstgeber, beifügen von Sterbeurkunde, Ehegemeinschaftszeugnis, Staatsbürgerschaftsnachweis, Heiratsurkunde und Geburtsurkunde der Witwe/des Witwers (Witwen-Witwerversorgungsgenuss),
    2. Für Kinder bis zum 18. Lebensjahr - Geburtsurkunde und Vormundschaftsfeststellung (Waisenversorgungsgenuss).
    3. Für Kinder vom 18. bis 26. Lebensjahr ist Antrag auf Waisenversorgungsgenuss zu stellen. Geburtsurkunde, Vormundschaftsfeststellung, Bescheinigung über bestehende Schul- oder Berufsausbildung und Staatsbürgerschaftsnachweis beilegen.
    4. Auf Antrag kann den Hinterbliebenen eines/r verstorbenen Beamten/in ein besonderer Sterbekostenbeitrag gewährt werden, wenn
      a) es durch den Tod des/der Beamten/in zu einer wirtschaftlichen Notlage kommt, oder
      b) die von den Hinterbliebenen getragenen Bestattungskosten im Nachlass des/der Beamten/in keine volle Deckung finden.
      Höchstausmaß für den Todesfallbeitrag: 150% des Gehalts der Allgemeinen Verwaltung Dienstklasse V Gehaltsstufe 2.
    5. Bei Ableben eines aktiven Gewerkschaftsmitglieds oder Mitgliedern, die nach 1971 in Ruhestand getreten sind, gebührt ein Begräbniskostenbeitrag je nach Mitgliedschaftsdauer in Höhe von:
      mindestens 3 bis 10 Jahre: € 150,–
      über 10 bis 20 Jahre: € 160,–
      über 20 bis 30 Jahre: € 170,–
      über 30 Jahre: € 180,–

      Beim Tod einer Anspruchsberechtigten gebührt unter gewissen Voraussetzungen demjenigen, der die Kosten der Bestattung getragen hat, von der BVA ein Zuschuss zu den Bestattungskosten, wenn er glaubhaft machen kann, dass die Bezahlung der Kosten eine soziale Härte für ihn bedeutet.

    Nach dem Ableben eines Vertragsbediensteten sind die Unterlagen bei der Pensionsversicherungsanstalt einzubringen.

  • Totgeburt

    Totgeburt

    Geburten nach der 28. Schwangerschaftswoche gelten als Totgeburt, wenn nach dem Austritt aus dem Mutterleib die natürliche Lungenatmung und auch der Herzschlag nicht eingesetzt oder die Nabelschnur nicht pulsiert hat.

    Nach der Totgeburt besteht jedoch Anspruch auf die gesetzliche Schutzfrist, und um einen Mutterschafts - Karenzurlaub kann angesucht werden. Es wird jedoch kein Karenzgeld gewährt.

  • Turnkleidung

    Turnkleidung

    Eine einheitliche Turnkleidung für SchülerInnen einer Schule erscheint zwar erstrebenswert, doch kann die Einheitlichkeit nur auf freiwilliger Basis erreicht werden. Es ist nicht zulässig, die SchülerInnen zur Anschaffung einer bestimmten Kleidung für den Unterricht in Leibesübungen zu verpflichten; verlangt werden kann nur, dass die SchülerInnen im Unterricht in einer den jeweiligen Erfordernissen entsprechenden Kleidung teilnehmen.

    Im Unterricht aus Leibesübungen ist das Tragen von Uhren und Schmuck jeder Art wegen der von ihnen ausgehenden Verletzungsgefahren für die SchülerInnen selbst oder für andere SchülerInnen nicht zulässig.

    Ein besonderes Augenmerk ist dabei den sogenannten „Freundschaftsbändern“ und vor allem dem möglichen Körperschmuck (Piercing) von SchülerInnen zu widmen. Jene Gegenstände, die ohne hygienischen Schaden oder hygienisches Risiko für die Bewegungs- bzw. Sportzeit entfernt werden können, sind vor dem Unterricht durch den/die SchülerIn zu entfernen. Kann dies nicht geschehen, so sind entsprechende Maßnahmen (z.B. Abkleben mit einem geeigneten Klebeband, Freundschaftsbänder mit Schweißband oder elastischer Binde überdecken) zu finden, die eine sportliche Aktivität ohne Eigengefährdung oder Gefährdung Anderer ermöglicht.

    Ist auch auf diese Art keine befriedigende Schutzmaßnahme zu erzielen (z.B. bei frisch gestochenen bzw. nicht abgeheilten Piercings oder auch Intimpiercings), muss im ärztlichen Einvernehmen (Schularzt) und im Einvernehmen mit den Eltern und/oder Erziehungsberechtigten der allfällige Umfang der Befreiung von bestimmten Aktivitäten festgelegt werden. Eine gänzliche oder überwiegende Befreiung vom Unterrichtsgegenstand Leibesübungen ist durch ein Piercing grundsätzlich nicht gerechtfertigt.
  • Unfallmeldung

  • Unterrichtsschluss - vorzeitiger

    Unterrichtsschluss, frühzeitiger SchUG § 10 (2)

    Grundsätzlich muss bei frühzeitigem Unterrichtsschluss eine rechtzeitige Information der Eltern erfolgen und die Kontrolle der Kenntnisnahme durch den Klassenvorstand/Klassenlehrerin erfolgen.

    Die schriftliche Feststellung der Eltern - ... nicht zur Kenntnis genommen ... - gilt als nachweisliche Verständigung der Eltern.

    Ohne Unterschrift soll kein Schüler frühzeitig entlassen werden.

    siehe Mitteilungsheft

  • Unterrichtsverpflichtung

    Unterrichtsverpflichtung - Jahresnorm für das Schuljahr 2016/2017

    1776 StundenLehrerInnen deren 43. Geburtstag nach dem 1. März des betreffenden Schuljahres liegt
    1736 StundenLehrerInnen deren 43. Geburtstag vor dem 1. März des betreffenden Schuljahres liegt

    Diese Arbeitszeitregelung gilt für alle pragmatisierten, I L und II L LehrerInnen.

    UNTERRICHTSZEIT in Wochenstunden für einzelne Lehrergruppen

    VL, SL, Integration an VS
    22
    HL, NMSL, LPS, Integration an HS/NMS
    21
    LeiterInnen, Zweisprachige LehrerInnen im Minderheitenschulbereich
    20
    RL, LfWE, LfLÜ, SprachenlehrerInnen, Native Speaker,
    SprachheillehrerInnen, muttersprachlicher Unterricht, BeratungslehrerInnen, Deutsch für Ausländer
    22

    VertragslehrerInnen mit II L Verträgen haben die Unterrichtsverpflichtung jener Schulart an der sie verwendet werden.

  • Unterschreitung der Jahresnorm

    Unterschreitung der Unterrichtsverpflichtung

    Die Unterrichtsverpflichtung des Pflichtschullehrers kann im Tätigkeitsbereich A unterschritten werden wegen:

    • der Betreuung von IT Arbeitsplätzen
    • der Betreuung der Schulbibliothek
    • Pädagogisch – administrativer Tätigkeit
  • Verehelichung

    Verehelichung

    Die Verehelichung ist binnen vier Wochen dem Dienstgeber zu melden. Ein Sonderurlaub im Ausmaß von drei aufeinanderfolgenden Tagen kann gewährt werden.

    siehe Sonderurlaub

  • Verhalten von Schülern

    Verhalten eines Schülers (§21 SchUG)

    Eine Beurteilung erfolgt in der Pflichtschule (5.-7. Schulstufe).

    In der letzten Stufe einer Schulart sowie im letzten Jahr der allgemeinen Schulpflicht entfällt die Beurteilung des Verhaltens in der Schule.

    Beurteilungsstufen für das Verhalten in der Schule:

    • Sehr zufriedenstellend
    • Zufriedenstellend
    • Wenig zufriedenstellend
    • Nicht zufriedenstellend

    Eine Beurteilung durch Ziffernnoten ist hier nicht vorgesehen und daher unzulässig.

    Zu beurteilen sind persönliches Verhalten und Einordnung in die Klassengemeinschaft gemäß den Anforderungen der Schulordnung, Erfüllung der Pflichten der Schülerin. Die Beurteilung ist durch die Klassenkonferenz (Schulkonferenz) auf Antrag des Klassenvorstandes (Klassenlehrerin) zu beschließen.

  • Versetzung - Pragmatisierte

    Versetzungen, pragmatisierte Lehrerinnen (§19 LDG)

    Versetzung nach dem Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz:

    Ist die Versetzung einer Lehrerin / eines Lehrers von Amts wegen beabsichtigt, so ist sie / er davon schriftlich unter Bekanntgabe der neuen Verwendung zu verständigen.

    Die Lehrerin / der Lehrer kann dagegen binnen 14 Tagen Einwendungen schriftlich vorbringen. Keine Einwendung bedeutet Zustimmung und macht ein Berufungsverfahren unmöglich. Die Versetzung kann danach mit Bescheid ausgesprochen werden. Eine Berufung ist innerhalb von 2 Wochen möglich.

  • Vertragslehrer - BVA

    Versicherungspflicht für Vertragsbedienstete-Neu BVA

    Ab 1.8.2001 sind alle VertragslehrerInnen, deren Dienstverhältnis nach dem 31.12.2000 begründet wurde, nach den Bestimmungen des B-KUVG bei der Versicherungsanstalt öffentlicher Bediensteter (BVA) kranken- und unfallversichert.

    Jene VertragslehrerInnen, deren Dienstverhältnis vor dem 1.1.2001 begründet wurde, bleiben bei der zuständigen Gebietskrankenkasse versichert.

    In der Pensionsversicherung besteht die Pflichtversicherung nach dem ASVG. Erhält ein BVA-krankenversicherter Vertragslehrer eine ASVG-Pension, bleibt er weiterhin bei der BVA krankenversichert.

  • VertragslehrerInnen

    VertragslehrerInnen

    (§42b VBG) Eine Einreihung in das Entlohnungsschema IIL ist für VertragslehrerInnen vorgesehen, die nicht für eine dauernde Beschäftigung mit mehr als 10 Wochenstunden aufgenommen werden und/oder ausschließlich in nicht gesicherter Verwendung stehen.

    Nicht gesicherte Verwendungen sind:

    • Verwendung zur Vertretung einer konkret bestellten Person (konkret bestellter Personen),
    • Verwendung im Rahmen eines Schulversuches, wenn dessen Änderung oder Wegfall zu einem Entfall von Stunden eines bestimmten Unterrichtsgegenstandes führen kann,
    • Verwendung in Gegenständen, die an einer Schule im Rahmen ihrer Schulautonomie geschaffen wurden,
    • Verwendung in Freigegenständen und unverbindlichen Übungen,
    • Verwendung in der Nachmittagsbetreuung,
    • Verwendung in der Lehrerreserve,
    • sonstige Verwendung, die als solche aus wichtigen organisatorischen Gründen nur für einen von vornherein begrenzten Zeitraum vorgesehen ist.

    Gesicherte Verwendungen sind alle anderen Verwendungen.

    Einrechnung in die Gesamtverwendungsdauer (§42f VBG):

    • die Zeiten der tatsächlichen Verwendung : voll
    • bis zum Höchstausmaß von insgesamt 2 Jahren:
      Zeiten eines Beschäftigungsverbotes nach den §§ 3 bis 5 MSchG,
      Zeiten eines Karenzurlaubes nach den §§ 15 bis 15b und 15d MSchG oder nach den §§ 2 bis 5 und 9 EKUG und Zeiten eines Präsenzdienstes oder eines Zivildienstes. Voraussetzung für die Einrechnung in die Höchstdauer ist, dss der Vertragslehrer im letzten Unterrichtsjahr seiner Einreihung in das Entlohnungsschema II L mindestens während eines ganzen Semesters tatsächlich Unterricht erteilt hat

    Einreihung in das Entlohnungsschema I L (§42g VBG):

    Nach Ablauf der Gesamtverwendungsdauer von 5 Jahren ist die Vertragslehrerin in das Entlohnungsschema I L einzureihen, wenn sie

    • innerhalb des Landessschulratsbereiches beschäftigt werden kann, wobei auf eine möglichst geringe Wegstrecke zum künftigen Dienstort Bedacht zu nehmen ist, und
    • mit dieser Beschäftigung einverstanden ist und sie auch tatsächlich ausübt.

    Eine vorzeitige Einreihung in das Entlohnungsschema I L ist zulässig, sobald die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung nach Ablauf der 5 jährigen Gesamtverwendungsdauer sicher prognostiziert werden kann.

    Stehen mehrere Vertragslehrer des Entlohnungsschemas II L gleichzeitig zur Einreihung in das Entlohnungsschema I L heran und können nicht alle verwendet werden, so sind zunächst jene in das Entlohnungsschema I L einzureihen, die die längere Verwendungsdauer als Lehrer aufweisen.

    Dauer des Dienstverhältnisses im Entlohnungsschema II L (§42d VBG):

    Grundsätzlich werden Dienstverträge für Vertragslehrer des Entlohnungsschemas II L längstens auf die Dauer eines Unterrichtsjahres ausgestellt.

    Abweichend davon haben Dienstverträge für Unterrichtstätigkeiten, die vor dem 1. Februar des betreffenden Unterrichtsjahres beginnen und die an sich mit dem Unterrichtsjahr enden würden, als Ende des Dienstverhältnisses an Stelle des Unterrichtsjahres das Ende des betreffenden Schuljahres vorzusehen.

    Dies gilt nicht, wenn der Anlass für die Vertretung während der Hauptferien entfällt und ein Dienstverhältnis für eine andere Verwendung ab dem Beginn des anschließenden Unterrichtsjahres nicht vorgesehen ist.

    Kündigung der Vertragslehrerin des Entlohnungsschemas I L (§47e BVG):

    § 32 Abs.2 lit. g VBG: Ein Kündigungsgrund liegt u.a. vor, wenn eine Änderung des Arbeitsumfanges, der Organisation des Dienstes oder der Arbeitsbedingungen die Kündigung notwendig macht, es sei denn, dass das Dienstverhältnis der Vertragslehrerin durch die Kündigung in einem Zeitpunkt enden würde, in dem sie das 50. Lebensjahr vollendet und bereits zehn Jahre in diesem Dienstverhältnis zugebracht hat. Mit einer Gesamtverwendungsdauer von weniger als sieben Jahren ist dieser Kündigungsgrund auch dann erfüllt, wenn die Vertragslehrerin nicht mehr innerhalb des Landes an einer oder mehreren Schule(n) zumindest im Ausmaß seiner gesicherten Stunden beschäftigt werden kann.

    Ferialentlohnung (§44d VBG)

    Hat das Dienstverhältnis nicht während des gesamten Unterrichtsjahres angedauert oder hat das vertragliche Beschäftigungsausmaß während des Unterrichtsjahres gewechselt, so ist dies bei der Bemessung des Monatsentgeltes und der Kinderzulage in den Hauptferien entsprechend zu berücksichtigen. Dies gilt nicht, wenn der Vertragslehrer spätestens ab Oktober des folgenden Schuljahres wieder im Lehrberuf beim selben Dienstgeber tätig ist.

    Versicherung:

    Vertragslehrerinnen, die nach dem 1.1.2001 in den Schuldienst eingestellt wurden, sind bei der BVA versichert.

    Leiterbewerbung:

    Auch Vertragslehrer können sich um eine Leiterstelle bewerben.
  • Vertretung der Schulleitung

    Vertretung der Schulleiterin / des Schulleiters

    Die Vertretung der Schulleiterin / des Schulleiters ist im § 27 Abs. 1 bis 3 LDG geregelt.

    • gilt nur bei kurzfristigen Verhinderungen (max. 2 Monate).
    • ist eine Dienstpflicht, von der nur aus berücksichtigungswürdigen Gründen entbunden werden kann.

    Es gibt zwei Varianten:

    1. die Schulleiterin / der Schulleiter beauftragt eine geeignete Lehrerin / einen geeigneten Lehrer nach Anhörung der Schulkonferenz
    2. in allen anderen Fällen vertritt jene Lehrerin / jener Lehrer, die nach den Bestimmungen des § 27 Abs. 1 LDG den frühesten Vorrückungsstichtag aufweist.
    Der Vertreterin gebührt für jeden Tag der Vertretung ein Dreißigstel der Leiterzulage.
  • Werbungskosten

    Werbungskosten

    Werbekosten sind Aufwendungen oder Ausgaben zur Erwerbung, Sicherung oder Erhaltung der Einnahmen. Werbekosten können auch vor Beginn oder nach der Beendigung einer Tätigkeit anfallen

    Werbekosten, die automatisch berücksichtigt werden:

    • Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung
    • Gewerkschaftsbeiträge (außer bei Einzahlung mit Erlagschein)

    Werbekosten, die über Antrag berücksichtigt werden:

    • Fahrtkosten
    • Auslagen für Dienstreisen
    • Berufskleidung
    • Abschreibung von Arbeitsbehelfen ( siehe Computer)
    • Fortbildungskosten
    • Vermögensschäden

    Grundsätzlich sind alle Werbekosten zu belegen.

    Geltendmachung im Arbeitnehmerveranlagungsformular

    Was kann beim Finanzamt geltend gemacht werden?

  • Wiederholungsprüfungen

    Wiederholungsprüfungen

    Wiederholungsprüfungen finden zu Beginn des (folgenden) Schuljahres statt (ausgenommen in der Grundschule).

    Geprüft wird der gesamte, während des Unterrichtsjahres behandelte, Lehrstoff des betreffenden Gegenstandes.

    § 23 Abs. 1 SchUG und § 22 Abs. 12 LBVO - Im Falle eines Schulwechsels kann die Wiederholungsprüfung an der neuen Schule abgelegt werden, wenn mit dem Schulwechsel ein Wechsel der Schulart (etwa von der AHS in die Hauptschule) oder des Schulortes verbunden ist.

    § 23 Abs. 3 SchUG - Wiederholungsprüfungen können - abhängig vom jeweiligen Unterrichtsfach - aus schriftlichen, mündlichen oder praktischen Teilprüfungen oder aus der Kombination einer schriftlichen und mündlichen (der häufigste Fall!) Teilprüfung bzw. einer praktischen und mündlichen Teilprüfung bestehen.

    § 22 Abs. 1 LBVO - Die Dauer einer schriftlichen Teilprüfung beträgt in der Regel 50 Minuten, nur in Gegenständen, bei denen es mindestens eine zwei- oder mehrstündige Schularbeit gab, 100 Minuten. Die Dauer einer mündlichen Teilprüfung beträgt 15 bis 30 Minuten.

    § 22 Abs. 6 LBVO - Der Beginn jeder (Teil-)Prüfung ist den Schülern mindestens eine Woche vorher nachweislich bekannt zu geben. Schüler, die gerechtfertigterweise (z. B. infolge einer Krankheit) nicht zur Wiederholungsprüfung antreten können, ist nach Wegfall des Hinderungsgrundes unverzüglich ein neuer Prüfungstermin bekannt zu geben (der nicht nach dem 30. November liegen darf!).

    § 22 Abs. 7 und 10 LBVO - Pro Tag darf nur in einem Unterrichtsgegenstand eine Wiederholungsprüfung abgelegt werden.

    § 22 Abs. 8 LBVO - Die Beurteilung der Leistungen bei der Wiederholungsprüfung erfolgt durch die Lehrerin des betreffenden Gegenstandes (Prüferin) gemeinsam mit einer zweiten von der Schulleitung bestellte Lehrerin (Beisitzerin). Kommt keine Einigung über die Beurteilung zustande, so hat die Schulleitung zu entscheiden.

    § 23 Abs. 6 SchUG - Die Wiederholung einer Wiederholungsprüfung ist nicht zulässig!!!

    § 22 Abs. 13 LBVO - Berufung nach der Wiederholungsprüfung. Auch nach der Wiederholungsprüfung kann gegen den Beschluss, dass die Schülerin nicht zum Aufsteigen in die nächste Schulstufe berechtigt ist, berufen werden

    Aber Achtung (!!!): Eine nach der Wiederholungsprüfung eingebrachte Berufung kann sich nur auf eine nicht ordnungsgemäße Durchführung bzw. ungerechte Leistungsbeurteilung bei der Wiederholungsprüfung beziehen und nicht auf einen anderen Sachverhalt aus dem abgelaufenen Schuljahr (eine darauf bezogene Berufung hätte bereits nach der Klassenkonferenz im Juni eingebracht werden müssen).

  • Wintersportwochen - Wintersporttage

    Wintersportwoche und Wintersporttage

    siehe Schulveranstaltungen
  • Witwenversorgungsgenuss / Witwerversorgungsgenuss

    Witwen-/Witwerversorgungsgenuss (§14 u §15 PG)

    Dem überlebenden Ehegatten gebührt ab dem auf den Todestag folgenden Monatsersten ein monatlicher Versorgungsgenuss, wenn die Lehrerin/der Lehrer am Sterbetag Anspruch auf Ruhegenuss hatte.

    Kein Anspruch auf Versorgungsgenuss besteht, wenn die überlebende Ehepartnerin noch nicht 35 Jahre alt ist.

    Ausnahmen davon sind:

    • Folgen eines Dienstunfalles,
    • eine mindestens zehnjährige Ehe,
    • ein Kind aus dieser Ehe,
    • Legitimierung eines Kindes während der Ehe bzw.
    • ein Kind, das dem Haushalt der Witwe angehört und Anspruch auf Waisenversorgungsgenuss hat. Das Ausmaß des Waisenversorgungsgenusses beträgt für Halbwaise 24%, für Vollwaise 36% des Ruhegenusses zum Zeitpunkt des Todesfalles.

    Höhe

    Die Höhe der Witwer- bzw. Witwenpension beträgt zwischen 0 % und 60 % der Pension des/der Verstorbenen. Der Prozentsatz hängt zunächst von den Bemessungsgrundlagen des/der EhepartnerIn ab:

    Prozentsatz = 70 – 30 x (BMG der(s) Witwe/Witwers : BMG des(r) Verstorbenen)

    Besteht kein Anspruch auf Versorgungsgenuss aufgrund der geringen Dienstzeit, so gebührt dem überlebenden Ehegatten und den Waisen eine Abfertigung. Die Abfertigung beträgt für jedes Jahr der ruhegenussfähigen Gesamtdienstzeit das Zweifache der Bemessungsgrundlage (Monatsbezug im Zeitpunkt des Todes), höchstens jedoch das Zwanzigfache. Bei der Gesamtdienstzeit von weniger als einem Jahr gebührt als Abfertigung die Höhe der Bemessungsgrundlage.

    Die Abfertigung der Halbwaisen beträgt 40%, die Abfertigung der Vollwaisen 60 % der für die Witwe vorgesehenen Abfertigung.
  • Wochengeld

    Wochengeld für VertragslehrerInnen (§14 MSchG)

    Das Wochengeld gebührt

    • für die letzten acht Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung
    • für den Tag der Entbindung
    • für die ersten acht Wochen nach der Entbindung bzw.
      bei Mehrlings-, Früh- oder Kaiserschnittgeburten für zwölf Wochen nach der Entbindung
    • Weiters gebührt das Wochengeld für die Zeit, in der vom Arzt ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen wird.

    Anspruchsberechtigung auf Wochengeld beim ersten Kind:

    • Beschäftigung der Lehrerin zu Beginn der 32. Woche vor dem Beginn der Schutzfrist und Pflichtversicherung aus unselbständiger Erwerbstätigkeit (Mindestdauer dieser Versicherung 13 Wochen). Untersuchungen und Behandlungen werden während dieser Zeit von der Gebietskrankenkasse bezahlt,
    • Bei Frauen, die vor ihrem 25. Geburtstag entbinden, genügt eine Pflichtversicherung von 20 Wochen innerhalb der letzten 12 Monate.

    Anspruchsberechtigung auf Wochengeld beim zweiten Kind:

    • Anspruchsberechtigung schon bei 26 Wochen Beschäftigung.

    Besteht noch kein Anspruch auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, so muss sich die Lehrerin um Mitversicherung z.B. beim Ehegatten bemühen, falls dies nicht möglich ist, um Selbstversicherung nach dem ASVG bei der zuständigen Krankenkasse ansuchen.Liegt weder Selbstversicherung noch Mitversicherung vor, so muss für die notwendigen Sachleistungen (Krankenhausaufenthalt, Arztkosten, Medikamente) selbst aufgekommen werden.

  • Zentralausschuss

    Zentralausschuss

    Der Zentralausschuss ist das für das Bundesland zuständige Organ der Personalvertretung. Er wird mit jenen Problemen befasst, die alle Kärntner PflichtschullehreInnen betreffen.

    Die Mitglieder des Zentralausschusses verhandeln daher mit den Leitern der Zentralstellen, um eine einheitliche Vorgangsweise oder umfassende Regelungen für das gesamte Bundesland zu gewährleisten.

    Die Zusammensetzung des Zentralausschusses erfolgt aufgrund der alle fünf Jahre stattfindenden Personalvertretungswahlen.

Das Kärntner Schulhandbuch

Sammlung aller Erlässe, Gesetze und Formulare des Amtes der Kärntner Landesregierung - Abteilung 6

Wissen ist Macht

Information bedeutet Vorsprung.

Wir können natürlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben, würden uns aber doch freuen, wenn Ihnen dieses Lexikon zu einem wichtigen Ratgeber in dienst- und besoldungsrechtlichen Fragen werden sollte.

Die vorliegende Auflistung ersetzt natürlich nicht das persönliche Gespräch mit dem/ der Personalvertreter/in oder Gewerkschafter/in Ihres Vertrauens.

Wir haben - zum Zweck der besseren Lesbarkeit - teilweise auf geschlechtsspezifische Formulierungen

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